Der Beiersdorf<BEI.ETR>-Konzern plant für 2010 ein deutliches Umsatzwachstum von mehr als drei Prozent. “Ich erwarte ein Marktwachstum zwischen zwei und drei Prozent, das werden wir übertreffen”, sagte Konzenchef-Chef Thomas Quaas der “Süddeutschen Zeitung” (Montag). Aber es gebe eine Menge von Unwägbarkeiten. Quaas: “Letztes Jahr ist eine große globale Verunsicherung entstanden, die Griechenlandkrise belastet, hoffentlich gibt das keinen Flächenbrand.” Das Unternehmen plane für 2010 eine Umsatzrendite von mehr als elf Prozent, sagte Quaas und bestätigte damit frühere Aussagen.

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TechFieber Business Die Zahl der Arbeitslosen soll in Deutschland in den kommenden Jahren deutlich zurückgehen. Im Jahr 2030 dürften nach Berechnungen des Wirtschaftsforschungsunternehmens Prognos noch 2,3 Millionen Menschen ohne Job sein, berichtet das am Montag erscheinende Nachrichtenmagazin “Focus” unter Berufung auf den neuen “Deutschland Report” des Unternehmens. 2009 waren laut Bundesagentur für Arbeit im Jahresdurchschnitt 3,4 Millionen Menschen arbeitslos. Der Rückgang habe vor allem demografische Gründe. mehr »

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Der Chef der Unternehmensberatung Booz & Company, Shumeet Banerji, zweifelt an der Zukunft des Euro. «Wenn man die Spannungen zwischen den starken und den schwachen Mitgliedstaaten der Währungsunion sieht, ist es schwer vorstellbar, wie dies auf Dauer funktionieren soll», sagte der Inder der «Welt am Sonntag» laut Vorabbericht. Zwar wollen die großen EU-Länder dieses Projekt nach Banerjis Einschätzung nicht aufgeben, denn «besonders für Deutschland und Frankreich» sei der Euro «zentraler Bestandteil der politischen Identität». Für eine Stabilisierung der Währungsunion wäre jedoch «eine drastische Haushaltssanierung in schwächeren Ländern nötig, die politisch sehr schwer durchsetzbar sein wird», sagte Banerji.

Nach Überzeugung des Unternehmensberaters sind Spekulanten an den Finanzmärkten nicht die Hauptverantwortlichen für die Schuldenkrise in Europa. «Die Ursache liegt in der Wirtschaftskraft einiger Euro-Länder wie Griechenland», sagte Banerji. Sie hätten zwar eine gemeinsame Währung mit Frankreich und Deutschland, aber bei Weitem nicht das gleiche Produktivitätsniveau. «Aus der Sicht dieser Länder ist der Euro überbewertet – damit sind sie nicht mehr wettbewerbsfähig», bilanzierte Banerji. mehr »

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Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) rät Jugendlichen aus Westdeutschland zu mehr Mobilität bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Wer in Westdeutschland keinen Ausbildungsplatz im gewünschten Beruf finden könne, solle es in den neuen Ländern versuchen, empfahl ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke in der «Rheinpfalz am Sonntag». Dort bleibe wegen des Geburtenrückgangs bereits eine Vielzahl von Ausbildungsplätzen unbesetzt, selbst in so attraktiven und begehrten Berufen wie Kfz-Mechatroniker oder Friseurin.

Schwannecke beklagte, es gebe offenbar bei den westdeutschen Jugendlichen ein «Mobilitätsproblem». Noch vor Jahren seien die Ostdeutschen aufgefordert worden, zur Lehre in den Westen zu gehen. «Jetzt ist es umgekehrt», betonte der ZDH-Geschäftsführer. Zudem gewähre die Arbeitsagentur auch finanzielle Beihilfen zur Berufsausbildung, wenn die Lehre nicht am Wohnort der Eltern stattfinde.
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EZB trichet Business
Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, wertet die Situation des Euro-Raums als sehr brisant. Man befinde sich «zweifelsohne» noch immer «in der schwierigsten Situation seit dem Zweiten Weltkrieg, vielleicht sogar seit dem Ersten», sagte Trichet dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» laut Vorabbericht vom Samstag. Er fügte hinzu: «Wir erlebten und erleben wirklich dramatische Zeiten.» Im Markt bestehe «immer die Gefahr einer Ansteckung». Dies könne «extrem schnell gehen, manchmal innerhalb weniger Stunden».

Der EZB-Präsident forderte «einen Quantensprung in der gegenseitigen Überwachung der Wirtschaftspolitik in Europa». Es brauche «wirksame Sanktionen bei Verstößen gegen den Stabilitäts- und Wachstumspakt». Er erinnerte daran, dass die EU-Regierungschefs vor gut einer Woche umfangreiche Sparprogramme zugesagt hätten. «Sie haben sich verpflichtet, die Konsolidierung der Haushalte zu beschleunigen. Sie wissen, was auf dem Spiel steht», begrüßte Trichet das Vorgehen der EU.
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Euro Deutsche Bank Chef Josef Ackermann

Das gewaltige Rettungspaket für den Euro kann die Finanzmärkte weiterhin nicht beruhigen: Die europäische Gemeinschaftswährung fiel am Freitag auf den tiefsten Stand seit November 2008. Auslöser waren neben Zweifeln am Erfolg der rigiden Sparmaßnahmen in Europa neue Sorgen um den Zustand der spanischen Wirtschaft.

In Spanien kam die Angst vor einer Deflation auf, nachdem die sogenannte Kernrate der Teuerung, die ohne die schwankungsanfälligen Preise vor allem für Energie oder Lebensmittel berechnet wird, im April um 0,1 Prozent im Jahresvergleich sank. Eine Deflation – also sinkende Preise – gilt als schädlich, weil die Wirtschaft dadurch in eine Abwärtsspirale mit sinkender Produktion und wachsender Arbeitslosigkeit geraten kann. Und die spanische Wirtschaft mit ihren geringen Wachstumsraten ist jetzt schon ein Sorgenkind in Europa. Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero räumte ein, die für 2011 angepeilte Wachstumsrate von 1,8 Prozent werde nicht erreicht.

JEDE MELDUNG WIRD DERZEIT GEGEN EUROPA INTERPRETIERT

Der Euro sank am Freitagnachmittag bis auf 1,2422 Dollar. Offensichtlich hätten viele Anleger trotz der jüngsten Sparanstrengungen von südeuropäischen Ländern Zweifel an den langfristigen Perspektiven der Eurozone, sagte Rainer Sartoris vom Bankhaus HSBC Trinkaus. “Jede Meldung wird derzeit gegen die Eurozone interpretiert.”

Die EU hatte am Wochenende einen 750 Milliarden Euro umfassenden Rettungsschirm für schwache Euro-Länder beschlossen und hofft, damit den Druck vom Euro zu nehmen. Es werden jedoch immer wieder Zweifel an den Maßnahmen laut und daran, ob Griechenland die Schuldenkrise letztendlich bewältigen kann.

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TechFieber Business Die Lobbyisten der Finanzbranche haben in Washington eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Der US-Senat stimmte in Beratungen zur Finanzmarktreform zwei Ergänzungsvorlagen zu, die die Spielräume von Kreditkartenunternehmen und Ratingagenturen deutlich einschränken.

Mit 64 zu 35 Stimmen beschloss der Senat, die Ratingagenturen unter strengere Aufsicht zu stellen. Die Regierung soll eine staatliche Clearingstelle schaffen, an deren Richtlinien sich Moody’s, Standard & Poor’s (S&P) und Fitch künftig halten müssen. Mit 61 zu 38 Stimmen segnete er einen weiteren Zusatz ab, der den US-Behörden erlaubt, eigene Standards zur Beurteilung der Qualität von Wertpapieren auszuarbeiten.

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Der Vorsitzende des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Jürgen Hambrecht, sieht gute Chancen für die deutsche Industrie, in Fernost zu wachsen: «Die deutsche Wirtschaft bietet herausragende Technologien und Konzepte, die Asien weiterhin helfen, Stabilität und Wachstum zu unterstützen», sagte der BASF-Vorstandschef der «Leipziger Volkszeitung» (Freitagausgabe). Als Weltwachstumsmotor habe Asien schon dafür gesorgt, dass Deutschland die Krise besser als erwartet meistern konnte. Hambrecht nimmt neben Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) zurzeit an der ASEAN-Konferenz teil, die bis Samstag in Singapur stattfindet.
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TechFieber Business Der Kabel- und Bordnetzspezialist Leoni hat seinen Schuldenstand zum ersten Quartal leicht erhöht. Die Nettofinanzverschuldung stieg zum Jahresende um 60,1 Millionen Euro auf 555,5 Millionen Euro an. Der Ausblick wurde bei der Vorlage des endgültigen Berichts zum ersten Quartal den Ausblick erneut bestätigt. Der Gewinn je Aktie erreichte nach Minus 1,86 Euro im Vorjahr ein Plus von 0,34 Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Nürnberg mitteilte.

Alle anderen Kennziffern wurden bereits vergangene Woche bei der Hauptversammlung veröffentlicht.
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Die krisengeschüttelte BayernLB informiert heute (Dienstag) über die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal. Nach dem erneuten Milliarden-Verlust im vergangenen Jahr wird für den Zeitraum zwischen Januar und März mit operativ schwarzen Zahlen gerechnet. Auch dank der Erholung an den Kapitalmärkten hat die Bank dem Vernehmen nach ein “positiv zufriedenstellendes Ergebnis” geschafft. Das Kundengeschäft sei zudem stabil geblieben.
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