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Der taiwanescihe Laptop-Spezialist Asus verspricht heute mal wieder “mobiles Computing vom Feinsten” dank top Ausstattung im filmetauglichen 16:9 Format
Der Hersteller bringt nämlich verschiende neue ASUS-Modelle der K-Serie auf den Markt.

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Canon Ixus 300 HS

Neue lichtstarke Kompakt-Kamera von Canon: Unter dem Namen Ixus hat der japanische Foto-Riese Canon stets ein paar Überraschungen gut – nun stellt sich mit der Canon Ixus 300 HS eine Neue im Canon-Portfolio sich vor. Die Ixus 300 HS punktet laut Hersteller nicht nur durch ihr innovatives HS-System, das die Basis für schnelle Reaktionszeiten und hohe Bildqualität darstellt. Auch wenn es um HD-Videoclips geht, weiß sie zu überzeugen. Jede Menge Komfort und kreative Steuerfunktionen werden Technik-Fans begeistern. Der Eyecatcher ist in stylischem Silber, Schwarz oder Weiß ab Ende des Monats zum Preis von 359 Euro im Handel erhältlich.

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nikon d3s

PRESSEMITTEILUNG

ERNEUTER ERFOLG VON NIKON BEI DEN TIPA AWARDS

Düsseldorf, 07. Mai 2010 – Bei den diesjährigen TIPA Awards konnte sich Nikon zum dritten Mal in Folge an die Spitze der Anbieter digitaler Spiegelreflexkameras setzen und erhielt für seine D3S die Auszeichnung »Beste Profi D-SLR«. Die Auszeichnung »Bestes Profi-Objektiv« ging an das Nikon-Objektiv AF-S NIKKOR 70–200mm 1:2,8G ED VR II.

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Berlin (dpa) – Die Lola ist nicht der Oscar. Aber die kleine deutsche Schwester des amerikanischen Filmpreises bringt einmal im Jahr auch richtig großen Glamour auf den roten Teppich. Zum 60. Mal wird am Freitag in Berlin der Deutsche Filmpreis verliehen.

Anders als ihre US-Kollegen können die Schauspieler, Regisseure und Produzenten hierzulande übrigens außer der Lola-Statuette auch Geld mit nach Hause nehmen. Der Filmpreis ist mit insgesamt knapp 2,9 Millionen Euro die höchstdotierte Kulturauszeichnung Deutschlands.

Im Jubiläumsjahr geht das Drama «Das weiße Band» des Österreichers Michael Haneke mit 13 Nominierungen als Favorit ins Rennen. Chancen auf den Preis als bester Film haben auch «Die Fremde» von Feo Aladag, «Sturm» von Hans-Christian Schmid, «Alle Anderen» von Maren Ade, «Soul Kitchen» von Fatih Akin und «Wüstenblume» von Sherry Hormann.

Für eine Lola als beste Schauspieler nominiert sind unter anderem Corinna Harfouch, Sibel Kekilli, Birgit Minichmayr, Burghart Klaußner und Henry Hübchen. Zu der Gala im Friedrichstadtpalast wird auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet. Moderiert wird die Verleihung von der hochschwangeren Barbara Schöneberger.

Bei der ersten Filmpreis-Gala im Jahr 1951 gewann die Erich-Kästner-Verfilmung «Das doppelte Lottchen» alle Hauptpreise. Romy Schneider, Heinz Rühmann, Hildegard Knef, O.W. Fischer, Martin Held, Heinz Sielmann, Lilli Palmer und Ruth Leuwerik – sie alle nahmen in den folgenden Jahren die Auszeichnung entgegen. Götz George und Mario Adorf wurden Ende der 50er noch als beste Nachwuchsschauspieler geehrt.

Kategorien und Preise wechselten über die Jahrzehnte: In den 50er Jahren gab es noch Silberne Becher und Schalen, den Goldenen Leuchter und die Vase mit goldenem Zweig. Es gab den «besten Problemfilm», den «Film, der zur Förderung des demokratischen Gedankens beiträgt» und den «Film mit besonders staatspolitischem Gehalt». Bis 1998 wurden Filmbänder in Gold und Silber vergeben. Den ersten Deutschen Filmpreis bekam 1999 Tom Tykwers «Lola rennt». Damit startete der deutsche Film auch langsam international durch.

Vor zehn Jahren warnte der für seine Werke mehrfach mit dem Filmpreis ausgezeichnete Wim Wenders noch vor übertriebenen Hoffnungen auf einen schnellen internationalen Durchbruch des deutschen Kinos. Mittlerweile dreht «Lola rennt»-Star Franka Potente längst in Hollywood. Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck hat für seinen Filmpreis-Gewinner «Das Leben der Anderen» auch einen Oscar bekommen.

Die Werke von Fatih Akin («Gegen die Wand», «Soul Kitchen») werden regelmäßig auf internationalen Festivals ausgezeichnet. Und in den Babelsberger Filmstudios und an Berliner Schauplätzen stehen Stars wie Tom Cruise, Brad Pitt, Matt Damon, Kate Winslet, Cate Blanchett und Liam Neeson vor der Kamera – meist für mit deutschem Geld kofinanzierte Filme.

Die Gelder für den Deutschen Filmpreis kommen bis heute vom Bund. Die Vergabe lag früher in den Händen des Bundesinnenministerium, dann beim Kulturstaatsminister. Seit 2001 heißt die goldene Statuette Lola. Und mittlerweile zum sechsten Mal entscheiden dieses Mal die mehr als 1100 Mitglieder der Deutschen Filmakademie über die Gewinner – neue Präsidenten sind die Schauspieler Iris Berben und Bruno Ganz.

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CUPERTINO (dpa-AFX) – Die Kunden reißen Apple <AAPL.NAS> <APC.ETR> seine iPhone-Handys, iPod-Musikspieler und Mac-Computer förmlich aus den Händen. Der Ansturm trieb den kalifornischen Elektronikkonzern zu neuen Höchstleistungen im zweiten Geschäftsquartal (Ende März). Der Gewinn verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beinahe auf unterm Strich 3,1 Milliarden Dollar.

Apple-Chef Steve Jobs machte am Dienstag Lust auf mehr: “Wir haben einige außergewöhnliche Produkte für dieses Jahr in der Pipeline.” Im Sommer dürfte die Neuauflage des iPhone herauskommen. Erste Bilder sind schon aufgetaucht: Ein Apple-Mitarbeiter soll ein Vorseriengerät in einer Kneipe liegen gelassen haben – ein anderer Gast fand es und verkaufte es für angeblich 5000 Dollar an das Technologie-Blog “Gizmodo”.

Das Gerät ist laut dem “Gizmodo”-Bericht schlanker als die aktuelle Generation, hat aber trotzdem eine längere Akku-Laufzeit. Es ist etwas kantiger und verfügt über eine zweite Kamera auf der Vorderseite, die für Videotelefonate genutzt werden könnte. Das Display sei etwas kleiner als bei der derzeitigen Gerätegeneration, seine Auflösung dafür deutlich höher. Apple verlangte den Prototypen inzwischen zurück.

Analyst Gene Munster von der Finanzberatung Piper Jaffrey rechnet zudem mit einem neuerlichen Vorstoß von Apple auf den Fernsehmarkt. Die Settop-Box “Apple TV” gehört zu den wenigen Misserfolgen von Apple in der jüngeren Vergangenheit. Mit dem kleinen Kasten lassen sich Filme aus dem Internet auf den heimischen Fernseher bringen.

Gewinnbringer des Konzerns ist momentan das iPhone. Mit 8,75 Millionen Stück verkaufte Apple mehr der Smartphones als im wichtigen Weihnachtsquartal. Das war ein Plus von 131 Prozent. Die Mac-Computer – besonders beliebt sind die Notebooks – verkauften sich 2,94 Millionen Mal und damit 33 Prozent besser. Auf dem absteigenden Ast sind weiterhin die iPods – die Verkäufe ließen um 1 Prozent auf 10,89 Millionen nach. Viele Nutzer hören ihre Musik inzwischen lieber über das iPhone.

Insgesamt sprang der Umsatz um 49 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar hoch. Konzernchef Jobs sprach vom besten Quartal außerhalb des wichtigen Weihnachtsgeschäfts. Die Börsianer waren begeistert. Mit derart starken Zahlen hatten sie nicht gerechnet. Die Aktie sprang nachbörslich um knapp 7 Prozent hoch und erreichte einen neuen Rekordstand. Vor allem die iPhone-Verkäufe verblüfften.

Und der gute Lauf soll andauern: Im dritten Geschäftsquartal will Apple trotz Urlaubsloch einen Umsatz von 13,0 bis 13,4 Milliarden Dollar erreichen und einen Gewinn je Aktie von 2,28 bis 2,39 Dollar. Aktuell waren es 3,33 Dollar gewesen. Anfang April hatte Apple seinen iPad herausgebracht, der sich in der ersten Woche schon mehr als eine halbe Millionen Mal verkauft hat. Ende Mai kommt der Tablet-Computer auch in Deutschland auf den Markt.

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Berlin/Hamburg (dpa) – Der Internetkonzern Google hat bislang nur weniger als 10 000 Widersprüche gegen seinen umstrittenen Straßenansichts-Dienst «Street View» in Deutschland erhalten. «Momentan kann ich Ihnen nur von einer vierstelligen Zahl von Widersprüchen berichten».

Das sagte Google-Sprecherin Lena Wagner dem Blog «Carta». Google erhalte aber «selbstverständlich auch weiterhin Widersprüche», so dass die Zahl in der nächsten Zeit weiter steigen könne. In Deutschland gibt es knapp 40 Millionen Privathaushalte.

Google nimmt für «Street View» aus Kamera-Autos Panorama-Bilder aus 2,90 Metern Höhe auf, um sie im Zusammenspiel mit seinem Kartendienst «Google Maps» online zu zeigen. Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hatte «Street View» als «millionenfache Verletzung der Privatsphäre» kritisiert. Auf der Website des Ministeriums steht ein Formular bereit, mit dem Mieter und Hauseigentümer gegen die Aufnahmen von Google protestieren können.

Google argumentiert, die Rahmenbedingungen für die «Street View»- Aufnahmen seien mit den Datenschützern in Deutschland abgesprochen. So würden beispielsweise Gesichter und Auto-Kennzeichen automatisch unkenntlich gemacht.

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Hamburg (dpa) ­ Peter Fleischer hat einen schwierigen Job: Sein Arbeitgeber Google steht regelmäßig wegen seines Datenhungers in der Kritik. Fleischer ­ ein Amerikaner mit deutschen Wurzeln ­ muss als Datenschutz-Beauftragter bei Politikern, Datenschützern und Medien für Verständnis werben.

Im Interview mit der dpa redet er über die Lehren aus «Street View» und mangelnde Gesprächsbereitschaft in der Politik.

Herr Fleischer, hätten Sie gedacht, dass Google wegen der Pläne für die digitalen Straßenansicht «Street View» in Deutschland so sehr in die Kritik geraten würde?

Fleischer: «Uns war bewusst, dass in Europa die Erwartungen an Privatsphäre und Datenschutz höher sind als in den USA. Daher haben wir einen Software-Algorithmus entwickelt, der automatisch Gesichter und Nummernschilder verwischt. In den meisten europäischen Ländern war der Start daraufhin recht unproblematisch – außer in Deutschland und der Schweiz. In keinem anderen Land hat es so eine zum Teil sogar polemische Debatte gegeben.»

Viele Deutsche teilen die Kritik von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner…

Fleischer: «Meine persönliche Meinung: Wenn wir den Dienst schon gestartet hätten, gäbe es nur wenige Diskussionen.»

Auch mit dem Kurzmeldungsdienst «Buzz» hat Google harsche Kritik geerntet. Haben Sie die Reaktion der Nutzer unterschätzt?

Fleischer: «Wir haben Buzz intern mit mehr als 20 000 Google- Mitarbeitern getestet, die alle sehr Internet-affin sind. Aber das ist nicht dasselbe, als wenn man externe, nicht so technikaffine Nutzer Buzz ausprobieren lässt. Die Datenschutz-Optionen waren nicht deutlich genug hervorgehoben. Aber wir haben innerhalb von 48 Stunden die wichtigsten Bedenken ausgeräumt. Ich habe auch noch kein soziales Netzwerk gesehen, das vom Start weg perfekt ist.»

Warum stößt Google regelmäßig auf so viel Widerstand?

Fleischer: «Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Informationen im Internet auffindbar und nutzbar zu machen. Meine Lektion aus “Street View”: Wenn man wie Google kontinuierlich Innovationen entwickelt, die die Nutzer nie zuvor gesehen und genutzt haben, ist es nicht zu vermeiden, dass man für Wirbel sorgt. Es ist nur menschlich, dass einige Leute mit Angst und Sorgen reagieren und das Neue ablehnen. Andere nehmen es begeistert an.»

Aber warum unterscheidet sich Deutschland von anderen Ländern so sehr – siehe «Street View»?

Fleischer: «Deutschland hat mit zwei totalitären Systemen eine schlimme und komplizierte Vergangenheit. Ich wäre erstaunt, wenn die Deutschen nicht eine starke Sensibilität für Datenschutz hätten.»

Viele Menschen nutzen Google ohne Bedenken, die Suchmaschine hat einen Marktanteil von rund 90 Prozent. Andererseits stehen Sie bei Politikern und Datenschützern in der Kritik. Woran liegt das?

Fleischer: «Wir haben eine große Nutzergruppe in Deutschland, die Google-Dienste mag und sie jeden Tag nutzt. Die Diskussion läuft auf einer anderen Ebene. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ich wollte mich einmal mit einem Landesdatenschutzbeauftragten treffen, der sich in den Medien oft über Google äußerte. Er wollte aber nicht mit Google, sondern nur über Google reden. Er nutzte Google einfach als Begriff, um eine Debatte in Politik und Medien anzustoßen. Und als ich einmal ein Treffen der Landesdatenschutzbeauftragten zu “Street View” besuchte, wollte nur einer von ihnen mit mir reden. Das ist doch ungewöhnlich!»

Was tun Sie denn, um den Dialog mit der Politik zu führen?

Fleischer: «Wir haben ein Büro in Berlin mit vier Vollzeitkräften, die im Kontakt mit den politischen Gesprächspartnern stehen, darunter auch mit Ministerin Ilse Aigner. Man muss aber ebenso bedenken, dass wir immer noch eine recht junge Firma sind. Es braucht eine gewisse Zeit, diese Beziehungen aufzubauen.»

Mit dem Dienst Goggles können Nutzer per Handy-Kamera Objekte wie zum Beispiel den Eiffelturm automatisch erkennen. Theoretisch wäre mit dieser Technologie auch eine Gesichtserkennung möglich. Das hat in Deutschland für große Bedenken gesorgt. Werden Sie die Gesichtserkennung trotzdem an den Start bringen?

Fleischer: «Wir haben beim Start von Goggles wegen der Datenschutz-Bedenken ausdrücklich darauf verzichtet. Die Technologie, Gesichter zu erkennen, gibt es aber bereits von verschiedenen Unternehmen. Derzeit diskutieren wir mit Datenschutz-Experten aus aller Welt, ob und wie wir den Dienst umsetzen können. Das ist aber nicht so einfach – sonst hätten wir es bereits getan.»

Wie finde ich heraus, was Google über mich weiß?

Fleischer: «Es gibt zwei Kategorien von Diensten. Für einige wie Google Mail muss man ein Nutzerkonto haben. Mit dem Dienst “Google Dashboard” haben Nutzer die Transparenz und Kontrolle darüber, was wir über sie speichern, und können Angaben löschen oder Einstellungen ändern.»

Und was ist mit anonymen Diensten wie der Suchmaschine?

Fleischer: «Das ist die zweite Kategorie. Hier können wir dem Nutzer nicht zeigen, was wir vermeintlich über ihn wissen, weil wir die Person nicht kennen, die vor dem Computer sitzt ­ und auch nicht kennen wollen. Hier können wir nur angeben, welche Kategorien von Daten wir speichern: zum Beispiel die gesuchten Begriffe und die Uhrzeit, aber auch den Browser und das Betriebssystem.»

Trotzdem weiß Google, wenn ich schon mal da war.

Fleischer: «Wir wissen nicht, ob jemand zurückkehrt, sondern ob über einen bestimmten Rechner schon Mal auf unsere Dienste zugegriffen wurde. Diese Information wird in einem Cookie hinterlegt ­ das ist eine kleine Textdatei auf dem Rechner, wie sie fast jede Website heutzutage einsetzt.»

Wie geschieht das?

Fleischer: «Der Cookie merkt sich die eingestellten Präferenzen für den Computer, wie beispielsweise die Information, dass deutsche Suchresultate anstatt spanische angezeigt werden sollen. Darüber hinaus können wir anhand von Cookies Werbung auswählen, die für die Interessen relevant sind, die anhand von besuchten Seiten zugeteilt werden. Nutzer können Cookies in ihrem Browser kontrollieren, einsehen, löschen oder generell ablehnen. Nach 18 Monaten anonymisieren wir Cookies automatisch.»

Welche Herausforderungen sehen Sie für den Datenschutz in den nächsten Jahren?

Fleischer: «Ortsbezogene Dienste, die den Standort des Nutzers speichern, sind ein wichtiges Thema. Außerdem die ganzen Inhalte in sozialen Netzwerken, die die Nutzer selbst erstellen. Generell stellt sich die Frage: Wie können Nutzer im Internet ihre Anonymität wahren?»

Interview: Christof Kerkmann, dpa

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Hamburg (dpa) ­ «Allwissender Gigant», «Imperium» mit «heiklem Datenschatz» – und immer wieder «Datenkrake»: Wenn es um Datenschutz geht, hat Google einen zweifelhaften Ruf – einerseits. Andererseits sind die Dienste des Unternehmens in Deutschland extrem populär. Und auch andere IT-Riesen sammeln fleißig Informationen über ihre Nutzer. Warum polarisiert der Suchmaschinen-Primus so? Sechs Thesen zum «Google-Bashing» – die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.

DIE WOLLEN NUR SPIELEN

Google ist längst keine Garagenfirma mehr, kultiviert aber sein Tüftler-Image. Die Programmierer dürfen beispielsweise 20 Prozent ihrer Arbeitszeit für Projekte nutzen, die mit ihren eigentlichen Aufgaben nichts zu tun haben. «Es herrscht ein ausgeprägter Ingenieursglaube», sagt Veit Siegenheim, Unternehmensberater und Co- Autor des Buchs «Die Google-Ökonomie». Was technisch möglich ist und nützlich scheint, wird auch gemacht – ohne gleich an den Datenschutz zu denken.

Das geht manchmal schief. Beispiel «Buzz»: Im Februar integrierte Google sein neues soziales Netzwerk in das Mail-Postfach und bediente sich an den Adressbüchern der Nutzer, damit bei «Buzz» gleich etwas los war. Die Crux: Alle Welt konnte damit die Kontakte der Nutzer sehen. Nach Protesten ruderte Google zurück. Man habe den Dienst mit den eigenen Mitarbeitern getestet, sagt der Datenschutz-Beauftragte Peter Fleischer. Bedenken wegen ihrer Privatsphäre hatten die Googler nicht – aber diese seien eben Technik-affiner als der Rest der Welt.

ERST MACHEN, DANN FRAGEN

Google fotografiert für die Straßenansicht «Street View» ganze Städte – wer damit nicht einverstanden ist und das Bild von seinem Haus löschen lassen will, muss selbst aktiv werden. «Bei uns riefen viele verzweifelte Leute an, die von Google auf ein noch in der Entwicklung befindliches Online-Tool für den Widerspruch verwiesen wurden», sagt Marit Hansen vom Landesdatenschutzzentrum Schleswig- Holstein in Kiel.

Erst machen, dann fragen: So hemdsärmelig geht das Unternehmen häufiger vor, etwa beim Einscannen von urheberrechtlich geschützten Büchern oder auch bei «Buzz». Manch einer fühlt sich davon überrollt.

DIE VERKLEMMTEN DEUTSCHEN

Was ist geheim, was ist öffentlich? Die Antwort darauf fällt höchst unterschiedlich aus – je nach Herkunft. In Skandinavien weiß jeder, was der Nachbar verdient; US-Behörden veröffentlichen fast alle Verwaltungsakten sowie Namen und Adressen von Sexualstraftätern. «Deutsche sorgen dagegen sich zutiefst um ihre Privatsphäre», meint der Medienforscher Jeff Jarvis. «Das ist kulturell verankert.» Die Hüllen ließen die Deutschen nur in der Sauna fallen.

Wenn Google ganze Straßenzüge ablichtet und in dem Dienst «Street View» veröffentlicht, stört das in anderen Ländern kaum jemanden – dagegen sorgt das in Deutschland für großes Unbehagen. Jarvis sieht hier allerdings den US-Konzern im Recht: «Die Straße ist ein öffentlicher Ort, also darf Google dort Fotos machen.» Übrigens vermessen auch Microsoft und der Kartenanbieter Navteq mit Kameraautos die Welt.

GESCHÄFTSMODELL: DATEN SAMMELN

Die Daten der Nutzer sind ein wertvoller Schatz. Je besser Google die Vorlieben der Surfer kennt, desto gezielter lässt sich Werbung schalten, desto höher fällt der Umsatz aus. Das Unternehmen betont zudem stets, mit den – freilich anonymisierten Informationen – seine Dienste zu verbessern.

Obwohl Google beteuert, sorgsam mit Nutzerdaten umzugehen und diese keinesfalls zu einem Profil zu verknüpfen, sehen Datenschützer die große Konzentration von persönlichen Informationen in einer Hand skeptisch. «Die Daten sind der Kontrolle der Nutzer und deutscher Behörden entzogen», sagt Marit Hansen. Immerhin: Sie erkennt in letzter Zeit einige «positive Impulse» für mehr Datenschutz, etwa den Dienst «Dashboard», der zumindest Teile der von einem Nutzer gespeicherten Daten übersichtlich zusammenfasst. Allerdings zeigten die jüngsten Hacker-Attacken auf Google-Server, bei denen die Angreifer laut «New York Times» auch den Passwort-Tresor im Visier hatten, dass Risiken bleiben.

IMMER AUF DIE GROSSEN?

Das Internet revolutioniert, wie wir arbeiten, kommunizieren und uns vergnügen – und Google ist der größte Aufrührer. Wer Unbehagen gegenüber der digitalen Welt empfindet, wird auch den Konzern aus dem Silicon Valley skeptisch sehen. Der Internet-Vordenker Jarvis meint auch: «Googles Geschäftsmodell schadet den deutschen Medien – sie suchen nach einem Gegner, dem sie die Schuld dafür geben können.»

PUNKTEN AUF GOOGLES KOSTEN

Politiker und Datenschützer klagen über Google, doch die deutschen Nutzer kümmert es kaum: Die Suchmaschine des Konzerns beantwortet 90 Prozent aller Suchanfragen. «Die Diskussion läuft auf einer anderen Ebene», sagt Googles Datenschutz-Beauftrager Peter Fleischer. Einmal habe er etwa das Gespräch mit einem Datenschützer gesucht, der das Unternehmen dauernd in Interviews kritisierte. Der habe aber nicht mit dem Amerikaner reden wollen. «Er nutzte Google einfach als Begriff, um eine Debatte in Politik und Medien anzustoßen.»

Manch Datenschützer und Politiker kritisiert das Unternehmen also, um sich zu profilieren, vermutet Veit Siegenheim: «Es ist populär auf Google zu schießen, weil außer dem Unternehmen keiner widerspricht.»

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Los Angeles (dpa) – Lily Collins («Blind Side»), Tochter von Musiker Phil Collins, wird mit «Twilight»-Star Taylor Lautner vor der Kamera stehen. In dem Thriller «Abduction» spielt Lautner einen Teenager, der sein eigenes Baby-Foto im Web auf einer Suchseite für verschwundene Personen entdeckt.

Er geht dem dunklen Familiengeheimnis nach, was zu einer Serie von Gewalttaten führt. Regisseur John Singleton («2 Fast 2 Furious», «Vier Brüder») will im Juli in Pittsburgh mit den Dreharbeiten beginnen, berichtet «Variety». Das Skript stammt aus der Feder von Shawn Christensen.

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Cupertino (dpa) – Apple verkauft seine iPhone-Handys, iPod- Musikspieler und Mac-Computer so erfolgreich wie noch nie. Der Kundenansturm trieb den kalifornischen Elektronikkonzern zu neuen Höchstleistungen im zweiten Geschäftsquartal (Ende März).

Der Gewinn verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beinahe auf unterm Strich 3,1 Milliarden Dollar. In Europa legte Apple überdurchschnittlich zu. Apple-Chef Steve Jobs machte am Dienstag Lust auf mehr: «Wir haben einige außergewöhnliche Produkte für dieses Jahr in der Pipeline.» Im Sommer dürfte die Neuauflage des iPhone herauskommen. Erste Bilder sind schon aufgetaucht: Ein Apple-Mitarbeiter soll ein Vorseriengerät in einer Kneipe liegen gelassen haben – ein anderer Gast fand es und verkaufte es für angeblich 5000 Dollar an das Technologie-Blog «Gizmodo».

Das Gerät ist nach dem «Gizmodo»-Bericht schlanker als die aktuelle Generation, hat aber trotzdem eine längere Akku-Laufzeit. Es ist etwas kantiger und verfügt über eine zweite Kamera auf der Vorderseite, die für Videotelefonate genutzt werden könnte. Das Display sei etwas kleiner als bei der derzeitigen Gerätegeneration, seine Auflösung dafür deutlich höher. Apple verlangte den Prototypen inzwischen zurück.

Gewinnbringer des Konzerns ist momentan vor allem das iPhone. Mit 8,75 Millionen Stück verkaufte Apple mehr von den Smartphones als im wichtigen Weihnachtsquartal. Das war ein Plus von 131 Prozent. Die Mac-Computer – besonders beliebt sind die Notebooks – verkauften sich 2,94 Millionen Mal und damit 33 Prozent besser. Auf dem absteigenden Ast sind weiterhin die iPods – die Verkäufe ließen um 1 Prozent auf 10,89 Millionen Stück nach. Viele Nutzer hören ihre Musik inzwischen lieber über das iPhone.

Der Absatz in Europa trug diesmal erheblich zum Erfolg des kalifornischen Konzerns bei: Der Umsatz auf dem alten Kontinent stieg im Vorjahresvergleich um 63 Prozent. Mit mehr als vier Milliarden Dollar Umsatz erzielten die europäischen Apple-Niederlassungen im vergangenen Quartal 30 Prozent des Konzernumsatzes. Allein die iPhone-Verkäufe in Europa stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 133 Prozent. Bei den Apple-Computern betrug das Wachstum immerhin 37 Prozent.

Insgesamt sprang der Konzernumsatz um 49 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar hoch. Konzernchef Jobs sprach vom besten Quartal außerhalb des wichtigen Weihnachtsgeschäfts. Die Börsianer waren begeistert. Mit derart starken Zahlen hatten sie nicht gerechnet. Die Aktie stieg nachbörslich um knapp sieben Prozent und erreichte einen neuen Rekordstand. Vor allem die iPhone-Verkäufe verblüfften.

Und der gute Lauf soll andauern: Im dritten Geschäftsquartal will Apple trotz Urlaubslochs einen Umsatz von 13,0 bis 13,4 Milliarden Dollar erreichen und einen Gewinn je Aktie von 2,28 bis 2,39 Dollar. Aktuell waren es 3,33 Dollar. Anfang April hatte Apple seinen iPad herausgebracht, der sich in der ersten Woche schon mehr als eine halbe Millionen Mal verkauft hat. Ende Mai kommt der Tablet-Computer auch in Deutschland auf den Markt.

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