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Pod, MP3-Player, Handy, Notebook – alles braucht Strom. Und jedes Gadget hat sein spezielles Aufladegerät. Damit macht GEMBIRD jetzt Schluss: Geräte für alle Arten von Anschlüssen, Stromspannungen und Modelle.

Wer im Urlaub nicht wie ein Elektronik-Fachverkäufer im Außendienst aussehen möchte, mit unzähligen Ladegeräten beladen, dem bietet GEMBIRD mit seinen USB-Universalladegeräten die passende Lösung. Besonders praktisch: Alle Ladegeräte sind für den mobilen Einsatz gedacht und verfügen neben dem klassischen Stecker auch über einen Adapter für den Zigarettenanzünder im Auto.

Für Musikfreunde

Für alle wiederaufladbaren MP3-Player, iPhones, iPods der 3. und 4. Generation, Jukeboxes, Headsets sowie iPod mini mit 30-poligem Dockinganschluss ist das Ladegerät MP3A-UC-AC4 geeignet. Es kann über die Steckdose oder unterwegs über den Auto-Zigarettenanzünder die Akkus der Player laden.

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Armonk (dpa) – Der IT-Konzern IBM ist mit Schwung ins neue Jahr gestartet. Triebfeder des Unternehmens war wieder einmal das Software-Geschäft. Im ersten Quartal verdiente IBM unterm Strich 2,6 Milliarden Dollar und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Konzernchef Samuel Palmisano zeigte sich am Montagabend am Sitz in Armonk (Staat New York) zuversichtlich, dass der gute Lauf anhält und erhöhte die Jahresprognose leicht. Der Umsatz im ersten Quartal stieg um 5 Prozent auf 22,9 Milliarden Dollar (17 Mrd Euro). Vor allem im asiatisch-pazifischen Raum konnte IBM zulegen, während das Geschäft in der Heimat sich nur leicht verbesserte. Für eine kleine Enttäuschung sorgten die Neuabschlüsse im weltweiten Servicegeschäft, die leicht zurückgingen. Damit läuft IBM Gefahr, in der Zukunft in diesem wichtigen Feld zu schwächeln. Nachbörslich fiel die Aktie leicht.

Zudem hatten andere Technologiefirmen wie Intel und AMD mit ihren glänzenden Zahlen hohe Erwartungen geschürt. Die Börsianer hatten gehofft, dass IBM noch etwas darüber liegt. «Big Blue» hat die Rezession von Anfang an wesentlich besser weggesteckt als die meisten anderen Unternehmen und ließ die Wirtschaftskrise schon Ende vergangenen Jahres hinter sich.

Der einst für seine Heimcomputer berühmte Konzern setzt seit langem auf die profitablere Software und auf IT-Dienstleistungen für Unternehmenskunden. Mit seinen Firmenrechnern hat IBM aber auch weiterhin ein starkes Standbein in der Hardware. Über die leistungsstarken Computer aus Armonk läuft ein guter Teil des Internet-Datenverkehrs.

In der Hardware-Sparte musste der Konzern einen operativen Verlust von 170 Millionen Dollar verkraften. Die Konkurrenz wildert im angestammten Gebiet. Der Software-Riese Oracle hatte Sun Microsystems übernommen und drückt dessen Hochleistungsrechner nun mit seiner Finanzkraft in den Markt. Auf der anderen Seite buhlen Computerfirmen wie Dell oder Hewlett-Packard mit ihrer preiswerteren Standardtechnik um Kundschaft.

Im Software-Geschäft sieht die Lage entspannter aus: Hier verdiente IBM mit 2,1 Milliarden Dollar anderthalb mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Vor allem deshalb schraubte IBM die Gewinnprognose für das Gesamtjahr nach oben und erwartet nun ein Ergebnis je Aktie von mindestens 11,20 Dollar – 20 Cent mehr als bislang. Im Krisenjahr 2009 hatte der Konzern immerhin 10,01 Dollar je Aktie erreicht.

Die guten Gewinne erkaufte sich IBM aber auch durch die Streichung Tausender Stellen. Trotz Krise war die Kasse des Konzerns zum Ende des Quartals mit satten 14,0 Milliarden Dollar gefüllt – nachdem IBM im großen Stil eigene Aktien zurückgekauft hat.

IBM gilt wegen seiner breiten Angebotspalette als wichtiger Gradmesser für die gesamte IT-Branche. Die Zahlen stützten einmal mehr das Bild, das sich seit Monaten verfestigt: Die Unternehmen rund um den Globus investieren wieder in ihre Computerausstattung. Das deuten Experten als Zeichen für eine grundsätzliche Erholung der Wirtschaft.

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Berlin (dpa) – Der Computer ist eine Erfindung aus Deutschland: Mit diesem Merksatz startet das Berliner Technikmuseum in ein Erinnerungsjahr, das dem Berliner Computer-Pionier Konrad Zuse (1910-1995) gewidmet ist.

Zum 100-jährigen Geburtstag des Ingenieurs wollen bundesweit sechs Museen seine Leistungen ins Gedächtnis rufen. Denn Zuse ist ziemlich in Vergessenheit geraten. «Der Computer stammt nicht aus Amerika, und Bill Gates hat ihn auch nicht nicht erfunden», sagt Berlins Museumsdirektor Dirk Böndel all jenen, die seinen Merksatz erst einmal nicht glauben wollen. Ganz genau genommen sei der erste Computer der Welt ein Berliner.

Nach den Recherchen des Technikmuseums baute Konrad Zuse 1936 in seinem Berliner Wohnzimmer den ersten programmgesteuerten digitalen Computer. Die Maschine mit dem Namen «Z1», die heute als Nachbau im Museum steht, war so groß wie ein Doppelbett. Bauingenieur Zuse erdachte in den 40er Jahren auch die erste universelle, algorithmische Programmiersprache der Welt. Seine Erfindungen, die viele Mathematiker und Informatiker heute noch genial nennen, begründete Zuse stets humorvoll: Er sei zu faul zum Rechnen.

Zuse war seiner Zeit mit seinem Z1-Computer nach Einschätzung heutiger Informatiker um rund 10 Jahre voraus. Genutzt hat ihm das nicht viel. Zuses große Erfindungen fielen in die Zeit des Nazi- Regimes in Deutschland, dessen Nähe Zuse nach Angaben seines Sohnes Horst bewusst nicht suchte. Nach dem Zweiten Weltkrieg erkannte in Westdeutschland kaum jemand das Potenzial von Computern. Mit seiner eigenen Firma Zuse KG im hessischen Neukirchen (Kreis Hünfeld) konnte der Erfinder ab 1949 keine großen Erfolge verbuchen. Aufträge brachten nicht genug Geld herein, um die immensen Entwicklungskosten zu finanzieren. Subventionen gab es noch nicht.

In den USA war unterdessen IBM zur Konkurrenz geworden, in Deutschland starteten Siemens und Telefunken durch. 1967 musste Zuse seine verschuldete Firma notgedrungen an Siemens verkaufen. Reich geworden sei er dabei nicht, sagt sein Sohn. Die Grundgedanken der Zuse-Erfindung aber steckten bis heute in jedem Prozessor.

Ausstellungen gibt es in diesem Jahr neben Berlin in Dresden, Paderborn, Hünfeld (Hessen), Hoyerswerda und Kiel.

Weitere Infos: www.zuse-jahr-2010.de

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ARMONK (dpa-AFX) – Der IT-Konzern IBM <IBM.NYS> <IBM.ETR> ist mit Schwung ins neue Jahr gestartet. Das Software-Geschäft war wieder einmal die Triebfeder des Unternehmens. Im ersten Quartal verdiente IBM unterm Strich 2,6 Milliarden Dollar und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Konzernchef Samuel Palmisano zeigte sich am Montagabend am Sitz in Armonk (Staat New York) zuversichtlich, dass der gute Lauf anhält und erhöhte die Jahresprognose leicht.

Der Umsatz im ersten Quartal ging um 5 Prozent auf 22,9 Milliarden Dollar nach oben. Vor allem im asiatisch-pazifischen Raum konnte IBM zulegen, während das Geschäft in der Heimat sich nur leicht verbesserte. Für eine kleine Enttäuschung sorgten die Neuabschlüsse im weltweiten Servicegeschäft, die leicht zurückgingen. Damit läuft IBM Gefahr, in der Zukunft in diesem wichtigen Feld zu schwächeln. Nachbörslich fiel die Aktie leicht.

ANDERE TECHNOLOGIEFIRMEN HATTEN MIT GLÄNZENDEN ZAHLEN HOHE ERWARTUNGEN GESCHÜRT

Zudem hatten andere Technologiefirmen wie Intel <INL.FSE> <INTC.NAS> und Advanced Micro Devices (AMD) <AMD.NYS> <AMD.FSE> mit ihren glänzenden Zahlen hohe Erwartungen geschürt. Die Börsianer hatten gehofft, dass IBM noch etwas draufsetzt. “Big Blue” hat die Rezession von Anfang an wesentlich besser weggesteckt als die meisten anderen Unternehmen und ließ die Wirtschaftskrise schon Ende vergangenen Jahres hinter sich.

Der einst für seine Heimcomputer berühmte Konzern setzt seit langem auf die profitablere Software und auf IT-Dienstleistungen für Unternehmenskunden. Mit seinen Firmenrechnern hat IBM aber auch weiterhin ein starkes Standbein in der Hardware. Über die leistungsstarken Computer aus Armonk läuft ein guter Teil des Internet-Datenverkehrs.

OPERATIVER VERLUST IN DER HARDWARE-SPARTE

In der Hardware-Sparte musste der Konzern einen operativen Verlust von 170 Millionen Dollar verkraften. Die Konkurrenz wildert im angestammten Gebiet. Der Software-Riese Oracle <ORC.FSE> <ORCL.NAS> hatte Sun Microsystems <JAVA.NAS> <SSYA.FSE> übernommen und drückt dessen Hochleistungsrechner nun mit seiner Finanzkraft in den Markt. Auf der anderen Seite buhlen Computerfirmen wie Dell <DLCA.FSE> <DELL.NAS> oder Hewlett-Packard mit ihrer billigeren Standardtechnik um Kundschaft.

Im Software-Geschäft sieht die Lage entspannter aus: Hier verdiente IBM mit 2,1 Milliarden Dollar anderthalb mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Vor allem deshalb schraubte IBM die Gewinnprognose für das Gesamtjahr nach oben und erwartet nun ein Ergebnis je Aktie von mindestens 11,20 Dollar – 20 Cent mehr als bislang. Im Krisenjahr 2009 hatte der Konzern immerhin 10,01 Dollar je Aktie erreicht.

IBM gilt wegen seiner breiten Angebotspalette als wichtiger Gradmesser für die gesamte IT-Branche. Die Zahlen stützten einmal mehr das Bild, das sich seit Monaten verfestigt: Die Unternehmen rund um den Globus investieren wieder in ihre Computerausstattung. Das deuten Experten als Zeichen für eine grundsätzliche Erholung der Wirtschaft.

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IBM setzt guten Lauf fort

April 19th, 2010

ARMONK (dpa-AFX) – Der IT-Konzern IBM <IBM.NYS> <IBM.ETR> ist mit Schwung in dass neue Jahr gestartet. Wieder einmal war das Software-Geschäft die Triebfeder des Unternehmens. Im ersten Quartal verdiente IBM unter dem Strich 2,6 Milliarden Dollar. Das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Konzernchef Samuel Palmisano zeigte sich am Montagabend am Sitz in Armonk (Staat New York) zuversichtlich, dass der gute Lauf anhält.

Der Umsatz ging um 5 Prozent auf 22,9 Milliarden Dollar nach oben. IBM hat die Wirtschaftskrise von Anfang an wesentlich besser weggesteckt als die meisten anderen Unternehmen. Der einst für seine Heimcomputer berühmte Konzern setzt seit langem auf die profitablere Software und auf IT-Dienstleistungen für Unternehmenskunden. Mit seinen Firmenrechnern hat IBM aber auch weiterhin ein starkes Standbein in der Hardware.

Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr schraubte IBM nach oben und erwartet nun ein Ergebnis je Aktie von mindestens 11,20 Dollar – 20 Cent mehr als bislang und auch besser als das Vorjahresergebnis von 10,01 Dollar je Aktie. Andere Technologiewerte wie Intel <INL.FSE> <INTC.NAS> und Advanced Micro Devices (AMD) <AMD.NYS> <AMD.FSE> hatten mit ihren glänzenden Zahlen die Erwartungen aber bereits geschürt, so dass die IBM-Aktie nachbörslich leicht nachgab.

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Sunnyvale (dpa) – Die Überraschung ist perfekt: Dank des boomenden Halbleiter-Markts hat selbst der chronisch defizitäre Chiphersteller AMD Gewinn gemacht. Unterm Strich kamen im ersten Quartal 257 Millionen Dollar heraus, im Vorjahreszeitraum stand noch ein Minus von 416 Millionen Dollar zu Buche.

Konzernchef Dirk Meyer führte den Erfolg am Donnerstag (Ortszeit) auch auf die starke Produktpalette zurück. Besonders die Grafikchips verkauften sich deutlich besser. AMD hatte über Jahre Verluste eingefahren. 2009 verhalf nur ein Milliardenscheck des Erzrivalen Intel zu einem positiven Abschluss. Die beiden Unternehmen hatten mit der Zahlung Wettbewerbs- und Patentstreitigkeiten beigelegt. Intel liefert vier von fünf Computerprozessoren, AMD muss sich den verbleibenden Markt mit einigen Spezialanbietern teilen.

Der Umsatz von AMD sprang um mehr als ein Drittel auf 1,6 Milliarden Dollar hoch – ein Rekordwert für das erste Jahresviertel. Intel hatte mit seinen Zahlen zu Wochenbeginn bereits die Marschrichtung vorgegeben. Die gesamte Halbleiter-Branche war schwer von der Rezession in Mitleidenschaft gezogen worden und hatte sich ebenso rasch wieder erholt.

Derzeit boomen vor allem die chiphungrigen Computer: Nach Daten des Marktforschers Gartner gingen von Januar bis März 84,3 Millionen Rechner über die Theke, 27 Prozent mehr als vor einem Jahr. Und der gute Lauf soll anhalten. Viele Unternehmen müssen dringend ihre alten Computer austauschen. Das hatten sie in der Rezession aufgeschoben. Bei den Privatkunden kommen Laptops sehr gut an.

Zu den größten Produktionsstandorten für AMD zählt das sächsische Dresden. Die Fabrik gehört den Amerikanern allerdings nicht mehr alleine. Auf seinem Sanierungskurs hatte der US-Konzern seine Chipfertigung vollständig ausgegliedert. Die Produktion wird nun unter dem Namen Globalfoundries gemeinsam mit dem Emirat Abu Dhabi betrieben. Als Folge der Ausgliederung flossen AMD im Quartal unterm Strich 211 Millionen Dollar zu, was das Ergebnis nach oben trieb.

Die Börsianer freuten sich in einer ersten Reaktion über die Wende bei AMD, später sank die Aktie nachbörslich aber um 5 Prozent. Einige Anleger hatten auf ein noch besseres Abschneiden gehofft. Intels Umsatz war mit satten 44 Prozent noch stärker nach oben geschnellt. AMD geht zudem davon aus, dass der Umsatz im laufenden zweiten Quartal saisonal bedingt wieder etwas fällt. Zu den Gewinnaussichten machte AMD keine Angaben.

Gegen Intel hat es AMD weiterhin schwer: Der Konkurrent drängt mit seinen neuen stromsparenden Prozessoren in den schnell wachsenden Markt der Smartphones. Die Liga der ultrakleinen Laptops, der sogenannten Netbooks, hatte Intel bereits mit seinem Atom-Chip besetzt.

Mit IBM legt am Montag ein weiteres Schwergewicht der Technologiebranche seine Zwischenbilanz vor. Auch hier erwarten Analysten ein starkes Abschneiden. Damit mehren sich die Zeichen, dass die Wirtschaftskrise allmählich ausklingt.

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(Neu: Mehr Hintergrund)

SUNNYVALE (dpa-AFX) – Die Überraschung ist perfekt: Dank des boomenden Halbleiter-Markts hat selbst der chronisch defizitäre Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) <AMD.NYS> <AMD.FSE> Gewinn gemacht. Unterm Strich kamen im ersten Quartal 257 Millionen Dollar heraus, im Vorjahreszeitraum stand noch ein Minus von 416 Millionen Dollar zu Buche. Konzernchef Dirk Meyer führte den Erfolg am Donnerstag (Ortszeit) auch auf die starke Produktpalette zurück. Besonders die Grafikchips verkauften sich deutlich besser.

AMD hatte über Jahre Verluste eingefahren. 2009 verhalf nur ein Milliardenscheck des Erzrivalen Intel <INL.FSE> <INTC.NAS> zu einem positiven Abschluss. Die beiden Unternehmen hatten mit der Zahlung Wettbewerbs- und Patentstreitigkeiten beigelegt. Intel liefert vier von fünf Computerprozessoren, AMD muss sich den verbleibenden Markt mit einigen Spezialanbietern teilen.

UMSATZ SPRINGT UM MEHR ALS EIN DRITTEL HOCH

Der Umsatz von AMD sprang um mehr als ein Drittel auf 1,6 Milliarden Dollar hoch – ein Rekordwert für das erste Jahresviertel. Intel hatte mit seinen Zahlen zu Wochenbeginn bereits die Marschrichtung vorgegeben. Die gesamte Halbleiter-Branche war schwer von der Rezession in Mitleidenschaft gezogen worden und hatte sich ebenso rasch wieder erholt.

Derzeit boomen vor allem die chiphungrigen Computer: Nach Daten des Marktforschers Gartner gingen von Januar bis März 84,3 Millionen Rechner über die Theke, 27 Prozent mehr als vor einem Jahr. Und der gute Lauf soll anhalten. Viele Unternehmen müssen dringend ihre alten Computer austauschen. Das hatten sie in der Rezession aufgeschoben. Bei den Privatkunden kommen Laptops sehr gut an.

AKTIEN SINKEN NACH ANFÄNGLICHER FREUDE

Zu den größten Produktionsstandorten für AMD zählt das sächsische Dresden. Die Fabrik gehört den Amerikanern allerdings nicht mehr alleine. Auf seinem Sanierungskurs hatte der US-Konzern seine Chipfertigung vollständig ausgegliedert. Die Produktion wird nun unter dem Namen Globalfoundries gemeinsam mit dem Emirat Abu Dhabi betrieben. Als Folge der Ausgliederung flossen AMD im Quartal unterm Strich 211 Millionen Dollar zu, was das Ergebnis nach oben trieb.

Die Börsianer freuten sich in einer ersten Reaktion über die Wende bei AMD, später sank die Aktie nachbörslich aber um 5 Prozent. Einige Anleger hatten auf ein noch besseres Abschneiden gehofft. Intels Umsatz war mit satten 44 Prozent noch stärker nach oben geschnellt. AMD geht zudem davon aus, dass der Umsatz im laufenden zweiten Quartal saisonal bedingt wieder etwas fällt. Zu den Gewinnaussichten machte AMD keine Angaben.

IBM LEGT ZAHLEN AM MONTAG VOR

Gegen Intel hat es AMD weiterhin schwer: Der Konkurrent drängt mit seinen neuen stromsparenden Prozessoren in den schnell wachsenden Markt der Smartphones. Die Liga der ultrakleinen Laptops, der sogenannten Netbooks, hatte Intel bereits mit seinem Atom-Chip besetzt.

Mit IBM <IBM.NYS> <IBM.ETR> legt am Montag ein weiteres Schwergewicht der Technologiebranche seine Zwischenbilanz vor. Auch hier erwarten Analysten ein starkes Abschneiden. Damit mehren sich die Zeichen, dass die Wirtschaftskrise allmählich ausklingt.

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SUNNYVALE (dpa-AFX) – Die Überraschung ist perfekt: Der chronisch defizitäre Halbleiter-Konzern Advanced Micro Devices (AMD) <AMD.NYS> <AMD.FSE> hat im ersten Quartal Gewinn gemacht. Unterm Strich kamen 257 Millionen Dollar heraus, wo im Vorjahreszeitraum noch ein Minus von 416 Millionen Dollar stand. Konzernchef Dirk Meyer führte den Erfolg am Donnerstag auf die starke Produktpalette zurück. AMD hatte über Jahre Verluste eingefahren. 2009 verhalf nur ein Milliardenscheck des Erzrivalen Intel zu einem positiven Abschluss. Die beiden Unternehmen hatten mit der Zahlung Wettbewerbs- und Patentstreitigkeiten beigelegt. Intel liefert vier von fünf Computerprozessoren, AMD muss sich den verbleibenden Markt mit einigen Spezialanbietern teilen.

Der Umsatz von AMD sprang um mehr als ein Drittel auf 1,6 Milliarden Dollar hoch – ein Rekordwert für das erste Jahresviertel. Intel hatte mit seinen Zahlen zu Wochenbeginn aber bereits die Marschrichtung vorgegeben. Die gesamte Halbleiter-Branche war schwer von der Rezession in Mitleidenschaft gezogen worden und hatte sich ebenso rasch wieder erholt. Derzeit boomen vor allem die chiphungrigen Computer: Nach Daten des Marktforschers Gartner gingen von Januar bis März 84,3 Millionen Rechner über die Theke, 27 Prozent mehr als vor einem Jahr. Und der gute Lauf soll anhalten. Besonders Europa, der Nahe Osten und Afrika hatte Bedarf an neuer Hardware. Die Unternehmen müssen dringend ihre alten Computer austauschen. Das hatten sie in der Rezession aufgeschoben. Bei den Privatkunden kommen Laptops sehr gut an.

ANLEGER ZUFRIEDEN

Zu den größten Produktionsstandorten für AMD zählt Dresden. Die Fabrik gehört den Amerikanern allerdings nicht mehr alleine. Auf seinem Sanierungskurs hatte der US-Konzern seine Chipfertigung vollständig ausgegliedert. Die Produktion wird nun unter dem Namen Globalfoundries gemeinsam mit dem Emirat Abu Dhabi betrieben. Als Folge der Ausgliederung flossen AMD im Quartal unterm Strich 211 Millionen Dollar zu, was das Ergebnis nach oben trieb.

Die Börsianer freuten sich über die Wende bei AMD: Die Aktie des Unternehmens aus dem kalifornischen Sunnyvale stieg nachbörslich um 2 Prozent. Und das, obwohl AMD nicht damit rechnet, im laufenden zweiten Quartal das hohe Umsatzniveau halten zu können. Es gehe saisonal bedingt abwärts, prognostizierte der Konzern. Zu den Gewinnaussichten machte AMD keine Angaben.

INTEL DIE NUMMER EINS

Gegen Intel hat es AMD weiterhin schwer: Der Konkurrent drängt mit seinen neuen stromsparenden Prozessoren in den schnell wachsenden Markt der Smartphones. Die Liga der ultrakleinen Laptops, der sogenannten Netbooks, hatte Intel bereits mit seinem Atom-Chip besetzt. Zudem kann Intel dank seiner Finanzkraft schneller auf kleinere sogenannte Strukturbreiten umstellen, was die Chips stromsparender und leistungsfähiger macht und die Produktion verbilligt.

Mit IBM legt am Montag ein weiteres Schwergewicht der Technologiebranche seine Zwischenbilanz vor. Auch hier erwarten Analysten ein starkes Abschneiden. Damit mehren sich die Zeichen, dass die Wirtschaftskrise allmählich ausklingt.

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NEW YORK (dpa-AFX) – Die Insideraffäre an der New Yorker Börse hat nun einem Pressebericht zufolge auch die US-Investmentbank Goldman Sachs <GS.NYS> <GOS.FSE> erreicht. Ermittler haben nach Informationen des “Wall Street Journal” das Verwaltungsratsmitglied Rajat Gupta im Visier. Der gebürtige Inder steht demnach im Verdacht, zum Höhepunkt der Finanzkrise den Hedgefonds-Gründer Raj Rajaratnam mit Tipps versorgt zu haben. Rajaratnam und sein Hedgefonds Galleon stehen im Zentrum der Affäre.

Die Ermittler überprüfen nach dem Bericht vom Donnerstag den Handel mit Goldman-Sachs-Aktien im Zeitraum Juni 2008 bis Oktober 2008. In dieser Zeit stürzte die Pleite des Konkurrenten Lehman Brothers die weltweiten Finanzmärkte ins Chaos. Starke Kursausschwankungen besonders bei Finanztiteln waren die Folge – eine ideale Gelegenheit für Spekulanten, Profit zu machen.

HINTERGRUND

Gegen Rajaratnam war Mitte Dezember 2009 Anklage erhoben worden. Er und 21 Komplizen sollen mit Hilfe der Insider-Informationen hohe zweistellige Millionengewinne eingestrichen haben. Nach Angaben des “Wall Street Journal” verbanden Rajaratnam und Gupta langjährige geschäftliche Beziehungen. Die Zeitung betonte jedoch, noch sei keine Anklage gegen den Goldman-Sachs-Mann erhoben worden.

Mit Goldman Sachs ist erstmals eine Wall-Street-Firma in die Insideraffäre hineingezogen worden. Von dem Skandal betroffen waren bislang unter anderem der IT-Gigant IBM <IBM.NYS> <IBM.ETR> sowie die Chiphersteller Intel <INL.FSE> <INTC.NAS> und Advanced Micro Devices (AMD) <AMD.NYS> <AMD.FSE>. Auch Aktien des Internet-Konzerns Google <GOOG.NAS> <GGQ1.ETR> sollen illegal gehandelt worden sein. Das Handeln mit Aktien aufgrund geheimer Informationen (Insiderwissen) ist verboten, weil es andere Anleger benachteiligt.

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NEW YORK (dpa-AFX) – Die Insideraffäre an der New Yorker Börse hat einem Pressebericht zufolge nun auch die US-Investmentbank Goldman Sachs <GS.NYS> <GOS.FSE> erreicht. Ermittler haben nach Informationen des “Wall Street Journal” das Verwaltungsratsmitglied Rajat Gupta im Visier. Der gebürtige Inder steht demnach im Verdacht, zum Höhepunkt der Finanzkrise den Hedgefonds-Gründer Raj Rajaratnam mit Tipps versorgt zu haben. Rajaratnam und sein Hedgefonds Galleon stehen im Zentrum der Affäre.

Die Ermittler überprüfen nach dem Bericht vom Donnerstag den Handel mit Goldman-Sachs-Aktien im Zeitraum Juni 2008 bis Oktober 2008. In dieser Zeit stürzte die Pleite des Konkurrenten Lehman Brothers die weltweiten Finanzmärkte ins Chaos. Starke Kursausschwankungen besonders bei Finanztiteln waren die Folge – eine ideale Gelegenheit für Spekulanten, Profit zu machen.

EIN SPRECHER VON GUPTA WIES DIE VORWÜRFE ZURÜCK

Gegen Rajaratnam war Mitte Dezember 2009 Anklage erhoben worden. Er und 21 Komplizen sollen mit Hilfe der Insider-Informationen hohe zweistellige Millionengewinne eingestrichen haben. Nach Angaben des “Wall Street Journal” verbanden Rajaratnam und Gupta langjährige geschäftliche Beziehungen. Die Zeitung betonte jedoch, noch sei keine Anklage erhoben worden. Ein Sprecher von Gupta wies die Vorwürfe zurück. Ihm sei auch nichts von einer Untersuchung bekannt.

Mit Goldman Sachs ist erstmals eine Wall-Street-Firma in die Insideraffäre hineingezogen worden. Die Bank wollte sich nicht dazu äußern. Von dem Skandal betroffen waren bislang vor allem Technologiekonzerne wie IBM <IBM.NYS> <IBM.ETR>, Intel <INL.FSE> <INTC.NAS>, Advanced Micro Devices (AMD) <AMD.NYS> <AMD.FSE> oder Google <GOOG.NAS> <GGQ1.ETR>. Die Firmen selbst sind Opfer des Skandals, die Ermittler werfen ihnen kein Fehlverhalten vor.

HINTERGRUND

Das Handeln mit Aktien aufgrund geheimer Informationen (Insiderwissen) ist verboten, weil es andere Anleger benachteiligt. Mit dem Wissensvorsprung kann abgeschätzt werden, wie sich Kurse entwickeln.

Der Skandal erschüttert die Wall Street seit Monaten. Durch den Fall Rajaratnam war ein ganzes Netzwerk von Insiderhandel aufgeflogen. Die US-Börsenaufsicht SEC sprach von illegalen Gewinnen von 53 Millionen Dollar. Mehrere Angeklagte arbeiten mittlerweile mit der Staatsanwaltschaft und der SEC zusammen, um ihre Strafen abzumildern. Ab Oktober befasst sich ein Strafgericht in Manhattan mit der Insideraffäre. Rajaratnam drohen bis zu 185 Jahre Haft.

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