Verbreitete Skepsis gegenüber papierloser Zeitung

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Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Bücher und Zeitungen künftig allein an einem Bildschirm zu lesen, können sich 37 Prozent der Bundesbürger vorstellen. Die Mehrheit mag sich dagegen laut einer Umfrage nicht mit dem Gedanken anfreunden, vollständig auf Druck-Erzeugnisse zu verzichten.

Das ergab eine repräsentative Studie der Marktforscher Ears and Eyes. Auf die Frage, warum sie sich damit anfreunden können, Zeitungen und Bücher nur noch auf dem Notebook oder E-Reader-Geräten zu lesen, argumentierten 35 Prozent der Befürworter mit einer besseren Handhabung. Mehr Mobilität führten 27 Prozent ins Feld. Für ressourcensparend halten der Umfrage zufolge 33 Prozent der Befürworter den Einsatz von elektronischen Lesegeräten – zum Beispiel weil dadurch auf Papier verzichtet werden kann.

Von den Vertretern der ablehnenden Mehrheit äußerten 62 Prozent Bedenken hinsichtlich der Funktionalität. Sie befürchten etwa, dass die Schrift auf dem Display zu klein ist und die Augen daher schneller ermüden. Und 33 Prozent der Skeptiker möchten schlicht ein Buch in der Hand halten, das Papier fühlen und die Seiten umblättern. Befragt wurden 1000 Menschen im Alter ab 16 im Auftrag des Unternehmens ING Investment Management

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