SSD-Festplatten: Defragmentieren oder nicht?

Meerbusch (dpa-infocom) – «Solid State Drives» sind rasend schnell. Bei SSD-Festplatten kommen die Daten nicht von einer rotierenden Scheibe, sondern aus Speicherchips, die denen in modernen MP3-Playern nicht unähnlich sind.

Da fragt sicher manch einer, ob auch SSD-Festplatten unter Fragmentierung leiden und deshalb regelmäßig defragmentiert werden sollten. Experten raten davon ab. Bei herkömmlichen Festplatten ist eine hohe Fragmentierung mit Nachteilen verbunden, da der Schreib- und Lesekopf über die Platten flitzt und spürbar langsamer wird, wenn die Daten auf dem Datenträger verstreut liegen. Bei modernen SSD-Festplatten kann das nicht passieren. Die haben keinen Schreib-/Lesekopf, folglich entsteht auch kein Zeitverlust durch Fragmentierung. SSD-Festplatten sollten aber aus einem weiteren Grund nicht defragmentiert werden: Jede Speicherzelle in dem SSD-Datenträger verträgt nur eine begrenzte Zahl von Schreibzyklen. Was bedeutet: Je öfter darauf verschoben und darin herum geschrieben wird, desto kürzer ist die Lebensdauer der SSD.

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