Intel präsentiert neues Modell des Classmate PC Convertible

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Der US-Chip-Riese Intel gibt soeben bekannt, dass der Konzern die vierte Generation des Intel basierten Classmate PC Convertible für den Einsatz an Schulen ab sofort auch in Deutschland und Österreich verfügbar macht.

Laut dem Silicon-Valley-Tech-Riesen besticht die neueste Generation des Billigst-Laptops mit einer deutlich längeren Akku-Laufzeit, größeren Displays, leistungsstärkeren Festplatten sowie einem rundum noch robusteren Design für optimales Lernen und Lehren.

Im Rahmen eines Modellversuchs mit dem Namen „Hamburger Netbookprojekt“ setzt eine dritte Klasse der integrativen Ganztagesschule Am Heidberg in Hamburg die neuen Classmate PCs bereits ein.

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Feldkirchen/ Hamburg, 9. Juni 2010 – Intel gibt bekannt, dass die neue Version des Classmate PC Convertible mit Intel® AtomTM Prozessor und einem um 180 Grad drehbaren Display ab sofort in Deutschland und Österreich verfügbar ist. Im Vergleich zum Vorgängermodell bietet das neue Gerät eine höhere Akkulaufzeit (8,5 statt sechs Stunden), ein größeres Display (10,1 „LCD statt 8,9″LCD) sowie eine größere Festplatte. Das speziell für den Einsatz in der Schule entwickelte Netbook zeichnet sich zudem durch ein robusteres Design mit verbesserten Schutzfunktionen gegen Spritzwasser oder den Aufprall auf dem Boden aus.

Wie auch das Vorgängermodell wird der Classmate PC im Rahmen der Intel® Learning Series bereits mit einem Basis-Softwarepaket für das schulische Lernen ausgeliefert, das sich individuell erweitern lässt. Die Intel Learning Series ist ein Bestandteil der Intel® Bildungsinitiative, die unter anderem die Entwicklung von Medienkompetenz in der Schule fördert. Bereits zum Einsatz kommt der neue Classmate PC an der Hamburger Gesamtschule Am Heidberg: Im Rahmen des Hamburger Netbookprojekts arbeiten die Schülerinnen und Schüler einer dritten Klasse seit Mai mit den Netbooks.
Robust, ausdauernd und vielseitig

Dank der längeren Akkulaufzeit von 8,5 Stunden und einer größeren Festplatte lässt sich der neue Classmate PC optimal als digitales Lernwerkzeug im Unterricht sowie zuhause einsetzen. Neu ist zudem ein Scroll-Button an der Seite des Displays, mit dessen Hilfe die Schüler noch schneller in eReader-Anwendungen blättern können. Das Netbook unterstützt dafür die wichtigsten eBook-Dateiformate wie PDF oder EPUB. Der Classmate PC der vierten Generation bietet außerdem ein um 180 Grad drehbares, 10,1″ LCD großes Display mit 1.024 x 600 Auflösung (optional 1366 x 768), eine schwenkbare Kamera und eine berührungsempfindliche Oberfläche. Letztere lässt sich so einstellen, dass die Schülerinnen und Schüler mit dem mitgelieferten Stift bequem wie auf einem Blatt Papier schreiben können. Außerdem ist es den Schülern jederzeit möglich, Klassenkameraden oder Lehrer ihren Bildschirminhalt zu zeigen. Auf diese Weise wird die Gruppenarbeit – und damit die Interaktion im Unterrichtsverlauf – erheblich erleichtert. Empfindlich ist der digitale Klassenkamerad auch nicht: Das neue Modell ist noch robuster verarbeitet als der Vorgänger; Tastatur, Display und Touchpad sind wasserfest, die Festplatte hat einen Erschütterungsschutz und das Gerät übersteht auch einen Sturz aus Tischhöhe ohne Schaden. Weitere technische Spezifikationen des Intel-Technologie basierten Classmate PC finden sich unter http://www.classmatepc.com. Erhältlich sind die Netbooks ab sofort über die Intel Vertriebspartner Unimall und Tarox (Deutschland) sowie GEMDAT und ComputerCenter Lorentschitsch (Österreich).
Modellversuch in Hamburg

Als erste deutsche Schule arbeitet die Gesamtschule Am Heidberg in Hamburg mit den neuen Geräten: Seit Mai diesen Jahres lernen die 29 Schülerinnen und Schüler einer dritten Klasse mit ihrem persönlichen Classmate PC. Bereits seit Beginn des laufenden Schuljahres setzen zwei dritte Klassen und eine vierte Klasse der Schule das Vorgängermodell erfolgreich im Unterricht ein. Die Ganztagesschule arbeitet mit integrativen Regelklassen, in denen die Netbooks vornehmlich für Sachkundethemen und in Verbindung mit Deutsch genutzt werden. Pro Klasse wurden dafür im Rahmen des Modellversuchs „Hamburger Netbookprojekt“ sechs Classmate PCs zur Verfügung gestellt, jedes Kind besitzt außerdem einen USB-Stick mit der LAssi-Software. LAssi steht für „Lernassistent“ und ist eine Hamburger Schulsoftware, die vom Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg in Zusammenarbeit mit Universitäten und Schulen entwickelt wurde.

Die Gesamtschule Am Heidberg ist eine der insgesamt vier Grundschulen und 15 Sekundarschulen, die am „Hamburger Netbookprojekt“ teilnehmen. Dabei handelt es sich um eine Initiative der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) mit dem Ziel, die individuelle Lernentwicklung der Schüler durch den Einsatz von Netbooks im Unterricht zu fördern. Das „Hamburger Netbookprojekt“ ist im September bzw. Oktober 2009 gestartet und wird von der Universität Hamburg wissenschaftlich begleitet sowie evaluiert. So bestätigen etwa erste Schülerbefragungen die große Freude auf die Arbeit mit den mobilen Computern; auch stellen die Lehrkräfte eine Motivationssteigerung seitens der Kinder fest. Darüber hinaus zeichnet sich ab, dass der Einsatz der Netbooks vielfältige Möglichkeiten für eine gesteigerte Individualisierung des Unterrichts eröffnet.

„Unser Ziel ist es, bei Hamburger Schülerinnen und Schülern Medienkompetenz zu entwickeln. In Hamburg als „Metropole des Wissens“ sollen die Voraussetzungen für erfolgreiche Lernprozesse optimiert werden, damit jede Schülerin und jeder Schüler entsprechend der vorhandenen Talente individuell gefördert werden kann. Wir müssen die Bildung auf einen neuen Weg bringen; dafür brauchen wir auch eine zeitgemäße technische Infrastruktur, damit der Zugang zu digitalen Lernwerkzeugen jederzeit möglich ist – flächendeckend in allen Schulen Hamburgs“, erklärt Arthur Gottwald, Oberschulrat und Leiter des Referats Entwicklungsaufgaben Medien und Aufgabengebiete bei der BSB. „Der erste Schritt war die breitbandige Internetanbindung aller Schulen mit schnellen Gasfaserkabeln, die Vernetzung aller Klassen- und Fachräume sowie die Installation von digitalen Tafeln, so genannten interaktiven Whiteboards. Die Ausstattung einer Klasse mit persönlichen Netbooks ist ein weiterer Meilenstein, den wir im Rahmen des Modellversuchs „Hamburger Netbookprojekt“ erreicht haben.“
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