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Laptop HP  Envy 14

Der US-Computer-Riese HP hat seiner Notebook-Reihe Envy heute ein Update verpasst – rundum gibt es nichts schrecklich Aufregendes zu berichten. Nur etwa bei einigen Innereien der Laptops wurde nachgelegt, so etwa bei den Prozessoren (nun u.a. mit Dual Core CPUs). Zudem gibt es bessere Grafik-Chipsätze und Motherboards.

Die zwei neuen Systeme nennen sich Envy 14 und Envy 17 kommen mit dem bekannten “Beats Audio”-Soundsystem, ATI Mobility Radeon Grafikkarte sowie Funk-Internet-Konnektivität in jeder nur denkbaren Couleur.

Das kleinere Envy-14-Notebook kommt mit dem neuen Quad-Core-i7-Prozessor von Intel und ist erhältlich ab dem 27. Juni für rund 1.000 US-Dollar, also gut 760 Euro.
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Hamburg/Hannover (dpa/tmn) – Googeln hat es bis in den Duden geschafft. Kein Wunder, dass viele das Angebot aus dem kalifornischen Mountain View quasi als amtliche Internet-Suchmaschine betrachten und nutzen.

Wegen seiner unzähligen Zusatzdienste vom Webmailer bis hin zu Onlinekarten hat sich Google aber auch den Ruf eines Datenkraken erworben. Das kann ein Grund sein für Nutzer, sich nicht allein dem Marktführer zu verschreiben, sondern auch den leistungsfähigen Suchmaschinen der Konkurrenz eine Chance zu geben.

So propagiert es der Verein für freien Wissenszugang (Suma-eV) aus Hannover. Es sei wichtig, «mehrere, unabhängig voneinander arbeitende Suchmaschinen einzusetzen, um einen möglichst neutralen und umfassenden Überblick geeigneter Quellen zu erhalten», steht in einem Thesenpapier des Vereins. Dessen Schirmherr ist der MP3-Erfinder Prof. Karlheinz Brandenburg. Bei einem Quasi-Monopol wie es Google innehat, bestehe «auf Dauer die Gefahr, dass die Ergebnisse der Informationssuche von Einflüssen nicht allgemein erkennbarer Mechanismen der Betreiber geleitet werden.»

Laut dem Internet-Statistikdienst Hitslink liefen in diesem Jahr bisher knapp 86 Prozent aller Suchanfragen weltweit über Google. Platz zwei belegt weit abgeschlagen Yahoo mit knapp 6 Prozent. Microsofts Suche Bing belegt – noch nicht einmal ein Jahr alt – mit gut 3 Prozent bereits den dritten Rang. Vergleichsweise stark genutzt wird rund um den Globus auch noch die globale Suche von Ask.

Hindernisse türmen sich vor wechselfreudigen Surfern jedenfalls nicht auf – und Probieren kostet nichts. Jeder beliebige Suchdienst lässt sich bei Browsern wie Firefox oder Internet Explorer mühelos in die Suchleisten einbinden oder auch als Startseite festlegen.

Wer den großen Google-Konkurrenten erst einmal im Blindtest auf den Zahl fühlen will, kann das unter «blindsearch.fejus.com» tun. Die Suchergebnisse werden im gleichen Design in drei Spalten nebeneinander dargestellt. Erst wenn der Nutzer sein Votum abgegeben hat, in welcher Spalte die seiner Meinung nach besten Ergebnisse stehen, lüftet die Seite das Geheimnis und zeigt die Logos von Bing, Yahoo und Google an. Der Verein Suma zieht das Fazit, dass «The Big Three» qualitativ gleichwertig seien.

Am Tempo gibt es bei den großen Suchmaschinen nichts zu bemängeln. Alle drei spucken ihre Ergebnisse zügig aus. Google und Yahoo zeigen beim Tippen Suchvorschläge an und verfügen über einen Kinder- und Jugendschutzfilter. Letzterer lässt sich auch bei Bing einschalten.

Auf die Booleschen Operatoren («AND», «OR» etc.), die Suchbegriffe logisch verknüpfen, verstehen sich die meisten Suchmaschinen. Yahoo bietet zusätzlich die Suche mit hausgemachten Abkürzungen an: Mit «!flickr» plus Suchbegriff gelangt man direkt zu den Ergebnissen der beliebten Foto-Community. «!leo» plus Suchbegriff übersetzt deutsche Wörter ins Englische. Shortcuts für die fixe Suche nach Aktienkursen, Call-by-Call-Vorwahlen, dem Wetter oder eine Taschenrechnerfunktion finden sich unter «de.search.yahoo.com/info/shortcuts».

Vergleichbar ist das Funktionsangebot von Google, das unter «google.com/intl/de/help/features.html» aufgelistet ist. Das Unternehmen bietet auch die Volltextsuche in Büchern, eine Suche in wissenschaftlichen Veröffentlichungen oder die Recherche nach öffentlich verfügbarem Programmiercode an.

Bei den großen Maschinen lassen sich in der erweiterten Suche auch Parameter wie Sprachraum, Region, Dateityp, Position des Suchbegriffs auf der Seite, Zeitraum der letzten Aktualisierung und Nutzungsrechte einbeziehen. Ganz so weit ist die deutsche Suche von Ask, die sich noch im Betastudium befindet, noch nicht. Praktisch ist aber die Voransicht der Seiten in einem Pop-up-Fenster beim Mouseover über das Fernglas-Symbol vor den Suchbegriffen. Die globale Ask-Suche («ask.com») ist schon weiter und zeigt wie Google direkt auch Bilder zu den relevantesten Foto- und Video-Suchergebnissen an.

Unzählige kleinere und Spezial-Suchmaschinen bieten Einblicke in Ecken des Netzes, zu denen man mit den Großen eher nicht gelangt wäre. Nach wie vor gibt es auch Verzeichnisdienste, die Seiten in genau beschriebenen Kategorien auflisten. Dazu gehört «dmoz.org». Um mehrere Maschinen und Verzeichnisdienste gleichzeitig abzufragen, empfehlen sich Metasuchmaschinen. Eine der bekanntesten ist MetaGer, ein Projekt der Universität Hannover.

Eine weitere interessante Metasuchmaschine, deren Ergebnisse aber auf Nordamerika zugeschnitten sind, ist «clusty.com». Wie der Name andeutet, bündelt sie die Suchergebnisse zu logischen Clustern. Auch praktisch: Beim Klick auf die Lupensymbole hinter den Suchergebnissen öffnen sich beliebig viele Vorschauen direkt in der Webseite.

Ob das Googeln ohne Google irgendwann nichts besonderes mehr ist, hängt maßgeblich von den Surfern ab – davon ist man beim Verein für freien Wissenszugang überzeugt: Änderungen seien «weniger durch neue Technologien, sondern vor allen Dingen durch verändertes Nutzerverhalten aufgrund steigender Informationskompetenz zu erwarten.»

Verein für freien Wissenszugang: www.suma-ev.de

Suchmaschine BlindSearch: blindsearch.fejus.com

Internet-Verzeichnis Open Directory Project: www.dmoz.org

Metasuchmaschine MetaGer: meta.rrzn.uni-hannover.de/

Suchmaschine Clusty: www.clusty.com

Suchmaschine Ask: de.ask.com

Suchmaschine Google: www.google.de

Zusatzdienste von Google: www.google.com/intl/de/help/features.html

Suchmaschine Yahoo!: de.yahoo.com

Yahoo! Info Express: de.search.yahoo.com/info/shortcuts

Suchmaschine Bing: www.bing.com

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Hamburg (dpa) ­ Peter Fleischer hat einen schwierigen Job: Sein Arbeitgeber Google steht regelmäßig wegen seines Datenhungers in der Kritik. Fleischer ­ ein Amerikaner mit deutschen Wurzeln ­ muss als Datenschutz-Beauftragter bei Politikern, Datenschützern und Medien für Verständnis werben.

Im Interview mit der dpa redet er über die Lehren aus «Street View» und mangelnde Gesprächsbereitschaft in der Politik.

Herr Fleischer, hätten Sie gedacht, dass Google wegen der Pläne für die digitalen Straßenansicht «Street View» in Deutschland so sehr in die Kritik geraten würde?

Fleischer: «Uns war bewusst, dass in Europa die Erwartungen an Privatsphäre und Datenschutz höher sind als in den USA. Daher haben wir einen Software-Algorithmus entwickelt, der automatisch Gesichter und Nummernschilder verwischt. In den meisten europäischen Ländern war der Start daraufhin recht unproblematisch – außer in Deutschland und der Schweiz. In keinem anderen Land hat es so eine zum Teil sogar polemische Debatte gegeben.»

Viele Deutsche teilen die Kritik von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner…

Fleischer: «Meine persönliche Meinung: Wenn wir den Dienst schon gestartet hätten, gäbe es nur wenige Diskussionen.»

Auch mit dem Kurzmeldungsdienst «Buzz» hat Google harsche Kritik geerntet. Haben Sie die Reaktion der Nutzer unterschätzt?

Fleischer: «Wir haben Buzz intern mit mehr als 20 000 Google- Mitarbeitern getestet, die alle sehr Internet-affin sind. Aber das ist nicht dasselbe, als wenn man externe, nicht so technikaffine Nutzer Buzz ausprobieren lässt. Die Datenschutz-Optionen waren nicht deutlich genug hervorgehoben. Aber wir haben innerhalb von 48 Stunden die wichtigsten Bedenken ausgeräumt. Ich habe auch noch kein soziales Netzwerk gesehen, das vom Start weg perfekt ist.»

Warum stößt Google regelmäßig auf so viel Widerstand?

Fleischer: «Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Informationen im Internet auffindbar und nutzbar zu machen. Meine Lektion aus “Street View”: Wenn man wie Google kontinuierlich Innovationen entwickelt, die die Nutzer nie zuvor gesehen und genutzt haben, ist es nicht zu vermeiden, dass man für Wirbel sorgt. Es ist nur menschlich, dass einige Leute mit Angst und Sorgen reagieren und das Neue ablehnen. Andere nehmen es begeistert an.»

Aber warum unterscheidet sich Deutschland von anderen Ländern so sehr – siehe «Street View»?

Fleischer: «Deutschland hat mit zwei totalitären Systemen eine schlimme und komplizierte Vergangenheit. Ich wäre erstaunt, wenn die Deutschen nicht eine starke Sensibilität für Datenschutz hätten.»

Viele Menschen nutzen Google ohne Bedenken, die Suchmaschine hat einen Marktanteil von rund 90 Prozent. Andererseits stehen Sie bei Politikern und Datenschützern in der Kritik. Woran liegt das?

Fleischer: «Wir haben eine große Nutzergruppe in Deutschland, die Google-Dienste mag und sie jeden Tag nutzt. Die Diskussion läuft auf einer anderen Ebene. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ich wollte mich einmal mit einem Landesdatenschutzbeauftragten treffen, der sich in den Medien oft über Google äußerte. Er wollte aber nicht mit Google, sondern nur über Google reden. Er nutzte Google einfach als Begriff, um eine Debatte in Politik und Medien anzustoßen. Und als ich einmal ein Treffen der Landesdatenschutzbeauftragten zu “Street View” besuchte, wollte nur einer von ihnen mit mir reden. Das ist doch ungewöhnlich!»

Was tun Sie denn, um den Dialog mit der Politik zu führen?

Fleischer: «Wir haben ein Büro in Berlin mit vier Vollzeitkräften, die im Kontakt mit den politischen Gesprächspartnern stehen, darunter auch mit Ministerin Ilse Aigner. Man muss aber ebenso bedenken, dass wir immer noch eine recht junge Firma sind. Es braucht eine gewisse Zeit, diese Beziehungen aufzubauen.»

Mit dem Dienst Goggles können Nutzer per Handy-Kamera Objekte wie zum Beispiel den Eiffelturm automatisch erkennen. Theoretisch wäre mit dieser Technologie auch eine Gesichtserkennung möglich. Das hat in Deutschland für große Bedenken gesorgt. Werden Sie die Gesichtserkennung trotzdem an den Start bringen?

Fleischer: «Wir haben beim Start von Goggles wegen der Datenschutz-Bedenken ausdrücklich darauf verzichtet. Die Technologie, Gesichter zu erkennen, gibt es aber bereits von verschiedenen Unternehmen. Derzeit diskutieren wir mit Datenschutz-Experten aus aller Welt, ob und wie wir den Dienst umsetzen können. Das ist aber nicht so einfach – sonst hätten wir es bereits getan.»

Wie finde ich heraus, was Google über mich weiß?

Fleischer: «Es gibt zwei Kategorien von Diensten. Für einige wie Google Mail muss man ein Nutzerkonto haben. Mit dem Dienst “Google Dashboard” haben Nutzer die Transparenz und Kontrolle darüber, was wir über sie speichern, und können Angaben löschen oder Einstellungen ändern.»

Und was ist mit anonymen Diensten wie der Suchmaschine?

Fleischer: «Das ist die zweite Kategorie. Hier können wir dem Nutzer nicht zeigen, was wir vermeintlich über ihn wissen, weil wir die Person nicht kennen, die vor dem Computer sitzt ­ und auch nicht kennen wollen. Hier können wir nur angeben, welche Kategorien von Daten wir speichern: zum Beispiel die gesuchten Begriffe und die Uhrzeit, aber auch den Browser und das Betriebssystem.»

Trotzdem weiß Google, wenn ich schon mal da war.

Fleischer: «Wir wissen nicht, ob jemand zurückkehrt, sondern ob über einen bestimmten Rechner schon Mal auf unsere Dienste zugegriffen wurde. Diese Information wird in einem Cookie hinterlegt ­ das ist eine kleine Textdatei auf dem Rechner, wie sie fast jede Website heutzutage einsetzt.»

Wie geschieht das?

Fleischer: «Der Cookie merkt sich die eingestellten Präferenzen für den Computer, wie beispielsweise die Information, dass deutsche Suchresultate anstatt spanische angezeigt werden sollen. Darüber hinaus können wir anhand von Cookies Werbung auswählen, die für die Interessen relevant sind, die anhand von besuchten Seiten zugeteilt werden. Nutzer können Cookies in ihrem Browser kontrollieren, einsehen, löschen oder generell ablehnen. Nach 18 Monaten anonymisieren wir Cookies automatisch.»

Welche Herausforderungen sehen Sie für den Datenschutz in den nächsten Jahren?

Fleischer: «Ortsbezogene Dienste, die den Standort des Nutzers speichern, sind ein wichtiges Thema. Außerdem die ganzen Inhalte in sozialen Netzwerken, die die Nutzer selbst erstellen. Generell stellt sich die Frage: Wie können Nutzer im Internet ihre Anonymität wahren?»

Interview: Christof Kerkmann, dpa

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Hamburg (dpa) ­ «Allwissender Gigant», «Imperium» mit «heiklem Datenschatz» – und immer wieder «Datenkrake»: Wenn es um Datenschutz geht, hat Google einen zweifelhaften Ruf – einerseits. Andererseits sind die Dienste des Unternehmens in Deutschland extrem populär. Und auch andere IT-Riesen sammeln fleißig Informationen über ihre Nutzer. Warum polarisiert der Suchmaschinen-Primus so? Sechs Thesen zum «Google-Bashing» – die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.

DIE WOLLEN NUR SPIELEN

Google ist längst keine Garagenfirma mehr, kultiviert aber sein Tüftler-Image. Die Programmierer dürfen beispielsweise 20 Prozent ihrer Arbeitszeit für Projekte nutzen, die mit ihren eigentlichen Aufgaben nichts zu tun haben. «Es herrscht ein ausgeprägter Ingenieursglaube», sagt Veit Siegenheim, Unternehmensberater und Co- Autor des Buchs «Die Google-Ökonomie». Was technisch möglich ist und nützlich scheint, wird auch gemacht – ohne gleich an den Datenschutz zu denken.

Das geht manchmal schief. Beispiel «Buzz»: Im Februar integrierte Google sein neues soziales Netzwerk in das Mail-Postfach und bediente sich an den Adressbüchern der Nutzer, damit bei «Buzz» gleich etwas los war. Die Crux: Alle Welt konnte damit die Kontakte der Nutzer sehen. Nach Protesten ruderte Google zurück. Man habe den Dienst mit den eigenen Mitarbeitern getestet, sagt der Datenschutz-Beauftragte Peter Fleischer. Bedenken wegen ihrer Privatsphäre hatten die Googler nicht – aber diese seien eben Technik-affiner als der Rest der Welt.

ERST MACHEN, DANN FRAGEN

Google fotografiert für die Straßenansicht «Street View» ganze Städte – wer damit nicht einverstanden ist und das Bild von seinem Haus löschen lassen will, muss selbst aktiv werden. «Bei uns riefen viele verzweifelte Leute an, die von Google auf ein noch in der Entwicklung befindliches Online-Tool für den Widerspruch verwiesen wurden», sagt Marit Hansen vom Landesdatenschutzzentrum Schleswig- Holstein in Kiel.

Erst machen, dann fragen: So hemdsärmelig geht das Unternehmen häufiger vor, etwa beim Einscannen von urheberrechtlich geschützten Büchern oder auch bei «Buzz». Manch einer fühlt sich davon überrollt.

DIE VERKLEMMTEN DEUTSCHEN

Was ist geheim, was ist öffentlich? Die Antwort darauf fällt höchst unterschiedlich aus – je nach Herkunft. In Skandinavien weiß jeder, was der Nachbar verdient; US-Behörden veröffentlichen fast alle Verwaltungsakten sowie Namen und Adressen von Sexualstraftätern. «Deutsche sorgen dagegen sich zutiefst um ihre Privatsphäre», meint der Medienforscher Jeff Jarvis. «Das ist kulturell verankert.» Die Hüllen ließen die Deutschen nur in der Sauna fallen.

Wenn Google ganze Straßenzüge ablichtet und in dem Dienst «Street View» veröffentlicht, stört das in anderen Ländern kaum jemanden – dagegen sorgt das in Deutschland für großes Unbehagen. Jarvis sieht hier allerdings den US-Konzern im Recht: «Die Straße ist ein öffentlicher Ort, also darf Google dort Fotos machen.» Übrigens vermessen auch Microsoft und der Kartenanbieter Navteq mit Kameraautos die Welt.

GESCHÄFTSMODELL: DATEN SAMMELN

Die Daten der Nutzer sind ein wertvoller Schatz. Je besser Google die Vorlieben der Surfer kennt, desto gezielter lässt sich Werbung schalten, desto höher fällt der Umsatz aus. Das Unternehmen betont zudem stets, mit den – freilich anonymisierten Informationen – seine Dienste zu verbessern.

Obwohl Google beteuert, sorgsam mit Nutzerdaten umzugehen und diese keinesfalls zu einem Profil zu verknüpfen, sehen Datenschützer die große Konzentration von persönlichen Informationen in einer Hand skeptisch. «Die Daten sind der Kontrolle der Nutzer und deutscher Behörden entzogen», sagt Marit Hansen. Immerhin: Sie erkennt in letzter Zeit einige «positive Impulse» für mehr Datenschutz, etwa den Dienst «Dashboard», der zumindest Teile der von einem Nutzer gespeicherten Daten übersichtlich zusammenfasst. Allerdings zeigten die jüngsten Hacker-Attacken auf Google-Server, bei denen die Angreifer laut «New York Times» auch den Passwort-Tresor im Visier hatten, dass Risiken bleiben.

IMMER AUF DIE GROSSEN?

Das Internet revolutioniert, wie wir arbeiten, kommunizieren und uns vergnügen – und Google ist der größte Aufrührer. Wer Unbehagen gegenüber der digitalen Welt empfindet, wird auch den Konzern aus dem Silicon Valley skeptisch sehen. Der Internet-Vordenker Jarvis meint auch: «Googles Geschäftsmodell schadet den deutschen Medien – sie suchen nach einem Gegner, dem sie die Schuld dafür geben können.»

PUNKTEN AUF GOOGLES KOSTEN

Politiker und Datenschützer klagen über Google, doch die deutschen Nutzer kümmert es kaum: Die Suchmaschine des Konzerns beantwortet 90 Prozent aller Suchanfragen. «Die Diskussion läuft auf einer anderen Ebene», sagt Googles Datenschutz-Beauftrager Peter Fleischer. Einmal habe er etwa das Gespräch mit einem Datenschützer gesucht, der das Unternehmen dauernd in Interviews kritisierte. Der habe aber nicht mit dem Amerikaner reden wollen. «Er nutzte Google einfach als Begriff, um eine Debatte in Politik und Medien anzustoßen.»

Manch Datenschützer und Politiker kritisiert das Unternehmen also, um sich zu profilieren, vermutet Veit Siegenheim: «Es ist populär auf Google zu schießen, weil außer dem Unternehmen keiner widerspricht.»

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Hamburg (dpa) – Google will einem Medienbericht zufolge mit einem Milliarden-Kauf in das Geschäft mit Internet-Reisediensten einsteigen. Der Suchmaschinen-Spezialist erwäge dafür die Übernahme des Reise-Software-Herstellers ITA Software, berichtet die Finanzagentur Bloomberg am Mittwoch.

Das Unternehmen, das unter anderem auch für den Rivalen Microsoft Reiseprogramme liefert, könnte Google rund eine Milliarde Dollar wert sein. Bloomberg beruft sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen, die ungenannt bleiben wollten. Ob die Verhandlungen überhaupt erfolgreich zum Abschluss gebracht werden, bleibe aber abzuwarten.

«Googles Mission ist es, die Welt der Informationen zu organisieren», sagte Henry Harteveldt vom Marktforschungsunternehmen Forrester Research. «Und ITA macht das für den Reisemarkt». Die Software-Werkzeuge des Unternehmens könnte Google nutzen, um Fluginformationen, Reservierungs-Systeme und Ticket-Dienste in seine Suche zu integrieren. Allein in den USA soll der Online-Reisemarkt im vergangenen Jahr einen Umsatz von 88,4 Milliarden Dollar eingebracht haben, heißt es bei Bloomberg.

Microsoft konnte für seine neue Bing-Suche mit Reisediensten zuletzt gut punkten. Nach Angaben von ComScore legten Microsoft mit Partner Yahoo bei der Online-Suche zwischen Februar und März zusammen um 0,3 Prozentpunkte zu. Der große Kuchen entfällt aber weiterhin auf Google.

Trotz eines Rückgangs um 0,4 Prozentpunkte führt Google mit 65,5 Prozent der Suchanfragen nach wie vor unangefochten den Markt an. Dennoch will das Unternehmen mit neuen Übernahmen sein Geschäft ausbauen. Bei einer Kriegskasse, die derzeit mit 26,5 Milliarden Dollar gefüllt ist, dürfte das Unternehmen dafür gerüstet sein.

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Hamburg (dpa) – Auf einer Weltkarte veröffentlicht Google künftig weltweit alle Anfragen von Regierungen zur Löschung von Internetseiten. Ziel sei mehr Transparenz, teilte der Suchmaschinen-Primus mit.

Die Karte zeige, wie viele Anfragen zur Löschung bestimmter Seiten oder zur Herausgabe von persönlichen Nutzerdaten in den jeweiligen Ländern bei Google eingegangen sind. Bei den Löschanfragen rangiert Deutschland mit insgesamt 188 auf dem zweiten Platz hinter Brasilien (291). Das sogenannte «Government Request Tool» erfasst derzeit Daten aus dem Zeitraum zwischen Juli und Dezember 2009.

Staatliche und gerichtliche Eingriffe im Internet nehmen derzeit rapide zu, wie Googles Chef-Justiziar David Drummond in einem Blog-Eintrag schreibt. So sei es keine Überraschung, dass Google wie andere Technologiefirmen regelmäßig Anfragen von Regierungen zum Löschen von Inhalten, etwa von kinderpornografischen Seiten, erhalten. Die meisten Anfragen zur Sperrung oder Herausgabe von Daten seien durchaus legitim. Google gehe es mit dem neuen Werkzeug vor allem darum, die Nutzer besser zu informieren. «Wir glauben, dass größere Transparenz zu weniger Zensur führen wird.»

Die meisten Anfragen zur Herausgabe von Nutzerdaten gingen von Indien (3663), den Vereinigten Staaten (3580) und Großbritannien (1166) aus. In Deutschland registrierte Google 458 Anfragen. Die Weltkarte will Google künftig alle sechs Monate aktualisieren.

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Hamburg (dpa) – Auf einer Weltkarte veröffentlicht Google künftig weltweit alle Anfragen von Regierungen zur Löschung von Internetseiten. Ziel sei mehr Transparenz, teilte der Suchmaschinen- Primus mit.

Die Karte zeige, wie viele Anfragen zur Löschung bestimmter Seiten oder zur Herausgabe von persönlichen Nutzerdaten in den jeweiligen Ländern bei Google eingegangen sind. Bei den Löschanfragen rangiert Deutschland mit insgesamt 188 auf dem zweiten Platz hinter Brasilien (291). Das sogenannte «Government Request Tool» erfasst derzeit Daten aus dem Zeitraum zwischen Juli und Dezember 2009.

Staatliche und gerichtliche Eingriffe im Internet nehmen derzeit rapide zu, wie Googles Chef-Justiziar David Drummond in einem Blog-Eintrag schreibt. So sei es keine Überraschung, dass Google wie andere Technologiefirmen regelmäßig Anfragen von Regierungen zum Löschen von Inhalten, etwa von kinderpornografischen Seiten, erhalten. Die meisten Anfragen zur Sperrung oder Herausgabe von Daten seien durchaus legitim. Google gehe es mit dem neuen Werkzeug vor allem darum, die Nutzer besser zu informieren. «Wir glauben, dass größere Transparenz zu weniger Zensur führen wird.»

Die meisten Anfragen zur Herausgabe von Nutzerdaten gingen von Indien (3663), den Vereinigten Staaten (3580) und Großbritannien (1166) aus. In Deutschland registrierte Google 458 Anfragen. Die Weltkarte will Google künftig alle sechs Monate aktualisieren.

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Auf einer Weltkarte veröffentlicht Google <GOOG.NAS> <GGQ1.ETR> künftig weltweit alle Anfragen von Regierungen zur Löschung von Internetseiten. Ziel sei mehr Transparenz, teilte der Suchmaschinen- Primus mit. Die Karte zeige, wie viele Anfragen zur Löschung bestimmter Seiten oder zur Herausgabe von persönlichen Nutzerdaten in den jeweiligen Ländern bei Google eingegangen sind. Bei den Löschanfragen rangiert Deutschland mit insgesamt 188 auf dem zweiten Platz hinter Brasilien (291). Das sogenannte “Government Request Tool” erfasst derzeit Daten aus dem Zeitraum zwischen Juli und Dezember 2009.

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