Je mehr Kinder pro Frau in einem afrikanischen Land geboren werden, umso schlechter entwickelt sich die Wirtschaftskraft. Das ergab eine Demografie-Studie der Allianz, wie das Nachrichtenmagazin “Focus” meldet. Niger war 2009 mit einem Bruttoinlandsprodukt von 375 US-Dollar je Einwohner besonders arm. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung laut der Analyse in den nächsten 40 Jahren um 266 Prozent, da jede Frau im Durchschnitt 7,15 Kinder bekommt.
Südafrika weist eine vergleichsweise gute Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung von 5635 US-Dollar aus und eine Geburtenquote von 2,55 Kindern. Dieser Wert ähnelt US-Statistiken: Dort kommen 2,09 Kinder pro Frau zur Welt. mehr »
Das wahre Ausmaß der griechischen Staatsverschuldung ist weitaus katastrophaler als bisher bekannt. Die tatsächliche Schuldenlast sei neunmal größer als offiziell ausgewiesen, berichtet “Die Welt” unter Berufung auf Berechnungen, die der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen im Auftrag der Stiftung Marktwirtschaft erstellt hat.
Danach ist die implizite Verschuldung, die in den Sozialsystemen und im Beamtenapparat steckt, achtmal so groß wie die offizielle Staatsverschuldung. Insgesamt beträgt laut Raffelhüschen die Verschuldung des Mittelmeerstaates 808 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). Grund für die extreme Überschuldung ist laut dem Wissenschaftler der völlig überdimensionierte Sozialstaat. mehr »
Das Karstadt-Vermieterkonsortium Highstreet ist angeblich nicht vom Konzept des neuen Eigentümers der Warenhauskette, Nicolas Berggruen, überzeugt. Man habe «größere Bedenken hinsichtlich der Realisierbarkeit des Business-Plans», heißt es laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» in einem Brief des Vermieterkonsortiums an Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg. Grund für die Skepsis sei die nur neun Seiten lange und wenig aussagekräftige Präsentation Berggruens für den Gläubigerausschuss. Highstreet habe Berggruen daher für Montag zu ersten Gesprächen nach London eingeladen.
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Die Herabstufung der Bonität Spaniens durch die US-Ratingagentur Fitch am vergangenen Freitag hat in Politik und Wirtschaft heftige Kritik ausgelöst. «Auf der einen Seite fordern die Ratingagenturen Sparmaßnahmen – beschließen die Staaten diese aber, werden sie abgewertet. Wie man es macht, macht man es verkehrt», sagte Gustav Horn, Chef des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), dem Berliner «Tagesspiegel» (Dienstagausgabe). «Man sollte den Urteilen der Agenturen nicht mehr einen so hohen Stellenwert zumessen, sondern sie als Meinungsäußerung einstufen und abheften», forderte er.
Fitch hatte mit Blick auf Spaniens Sparpaket erklärt, dies senke mittelfristig die Wachstumsaussichten des Landes. Als Konsequenz forderte Horn eine andere Regulierung. «Die Urteile der Ratingagenturen dürfen keine unmittelbaren Konsequenzen in der Finanzbranche mehr haben.»
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