Neues aus Round Rock in Texas: Der PC-Riese Dell bringt speziell für Entertainment- und Multimedia-Interessiere neue Consumer-PCs und -Notebooks mit AMD-Prozessoren auf den Markt. Die interessantesste Neuvorstellung des Tages: Der neue Multimedia-Desktop-Rechner Studio XPS 7100, einer der ersten Desktops auf dem Markt, der mit einem Sechs-Kern-Prozessor AMD Phenom II X6 und AMD-Turbo-Core-Technologie ausgestattet ist.
Preislich liegt der neustes Gaming- und HD-Video-Spassmacher-Computer von Dell bei 550 Euro.

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Coldplay waren fleißig

April 20th, 2010

London (dpa) – Für ihr neues Album schüttelten die Jungs der britischen Band Coldplay so viele Songs aus dem Ärmel, dass sie nun die Qual der Wahl haben.

Nach ihrer «Viva La Vida»-Tour stürzten sich die vier Mitglieder offenbar schnell wieder in die Arbeit und komponierten über 50 neue Stücke, berichtet das Boulevardblatt «The Sun». Um die Auswahl zu erleichtern, schrieben sie die Songideen auf Notizkarten und hefteten sie an die Wand. In dem Blog auf ihrer Website verriet ein Roadie der Band: «Die Arbeitstitel wurden aufgeschrieben – jeder auf eine Karte. Die Karten wurden zunächst in die Kategorien A, B und C eingeteilt. Auf der A-Liste landeten die Songs, die auf das Album sollen. Lieder der B-Liste haben auch noch eine Chance. Doch die Stücke von der C-Liste werden weggelassen.»

Das Album, das Chris Martin, Will Champion, Jonny Buckland und Guy Berryman in ihrem Studio in Camden vorbereiten, soll noch Ende des Jahres erscheinen.

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Armonk (dpa) – Der IT-Konzern IBM ist mit Schwung ins neue Jahr gestartet. Triebfeder des Unternehmens war wieder einmal das Software-Geschäft. Im ersten Quartal verdiente IBM unterm Strich 2,6 Milliarden Dollar und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Konzernchef Samuel Palmisano zeigte sich am Montagabend am Sitz in Armonk (Staat New York) zuversichtlich, dass der gute Lauf anhält und erhöhte die Jahresprognose leicht. Der Umsatz im ersten Quartal stieg um 5 Prozent auf 22,9 Milliarden Dollar (17 Mrd Euro). Vor allem im asiatisch-pazifischen Raum konnte IBM zulegen, während das Geschäft in der Heimat sich nur leicht verbesserte. Für eine kleine Enttäuschung sorgten die Neuabschlüsse im weltweiten Servicegeschäft, die leicht zurückgingen. Damit läuft IBM Gefahr, in der Zukunft in diesem wichtigen Feld zu schwächeln. Nachbörslich fiel die Aktie leicht.

Zudem hatten andere Technologiefirmen wie Intel und AMD mit ihren glänzenden Zahlen hohe Erwartungen geschürt. Die Börsianer hatten gehofft, dass IBM noch etwas darüber liegt. «Big Blue» hat die Rezession von Anfang an wesentlich besser weggesteckt als die meisten anderen Unternehmen und ließ die Wirtschaftskrise schon Ende vergangenen Jahres hinter sich.

Der einst für seine Heimcomputer berühmte Konzern setzt seit langem auf die profitablere Software und auf IT-Dienstleistungen für Unternehmenskunden. Mit seinen Firmenrechnern hat IBM aber auch weiterhin ein starkes Standbein in der Hardware. Über die leistungsstarken Computer aus Armonk läuft ein guter Teil des Internet-Datenverkehrs.

In der Hardware-Sparte musste der Konzern einen operativen Verlust von 170 Millionen Dollar verkraften. Die Konkurrenz wildert im angestammten Gebiet. Der Software-Riese Oracle hatte Sun Microsystems übernommen und drückt dessen Hochleistungsrechner nun mit seiner Finanzkraft in den Markt. Auf der anderen Seite buhlen Computerfirmen wie Dell oder Hewlett-Packard mit ihrer preiswerteren Standardtechnik um Kundschaft.

Im Software-Geschäft sieht die Lage entspannter aus: Hier verdiente IBM mit 2,1 Milliarden Dollar anderthalb mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Vor allem deshalb schraubte IBM die Gewinnprognose für das Gesamtjahr nach oben und erwartet nun ein Ergebnis je Aktie von mindestens 11,20 Dollar – 20 Cent mehr als bislang. Im Krisenjahr 2009 hatte der Konzern immerhin 10,01 Dollar je Aktie erreicht.

Die guten Gewinne erkaufte sich IBM aber auch durch die Streichung Tausender Stellen. Trotz Krise war die Kasse des Konzerns zum Ende des Quartals mit satten 14,0 Milliarden Dollar gefüllt – nachdem IBM im großen Stil eigene Aktien zurückgekauft hat.

IBM gilt wegen seiner breiten Angebotspalette als wichtiger Gradmesser für die gesamte IT-Branche. Die Zahlen stützten einmal mehr das Bild, das sich seit Monaten verfestigt: Die Unternehmen rund um den Globus investieren wieder in ihre Computerausstattung. Das deuten Experten als Zeichen für eine grundsätzliche Erholung der Wirtschaft.

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ARMONK (dpa-AFX) – Der IT-Konzern IBM <IBM.NYS> <IBM.ETR> ist mit Schwung ins neue Jahr gestartet. Das Software-Geschäft war wieder einmal die Triebfeder des Unternehmens. Im ersten Quartal verdiente IBM unterm Strich 2,6 Milliarden Dollar und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Konzernchef Samuel Palmisano zeigte sich am Montagabend am Sitz in Armonk (Staat New York) zuversichtlich, dass der gute Lauf anhält und erhöhte die Jahresprognose leicht.

Der Umsatz im ersten Quartal ging um 5 Prozent auf 22,9 Milliarden Dollar nach oben. Vor allem im asiatisch-pazifischen Raum konnte IBM zulegen, während das Geschäft in der Heimat sich nur leicht verbesserte. Für eine kleine Enttäuschung sorgten die Neuabschlüsse im weltweiten Servicegeschäft, die leicht zurückgingen. Damit läuft IBM Gefahr, in der Zukunft in diesem wichtigen Feld zu schwächeln. Nachbörslich fiel die Aktie leicht.

ANDERE TECHNOLOGIEFIRMEN HATTEN MIT GLÄNZENDEN ZAHLEN HOHE ERWARTUNGEN GESCHÜRT

Zudem hatten andere Technologiefirmen wie Intel <INL.FSE> <INTC.NAS> und Advanced Micro Devices (AMD) <AMD.NYS> <AMD.FSE> mit ihren glänzenden Zahlen hohe Erwartungen geschürt. Die Börsianer hatten gehofft, dass IBM noch etwas draufsetzt. “Big Blue” hat die Rezession von Anfang an wesentlich besser weggesteckt als die meisten anderen Unternehmen und ließ die Wirtschaftskrise schon Ende vergangenen Jahres hinter sich.

Der einst für seine Heimcomputer berühmte Konzern setzt seit langem auf die profitablere Software und auf IT-Dienstleistungen für Unternehmenskunden. Mit seinen Firmenrechnern hat IBM aber auch weiterhin ein starkes Standbein in der Hardware. Über die leistungsstarken Computer aus Armonk läuft ein guter Teil des Internet-Datenverkehrs.

OPERATIVER VERLUST IN DER HARDWARE-SPARTE

In der Hardware-Sparte musste der Konzern einen operativen Verlust von 170 Millionen Dollar verkraften. Die Konkurrenz wildert im angestammten Gebiet. Der Software-Riese Oracle <ORC.FSE> <ORCL.NAS> hatte Sun Microsystems <JAVA.NAS> <SSYA.FSE> übernommen und drückt dessen Hochleistungsrechner nun mit seiner Finanzkraft in den Markt. Auf der anderen Seite buhlen Computerfirmen wie Dell <DLCA.FSE> <DELL.NAS> oder Hewlett-Packard mit ihrer billigeren Standardtechnik um Kundschaft.

Im Software-Geschäft sieht die Lage entspannter aus: Hier verdiente IBM mit 2,1 Milliarden Dollar anderthalb mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Vor allem deshalb schraubte IBM die Gewinnprognose für das Gesamtjahr nach oben und erwartet nun ein Ergebnis je Aktie von mindestens 11,20 Dollar – 20 Cent mehr als bislang. Im Krisenjahr 2009 hatte der Konzern immerhin 10,01 Dollar je Aktie erreicht.

IBM gilt wegen seiner breiten Angebotspalette als wichtiger Gradmesser für die gesamte IT-Branche. Die Zahlen stützten einmal mehr das Bild, das sich seit Monaten verfestigt: Die Unternehmen rund um den Globus investieren wieder in ihre Computerausstattung. Das deuten Experten als Zeichen für eine grundsätzliche Erholung der Wirtschaft.

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IBM setzt guten Lauf fort

April 19th, 2010

ARMONK (dpa-AFX) – Der IT-Konzern IBM <IBM.NYS> <IBM.ETR> ist mit Schwung in dass neue Jahr gestartet. Wieder einmal war das Software-Geschäft die Triebfeder des Unternehmens. Im ersten Quartal verdiente IBM unter dem Strich 2,6 Milliarden Dollar. Das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Konzernchef Samuel Palmisano zeigte sich am Montagabend am Sitz in Armonk (Staat New York) zuversichtlich, dass der gute Lauf anhält.

Der Umsatz ging um 5 Prozent auf 22,9 Milliarden Dollar nach oben. IBM hat die Wirtschaftskrise von Anfang an wesentlich besser weggesteckt als die meisten anderen Unternehmen. Der einst für seine Heimcomputer berühmte Konzern setzt seit langem auf die profitablere Software und auf IT-Dienstleistungen für Unternehmenskunden. Mit seinen Firmenrechnern hat IBM aber auch weiterhin ein starkes Standbein in der Hardware.

Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr schraubte IBM nach oben und erwartet nun ein Ergebnis je Aktie von mindestens 11,20 Dollar – 20 Cent mehr als bislang und auch besser als das Vorjahresergebnis von 10,01 Dollar je Aktie. Andere Technologiewerte wie Intel <INL.FSE> <INTC.NAS> und Advanced Micro Devices (AMD) <AMD.NYS> <AMD.FSE> hatten mit ihren glänzenden Zahlen die Erwartungen aber bereits geschürt, so dass die IBM-Aktie nachbörslich leicht nachgab.

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(Neu: Mehr Hintergrund)

SUNNYVALE (dpa-AFX) – Die Überraschung ist perfekt: Dank des boomenden Halbleiter-Markts hat selbst der chronisch defizitäre Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) <AMD.NYS> <AMD.FSE> Gewinn gemacht. Unterm Strich kamen im ersten Quartal 257 Millionen Dollar heraus, im Vorjahreszeitraum stand noch ein Minus von 416 Millionen Dollar zu Buche. Konzernchef Dirk Meyer führte den Erfolg am Donnerstag (Ortszeit) auch auf die starke Produktpalette zurück. Besonders die Grafikchips verkauften sich deutlich besser.

AMD hatte über Jahre Verluste eingefahren. 2009 verhalf nur ein Milliardenscheck des Erzrivalen Intel <INL.FSE> <INTC.NAS> zu einem positiven Abschluss. Die beiden Unternehmen hatten mit der Zahlung Wettbewerbs- und Patentstreitigkeiten beigelegt. Intel liefert vier von fünf Computerprozessoren, AMD muss sich den verbleibenden Markt mit einigen Spezialanbietern teilen.

UMSATZ SPRINGT UM MEHR ALS EIN DRITTEL HOCH

Der Umsatz von AMD sprang um mehr als ein Drittel auf 1,6 Milliarden Dollar hoch – ein Rekordwert für das erste Jahresviertel. Intel hatte mit seinen Zahlen zu Wochenbeginn bereits die Marschrichtung vorgegeben. Die gesamte Halbleiter-Branche war schwer von der Rezession in Mitleidenschaft gezogen worden und hatte sich ebenso rasch wieder erholt.

Derzeit boomen vor allem die chiphungrigen Computer: Nach Daten des Marktforschers Gartner gingen von Januar bis März 84,3 Millionen Rechner über die Theke, 27 Prozent mehr als vor einem Jahr. Und der gute Lauf soll anhalten. Viele Unternehmen müssen dringend ihre alten Computer austauschen. Das hatten sie in der Rezession aufgeschoben. Bei den Privatkunden kommen Laptops sehr gut an.

AKTIEN SINKEN NACH ANFÄNGLICHER FREUDE

Zu den größten Produktionsstandorten für AMD zählt das sächsische Dresden. Die Fabrik gehört den Amerikanern allerdings nicht mehr alleine. Auf seinem Sanierungskurs hatte der US-Konzern seine Chipfertigung vollständig ausgegliedert. Die Produktion wird nun unter dem Namen Globalfoundries gemeinsam mit dem Emirat Abu Dhabi betrieben. Als Folge der Ausgliederung flossen AMD im Quartal unterm Strich 211 Millionen Dollar zu, was das Ergebnis nach oben trieb.

Die Börsianer freuten sich in einer ersten Reaktion über die Wende bei AMD, später sank die Aktie nachbörslich aber um 5 Prozent. Einige Anleger hatten auf ein noch besseres Abschneiden gehofft. Intels Umsatz war mit satten 44 Prozent noch stärker nach oben geschnellt. AMD geht zudem davon aus, dass der Umsatz im laufenden zweiten Quartal saisonal bedingt wieder etwas fällt. Zu den Gewinnaussichten machte AMD keine Angaben.

IBM LEGT ZAHLEN AM MONTAG VOR

Gegen Intel hat es AMD weiterhin schwer: Der Konkurrent drängt mit seinen neuen stromsparenden Prozessoren in den schnell wachsenden Markt der Smartphones. Die Liga der ultrakleinen Laptops, der sogenannten Netbooks, hatte Intel bereits mit seinem Atom-Chip besetzt.

Mit IBM <IBM.NYS> <IBM.ETR> legt am Montag ein weiteres Schwergewicht der Technologiebranche seine Zwischenbilanz vor. Auch hier erwarten Analysten ein starkes Abschneiden. Damit mehren sich die Zeichen, dass die Wirtschaftskrise allmählich ausklingt.

Von afx • Abgelegt unter AfxlineKommentar schreiben

SUNNYVALE (dpa-AFX) – Die Überraschung ist perfekt: Der chronisch defizitäre Halbleiter-Konzern Advanced Micro Devices (AMD) <AMD.NYS> <AMD.FSE> hat im ersten Quartal Gewinn gemacht. Unterm Strich kamen 257 Millionen Dollar heraus, wo im Vorjahreszeitraum noch ein Minus von 416 Millionen Dollar stand. Konzernchef Dirk Meyer führte den Erfolg am Donnerstag auf die starke Produktpalette zurück. AMD hatte über Jahre Verluste eingefahren. 2009 verhalf nur ein Milliardenscheck des Erzrivalen Intel zu einem positiven Abschluss. Die beiden Unternehmen hatten mit der Zahlung Wettbewerbs- und Patentstreitigkeiten beigelegt. Intel liefert vier von fünf Computerprozessoren, AMD muss sich den verbleibenden Markt mit einigen Spezialanbietern teilen.

Der Umsatz von AMD sprang um mehr als ein Drittel auf 1,6 Milliarden Dollar hoch – ein Rekordwert für das erste Jahresviertel. Intel hatte mit seinen Zahlen zu Wochenbeginn aber bereits die Marschrichtung vorgegeben. Die gesamte Halbleiter-Branche war schwer von der Rezession in Mitleidenschaft gezogen worden und hatte sich ebenso rasch wieder erholt. Derzeit boomen vor allem die chiphungrigen Computer: Nach Daten des Marktforschers Gartner gingen von Januar bis März 84,3 Millionen Rechner über die Theke, 27 Prozent mehr als vor einem Jahr. Und der gute Lauf soll anhalten. Besonders Europa, der Nahe Osten und Afrika hatte Bedarf an neuer Hardware. Die Unternehmen müssen dringend ihre alten Computer austauschen. Das hatten sie in der Rezession aufgeschoben. Bei den Privatkunden kommen Laptops sehr gut an.

ANLEGER ZUFRIEDEN

Zu den größten Produktionsstandorten für AMD zählt Dresden. Die Fabrik gehört den Amerikanern allerdings nicht mehr alleine. Auf seinem Sanierungskurs hatte der US-Konzern seine Chipfertigung vollständig ausgegliedert. Die Produktion wird nun unter dem Namen Globalfoundries gemeinsam mit dem Emirat Abu Dhabi betrieben. Als Folge der Ausgliederung flossen AMD im Quartal unterm Strich 211 Millionen Dollar zu, was das Ergebnis nach oben trieb.

Die Börsianer freuten sich über die Wende bei AMD: Die Aktie des Unternehmens aus dem kalifornischen Sunnyvale stieg nachbörslich um 2 Prozent. Und das, obwohl AMD nicht damit rechnet, im laufenden zweiten Quartal das hohe Umsatzniveau halten zu können. Es gehe saisonal bedingt abwärts, prognostizierte der Konzern. Zu den Gewinnaussichten machte AMD keine Angaben.

INTEL DIE NUMMER EINS

Gegen Intel hat es AMD weiterhin schwer: Der Konkurrent drängt mit seinen neuen stromsparenden Prozessoren in den schnell wachsenden Markt der Smartphones. Die Liga der ultrakleinen Laptops, der sogenannten Netbooks, hatte Intel bereits mit seinem Atom-Chip besetzt. Zudem kann Intel dank seiner Finanzkraft schneller auf kleinere sogenannte Strukturbreiten umstellen, was die Chips stromsparender und leistungsfähiger macht und die Produktion verbilligt.

Mit IBM legt am Montag ein weiteres Schwergewicht der Technologiebranche seine Zwischenbilanz vor. Auch hier erwarten Analysten ein starkes Abschneiden. Damit mehren sich die Zeichen, dass die Wirtschaftskrise allmählich ausklingt.

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Sunnyvale (dpa) – Die Überraschung ist perfekt: Dank des boomenden Halbleiter-Markts hat selbst der chronisch defizitäre Chiphersteller AMD Gewinn gemacht. Unterm Strich kamen im ersten Quartal 257 Millionen Dollar heraus, im Vorjahreszeitraum stand noch ein Minus von 416 Millionen Dollar zu Buche.

Konzernchef Dirk Meyer führte den Erfolg am Donnerstag (Ortszeit) auch auf die starke Produktpalette zurück. Besonders die Grafikchips verkauften sich deutlich besser. AMD hatte über Jahre Verluste eingefahren. 2009 verhalf nur ein Milliardenscheck des Erzrivalen Intel zu einem positiven Abschluss. Die beiden Unternehmen hatten mit der Zahlung Wettbewerbs- und Patentstreitigkeiten beigelegt. Intel liefert vier von fünf Computerprozessoren, AMD muss sich den verbleibenden Markt mit einigen Spezialanbietern teilen.

Der Umsatz von AMD sprang um mehr als ein Drittel auf 1,6 Milliarden Dollar hoch – ein Rekordwert für das erste Jahresviertel. Intel hatte mit seinen Zahlen zu Wochenbeginn bereits die Marschrichtung vorgegeben. Die gesamte Halbleiter-Branche war schwer von der Rezession in Mitleidenschaft gezogen worden und hatte sich ebenso rasch wieder erholt.

Derzeit boomen vor allem die chiphungrigen Computer: Nach Daten des Marktforschers Gartner gingen von Januar bis März 84,3 Millionen Rechner über die Theke, 27 Prozent mehr als vor einem Jahr. Und der gute Lauf soll anhalten. Viele Unternehmen müssen dringend ihre alten Computer austauschen. Das hatten sie in der Rezession aufgeschoben. Bei den Privatkunden kommen Laptops sehr gut an.

Zu den größten Produktionsstandorten für AMD zählt das sächsische Dresden. Die Fabrik gehört den Amerikanern allerdings nicht mehr alleine. Auf seinem Sanierungskurs hatte der US-Konzern seine Chipfertigung vollständig ausgegliedert. Die Produktion wird nun unter dem Namen Globalfoundries gemeinsam mit dem Emirat Abu Dhabi betrieben. Als Folge der Ausgliederung flossen AMD im Quartal unterm Strich 211 Millionen Dollar zu, was das Ergebnis nach oben trieb.

Die Börsianer freuten sich in einer ersten Reaktion über die Wende bei AMD, später sank die Aktie nachbörslich aber um 5 Prozent. Einige Anleger hatten auf ein noch besseres Abschneiden gehofft. Intels Umsatz war mit satten 44 Prozent noch stärker nach oben geschnellt. AMD geht zudem davon aus, dass der Umsatz im laufenden zweiten Quartal saisonal bedingt wieder etwas fällt. Zu den Gewinnaussichten machte AMD keine Angaben.

Gegen Intel hat es AMD weiterhin schwer: Der Konkurrent drängt mit seinen neuen stromsparenden Prozessoren in den schnell wachsenden Markt der Smartphones. Die Liga der ultrakleinen Laptops, der sogenannten Netbooks, hatte Intel bereits mit seinem Atom-Chip besetzt.

Mit IBM legt am Montag ein weiteres Schwergewicht der Technologiebranche seine Zwischenbilanz vor. Auch hier erwarten Analysten ein starkes Abschneiden. Damit mehren sich die Zeichen, dass die Wirtschaftskrise allmählich ausklingt.

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Wien (dpa) – Sehbehinderungen und Blindheit kosten weltweit allein in diesem Jahr fast drei Billionen US-Dollar. Das hat die erste Studie zu den globalen Kosten von Sehverlust ergeben.

Die Organisation AMD Alliance International (AMDAI) präsentierte die Untersuchungsergebnisse am Freitag im Rahmen ihres Weltkongresses in Wien. «Diese bahnbrechende Studie liefert uns die notwendigen Instrumente und Argumente, die wir in unserer Arbeit mit den Vereinten Nationen und den nationalen Regierungen benötigen», sagte die Vorsitzende der Welt-Blinden-Union, Penny Hartin.

Allein in Europa werden sich die direkten Kosten in diesem Jahr auf 512 Milliarden US-Dollar (378 Milliarden Euro) belaufen. Diese Summe enthält unter anderem direkte Gesundheitsausgaben, die Arbeitszeit pflegender Familienmitglieder sowie die verlorene Produktivität durch die Arbeitsunfähigkeit Betroffener. Wenn keine entsprechenden Präventionsmaßnahmen ergriffen werden, könnten die Belastungen bis zum Jahr 2020 weiter massiv ansteigen, heißt es in der Studie. Etwa 80 Prozent der derzeit 733 Millionen Fälle von Erblindung seien vermeidbar.

Die AMDAI und die Welt-Blinden-Union empfehlen deshalb mehrere konkrete Maßnahmen, darunter spezielle Untersuchungen für Diabetiker und ältere Menschen mit hohem Risiko für Augenerkrankungen und eine verbesserte Aus- und Fortbildung für Ärzte aus Entwicklungsländern für Katarakt-Operationen (Grauer Star). «Die Kosten für die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen würden nur einen Bruchteil der drei Billionen US-Dollar ausmachen, mit denen die Volkswirtschaften (…) belastet werden», sagte Peter Ackland von der «International Agency for the Prevention of Blindness» (IAPB).

AMD Alliance International ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss zahlreicher Organisationen aus den Gebieten Sehvermögen, Senioren und Forschung. Ziel ihrer Arbeit ist es, die Öffentlichkeit vermehrt auf die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) aufmerksam zu machen, die häufigste Ursache für den Verlust des zentralen Sehens in den Industrienationen.

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AMD verdient Geld

April 15th, 2010

SUNNYVALE (dpa-AFX) – Der chronisch defizitäre Halbleiter-Konzern Advanced Micro Devices (AMD) <AMD.NYS> <AMD.FSE> hat im ersten Quartal einen Gewinn verzeichnet. Unterm Strich kamen 257 Millionen Dollar (189 Mio Euro) heraus, wo im Vorjahreszeitraum noch ein Minus von 416 Millionen Dollar stand. Konzernchef Dirk Meyer führte den Erfolg am Donnerstag auf die starke Produktpalette zurück.

AMD hatte über Jahre Verluste eingefahren. 2009 verhalf nur ein Milliardenscheck des Erzrivalen Intel <INTC.NAS> <INL.FSE> zu einem positiven Abschluss. Die beiden Unternehmen hatten mit der Zahlung Wettbewerbs- und Patentstreitigkeiten beigelegt. Der Umsatz von AMD sprang um mehr als ein Drittel auf 1,6 Milliarden Dollar hoch – ein Rekordwert für das erste Jahresviertel. Intel hatte mit seinen Zahlen am Dienstag bereits die Marschrichtung vorgegeben. Die gesamte Halbleiter-Branche war schwer von der Rezession in Mitleidenschaft gezogen worden, aber hatte sich rasch wieder erholt.

Die Börsianer freuten sich über die Wende: Die Aktie des Unternehmens aus dem kalifornischen Sunnyvale stieg nachbörslich um 2 Prozent. Und das, obwohl AMD nicht damit rechnet, im laufenden zweiten Quartal das hohe Umsatzniveau halten zu können. Es gehe saisonal bedingt abwärts, prognostizierte der Konzern. Zu den Gewinnaussichten machte AMD keine Angaben.

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