Bunter Schutz für Apple iPad: Boa skin X von Booq schützt iPad-Touchscreen

Mai 10th, 2010

gadget skin boa

Ende des Monats ist es endlich soweit, dass hochgehypte Apple iPad kommt auch nach Deutschland in den Handel. Um Kratzer und Macken am berührungsempfindlichen Touchscreen-Display des Tablet Computers zu vermeiden, entwickelte der Gadget-Accessoires- und -Taschen-Hersteller booq die iPad-Hülle Boa skin XS in fünf verschiedenen Farben.

Laut Hersteller soll die rutschfeste Oberfläche lästiges Steckenbleiben verhindert, womit sich die Hülle problemlos in anderen Messengerbags oder Rucksäcken verstauen lassenn soll.

Die Boa skin XS ist ab sofort online über den Hersteller zu beziehen oder im Handel für 30 Euro zu haben.

- Noch mehr Info und Details in der Pressemitteilung nach dem Seitenwechsel
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Apple iPad-Zubehör: iPad-Hausdiener “Sir James” von White Rabbit – nützlicher Ständer für das Apple iPad

Mai 8th, 2010

XXXXX Logo

Pünktlich zum iPad Vorverkaufsstarkt in Deutschland am 10. mai präsentiert der Gadget-Zubehörspeziallist White Rabbit einen hochwertigen und flexible einsetzbaren iPad Bodenständer, der auf den Namen “Sir James” hört und das iPad in jedem Zuhause genauso selbstverständlich integriert wie z.B. einen Fernseher oder die Musikanlage.

Mit “Sir James” ist das iPad laut Hersteller immer dort griffbereit, wo man es auch gerade braucht, einfach unauffällig und praktisch.

Kostenpunkt 199 Euro. Der “Sir James” von White Rabbit kann exklusiv bei arktis.de vorbestellt werden, die Auslieferung des Edelstahl-iPad-Ständers soll abe Ende des Monats folgen.

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[FESPA] Canon präsentiert neue Large Format Drucker imagePROGRAF iPF8300, iPF6350 und iPF6300

Mai 6th, 2010

Canon Drucker imagePROGRAF iPF8300

Krefeld, 06.05.2010

Erstmalig präsentiert sich Canon mit seinen imagePROGRAF Systemen für den Produktionsdruck auf der FESPA 2010 in München, der größten internationalen Ausstellung für den großformatigen Digitaldruck. In der Zeit vom 22.-26. Juni 2010 wird Canon Highlights aus seinem Large Format Printer Portfolio zeigen.

Wilko van Oostrum, Channel Marketing Manager LFP: “Die FESPA ist die marktbeherrschende Ausstellung in der Welt des Großformat-Digitaldrucks. Wir freuen uns sehr, bei diesem wichtigen Branchentreff dabei zu sein und Akzente setzen zu können.” Canon betrachtet die FESPA als die wichtigste Veranstaltung des Jahres neben der kommenden photokina im September. mehr »

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[Chips] Intel ISEF 2010: Weltgrößte Wissenschafts-Messe für Schüler startet in San Jose

Mai 6th, 2010

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· Intel International Science and Engineering Fair (ISEF), größter Wettbewerb für wissenschaftliche Projekte von Jugendlichen findet dieses Jahr von 10. bis 14. Mai in San Jose, Kalifornien statt

· Mehr als 1.600 Teilnehmer präsentieren Forschungsprojekte rund um Biologie, Chemie, Mathematik, Informatik, Physik, Technik und Umwelt

· Je zwei Preisträger der Wettbewerbe jugend forscht in Deutschland sowie von Jugend Innovativ in Österreich sind vor Ort

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Impressum

Mai 1st, 2010

techfieber logo imprintTechFieber.de ist ein neues Online-Tech-Magazin und Gadget-Blog, das topaktuell über hippe Gadgets, Internet-Trends, Mobile Computing, Digital-Business und -Entertainment berichtet.

Gestartet zum 1. Februar 2009 erreicht TechFieber bereits 140.000 Leser (Unique Visitors) im Monat und ist damit eine der am schnellsten wachsenden Tech-Publikationen überhaupt. TechFieber wird als Schwesterseite des TechFever Network in drei Kontinenten und vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Chinesisch, Spanisch) produziert.

TechFieber ist eine Publikation der MomentiMedia GmbH, einem Medien- und Internet-Start-up mit Büros in Stuttgart und San Francisco, gegründet von einer Hand voll Top-Journalisten mit 10+ Jahren Erfahrung bei international renommierten Medien wie Spiegel, Zeit, SPON, FAZ, SZ, NZZ, PC Welt u.v.a.

Als professionelle Nachrichten-Site ist TechFieber das virtuelle Zuhause für Menschen im Web, die aktiv und interessiert sind, die auf journalistische Qualität, soziale Interaktion und augenzwinkernde Berichterstattung stehen.

TechFieber-Leser zählen zur digitalen Avantgarde, die ebenso selbstverständlich Twitter nutzt wie Social Networks und über Smartphones à la iPhone, Blackberry & Co. unterwegs online ist.

Kurzum: Zur TechFieber-Community zählen Gadget-Fans, IT-Profis und Geeks, Internet- und Medienmacher, allesamt Early Adopters aus der Generation Facebook und YouTube, die routiniert im Web2.0 unterwegs sind und sich diskussionsfreudig mit ebenso kritischen wie fundierten Kommentaren einbringen.

Regelmäßig berichten wir live von Top-Branchen-Messen und -Konferenzen der Welt, ganz egal ob von der CES in Las Vegas, der Macworld in San Francisco, der Cebit, der Computex (Taiwan), der E3-Gaming-Messe in L.A, der IFA Berlin oder der CEATEC in Tokio.

85 Prozent der TechFieber-Leser gehören der besonders interessanten Zielgruppe der 18- bis 34-Jährigen an, das Gros (59 Prozent) hat eine Hochschulausbildung.

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Autoren: Fritz Effenberger, Silvia Kling, Jochen Siegle, Reah Bunsoy, Maxi Triolo, Alex Reiger
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Die Autoren

jochen siegle techfieber

Der Jochen
Jochen Siegle, unser verantwortlicher Redakteur, verpasst garantiert keine Tech-Konferenz oder Messe, schon wegen der leckeren Buffets am Abend und des “Swag“. Journalist seit 1995 mit Stationen in Stuttgart, Tokio, Miami und San Francisco. Autor für Wirtschafts-, Technologie- und Lifestyle-Themen bei Spiegel, SPON, NZZ, FAZ, SZ, Zeit, Geo u.v.a. Photojournalist bei Polaris Images und DPA; Veröffentlichungen in Time Magazine, Newsweek, Business Week, WSJ, Maxim, FT, Nikkei, Economist, Stern, Spiegel, Wiwo u.v.a. Jochen lebt in einem sehr kleinen Dorf bei Stuttgart sowie in San Francisco und ist Mitgründer des PCoC, Weltreporter.net und WPBA.

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Die Silvia
Silvia Kling, unsere Bandmanagerin, Geschäftsführerin und oberste HightechDiva. Zuvor Journalistin, Lektorin, Teilzeit-Medienwissenschaftlerin und Videospiele-Übersetzerin (Uff, Arggh, Pengg!). Schon vor Jahren wurde sie als „Duden“-Redakteurin beschimpft, da sie in Kollegentexten stets Fehler findet. Schrieb bis zur dreifachen Babypause u.a für manager-magazin.de, SPON, sueddeutsche.de, NZZ am Sonntag, Berliner Morgenpost, Abenteuer und Reise, Online Today, eMarket oder Internet World. Nun hier für die “HightechDivas“, die kuscheligeren Technikgeschichten zuständig und die Schlussredaktion. Schrieb den Beinahe-Bestseller “Intermedialität und Filmologie” beim Stauffenburg-Verlag, der fast 200 Kopien verkaufte.

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Der Fritz
Fritz Effenberger ist im Haunstetter Krankenhaus zur Welt gekommen und seither in der Gegend geblieben. Anderswo ist es auch nicht unterhaltsamer, fand er nach diversen Städtereisen. Ausserdem ist das Internet überall gleich stressig, da ist das gemächliche, süsse Leben in Augsburg ein guter Ausgleich. Zeitgenossen ist er durch seine 90s Gitarrenlärmband bekannt, aber seit Rocknroll tot ist, treibt er sich lieber in MMOs herum und schmiert erfolgreich Blogs voll. Fritz lebt in Blogsburg.

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Popkomm jetzt mit Jazzkomm

April 21st, 2010

Berlin (dpa) – Neben der Musikmesse Popkomm wird es im Herbst in Berlin erstmals die Jazzkomm geben. Zu dem Branchentreff werden am 8. und 9. September Plattenfirmen, Konzertveranstalter und Künstler- Agenturen erwartet. Ziel sei es, Jazzmusik einem breiteren Publikum näher zu bringen, teilte die Messe am Mittwoch mit.

Dabei sei die Jazzkomm kostengünstig – auf aufwendige Stände werde verzichtet. Jeder Aussteller erhalte einen Tisch in gleicher Größe und mit einheitlichem Design. «Analog zur Popkomm treffen hier Leute aufeinander, um sich auszutauschen, zu vernetzen und über die neuesten Trends zu informieren», hieß es von den Veranstaltern.

Beim Jazzkomm-Festival treten unter dem Motto «48 Stunden Jazz» internationale Künstler auf. Veranstaltungsort des Jazzkomm-Festivals ist ein kleiner Club auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof.

Die Popkomm war 2009 ausgefallen. Dieses Jahr wird sie im Rahmen der Berlin Music Week vom 8. bis 10. September auf dem stillgelegten Flughafen ausgerichtet.

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Art Cologne: Diamantenstaub, Nägel und Millionen

April 21st, 2010

Art Cologne: Diamantenstaub, Nägel und Millionen

Köln (dpa) – Es sind wahre Schätze der klassischen Moderne – und sie haben ihren Preis. Bei der Art Cologne 2010, die am Mittwoch eröffnet wurde, schlagen Sammler-Herzen höher.

Durch einige Galerien spaziert der Besucher wie durch eine Expressionismus-Ausstellung. Öl- Werke wie «Gelbe Sonne» von Max Ernst, Aquarelle von Max Liebermann oder «Wasserrosen» von Emil Nolde strahlen bei der ältesten Kunstmesse der Welt von den Wänden. Auch zeitgenössische Künstler von Rang und Namen und Newcomer ohne Rang und Namen sind bis Sonntag in Köln vertreten.

«Manche Sammler entscheiden sich gerade jetzt für den Kauf bedeutender und hochpreisiger Kunstwerke, es gibt seit der Finanzkrise nicht mehr so viele Alternativen zu einer sicheren Investition», meint der Inhaber einer renommierten Galerie aus Düsseldorf. «Wir haben ein stabiles Geschäft, sind nicht so marktabhängig wie die ganz junge Kunst.» Um an Werke von August Macke, Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Dix oder George Grosz zu gelangen, müsse der Galerist über viele Jahre hinweg geduldig und weltweit auf die Suche gehen.

Knapp 200 Anbieter aus 23 Ländern sind an den Rhein gereist, auch aus Dubai, den USA, Israel oder China. Weit mehr als die Hälfte der Kunsthändler kommt allerdings aus dem Inland. Ein Viertel der wichtigsten Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts stamme aus Deutschland, betont Art-Cologne-Direktor Daniel Hug zum Messestart – und meint auch Joseph Beuys, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Rosemarie Trockel, die Nachkriegs-Künstlergruppe Zero oder die Jungen Wilden der 1980er Jahre. «Mit diesem Kapital gilt es zu trumpfen.» Werke von Größen wie Jörg Immendorff, Neo Rauch, A.R. Penck, Nagelkunst von Günther Uecker oder Werke von Christo sind ebenfalls da.

Ob es mit dem Verkauf des teuersten Werks klappt – Edvard Munchs «Sitzende junge Frau» (1916) soll 9,5 Millionen Euro kosten – ist unklar. Es seien aber bereits erste bedeutende Arbeiten verkauft worden, verrät eine Sprecherin der Koelnmesse. Der Pop-Art-Dom von Andy Warhol – die «Cologne Cathedral» mit Diamantenstaub – gehört zu den Besucher-Magneten, auch wenn die wenigsten in der Lage sind, dafür die verlangte Millionensumme hinzublättern.

Auch die Avantgarde hat erneut ihren Tummelplatz: Jung-Galeristen und neue, noch unbekannte Künstler zeigen ihr vielfältiges Schaffen. Ein Überblick ist schwierig. Vieles fasziniert, manches gibt Rätsel auf. Bunt-schrille Großformate sind zu sehen, bisweilen surreal wirkende Fotos und Videos, ungewöhnliche Wand-Installationen oder einfach nur bunte Flecken auf Leinwand. Wer nicht gerade Museums- Kurator, professioneller Sammler oder Auktionshaus-Vertreter ist, hat dort die besten Chancen, sich mit teils atelierfrischer Kunst einzudecken – die günstigeren Werke kosten «nur» vierstellig.

Wer das Ungewöhnliche mag, kann auch eine teilweise verkohlte Eiche, fünf Meter lang, von David Nash (1991) erwerben oder ein lustiges «Monster» aus Kunstharz und Sackleinen von Magdalena Abakanowicz. Die Käufer seien allerdings wenig experimentierfreudig in Zeiten der Wirtschaftskrise, meint der Bundesverband Deutscher Galerien und Editionen (BVDG). Eine Renaissance erlebe derzeit die Informel-Kunst, sagt BVDG-Chef Klaus Gerrit Friese. «Das Informel wird von Sammlern und Historikern neu entdeckt.» Die europäische Bewegung entstand in der unmittelbaren Nachkriegszeit und steht für eine expressive, nicht-figurative und nicht-naturalistische Kunst.

Ein echter Hingucker ist übrigens nicht in den Kölner Messehallen zu sehen, sondern steht draußen vor der Tür: Künstler Konstantin Lange inszeniert sich selbst mit einer 6,99 Meter langen roten Krawatte, die er auf den Treppenstufen drapiert hat. Schon am Tag eins der Art Cologne gehört der schmächtige Mann zu den beliebtesten Foto-Motiven. Zum Geschäftemachen ist er nicht gekommen, aber er hat eine Botschaft mitgebracht: «Uns ist alles viel zu groß geworden.»

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Autoren wollen weltweite Lesung für Liao Yiwu

April 21st, 2010

Berlin (dpa) – International bekannte Autoren wie Mario Vargas Llosa, Nadine Gordimer, John Coetzee und Javier Marias haben zu einer weltweiten Lesung zur Solidarität mit dem verfemten chinesischen Autor Liao Yiwu aufgerufen.

Am 4. Juni, zum Jahrestag des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking, sollten in aller Welt die Werke des Schriftstellers öffentlich vorgetragen werden, heißt es in dem Aufruf des Internationalen Literaturfestivals Berlin. Bei dem Massaker hatten die chinesischen Sicherheitskräfte 1989 eine bis heute ungeklärte Zahl von Menschen getötet.

Trotz seines Erfolgs werden die Schriften von Liao Yiwu in seinem Heimatland nicht veröffentlicht. Dazu gehörten Interviews mit den Verlierern der Gesellschaft, heißt es in dem Aufruf weiter, den rund 100 Autoren unterzeichnet haben. Der Schriftsteller, der von 1990 bis 1994 im Haft war, hatte 2009 eine Einladung zur Frankfurter Buchmesse, durfte aber China nicht verlassen.

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Surround-System: Fetter Klang für Spiele und Filme

April 21st, 2010

Surround-System: Fetter Klang für Spiele und Filme

Berlin (dpa/tmn) – Wenn Actionszenen hörbar im ganzen Wohnzimmer stattfinden, lässt das die Herzen von Filmfans höherschlagen. Auch für den Computer gibt es Surround-Sound. Das bringt nicht nur beim Schauen von DVDs Spaß, sondern sorgt auch für mehr Realität bei Spielen.

Um ein optimales räumliches Klangerlebnis zu gewährleisten, müssen die Audiodateien akkurat vom PC wiedergegeben werden, sagt Ryan Stuczynski vom Hersteller Logitech. «Das wird meistens durch 5.1-Systeme erreicht.» Um das volle Soundspektrum beim DVD-Schauen oder Spielen zu bieten, müsse das Soundsystem zudem in der Lage sein, hohe, mittlere und tiefe Basstöne der Quelle genau wiederzugeben.

Benötigt werden dafür immer zwei Hardware-Komponenten. Neben dem Surround-System, das aus fünf Satellitenboxen und einem Subwoofer besteht, ist laut Stuczynski ein entsprechender Ausgang für Surround-Sound am eigenen PC notwendig. Üblicherweise bietet die Soundkarte im Computer diesen Ausgang. «Mittlerweile sind in den meisten PCs aber Audio-Ausgänge im Mainboard integriert.»

Um das Lautsprechersystem anzuschließen, müssen Anwender lediglich die richtigen Stecker in die entsprechenden Buchsen stöpseln und dem PC in der Systemsteuerung mitteilen, dass nun ein 5.1-System angeschlossen ist, erklärt Florian Klein von der Zeitschrift «GameStar». Passende Kabel werden meistens mitgeliefert. Das Anschließen sei unproblematisch, sagt André Schwerdt vom Boxen-Hersteller Teufel in Berlin.

Das Surroundsystem muss allerdings auch vom Computer angesteuert werden können. Zwar verfügt Klein zufolge inzwischen jedes halbwegs aktuelle Mainboard über einen Soundchip, der imstande ist, Surround-Sound wiederzugeben. «Im Gegensatz zum PC hat aber nicht jedes Notebook automatisch den entsprechenden Ausgang für ein 5.1 System», sagt Schwerdt. Oft seien nur Kopfhörer-Ausgänge vorhanden. In diesem Fall schafft eine externe Soundkarte Abhilfe, die über einen USB-Port angeschlossen werden kann.

Eine separate Soundkarte kann auch verwenden, wem die integrierte Soundvariante des Computers nicht genügt. Der Onboard-Sound ist grundsätzlich in Ordnung, sagt Schwerdt. Wer jedoch große Erwartungen an den Klang hegt, sollte eine Soundkarte nachrüsten, um auf diese Weise mehrkanalige Qualität zu erhalten. «Das ist eine andere Liga.»

Laut Florian Klein von der «GameStar» ist das besonders bei Computerspielen spürbar. Während das Schauen einer DVD problemlos auch mit integriertem Soundchip möglich sei, kommen manche Gaming-Effekte erst durch eine Soundkarte richtig zur Geltung. Zum Beispiel erklingt der Spielesound dann mit Dämpfungs- oder Halleffekten passend zur Umgebung im Spiel.

Speziell bei Ego-Shootern, in denen der Spieler seine Figur aus der Ich-Perspektive steuert, bringt Raumklang mehr Atmosphäre. Das klappe sogar mit einem Stereo-Kopfhörer oder PC-Headset, sagt Schwerdt. «Die Soundfrequenzen werden so umgerechnet, dass der Spieler trotz Stereoklangquelle meint, die Spielesounds würden seine Ohren von allen Seiten erreichen.»

Surround-Systeme für Einsteiger gibt es ab 50 Euro. Viel Qualität könne man davon aber nicht erwarten, sagt Klein. Zwar sei Raumklang möglich, der Bass aber oftmals zu dumpf und nur wenig voluminös, das Klangbild zudem unausgewogen und Frequenzen mitunter überbetont. «Insgesamt ähnelt der Klang dem eines einfachen Radios.» Ein wenig besser seien Modellen für etwa 100 Euro. Gut aufgelösten, druckvollen und klaren Sound erhält laut Klein, wer bereit ist, mindestens 150 Euro zu investieren.

Vor dem Kauf sollten Anwender überlegen, ob sie das Surround-System für sich alleine oder für kleinere Gruppen wie eine Familie oder Wohngemeinschaft anschaffen, rät Stuczynski. Ist die Soundleistung für mehrere Personen geplant, sollte auf leistungsstärkere Systeme zurückgegriffen werden. Die Klangqualität könne zum Teil auch nach Gewicht bemessen werden: «Je schwerer, desto besser.»

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«Allwissender Gigant»? Warum Google so polarisiert

April 21st, 2010

«Allwissender Gigant»? Warum Google so polarisiert

Hamburg (dpa) ­ «Allwissender Gigant», «Imperium» mit «heiklem Datenschatz» – und immer wieder «Datenkrake»: Wenn es um Datenschutz geht, hat Google einen zweifelhaften Ruf – einerseits. Andererseits sind die Dienste des Unternehmens in Deutschland extrem populär. Und auch andere IT-Riesen sammeln fleißig Informationen über ihre Nutzer. Warum polarisiert der Suchmaschinen-Primus so? Sechs Thesen zum «Google-Bashing» – die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.

DIE WOLLEN NUR SPIELEN

Google ist längst keine Garagenfirma mehr, kultiviert aber sein Tüftler-Image. Die Programmierer dürfen beispielsweise 20 Prozent ihrer Arbeitszeit für Projekte nutzen, die mit ihren eigentlichen Aufgaben nichts zu tun haben. «Es herrscht ein ausgeprägter Ingenieursglaube», sagt Veit Siegenheim, Unternehmensberater und Co- Autor des Buchs «Die Google-Ökonomie». Was technisch möglich ist und nützlich scheint, wird auch gemacht – ohne gleich an den Datenschutz zu denken.

Das geht manchmal schief. Beispiel «Buzz»: Im Februar integrierte Google sein neues soziales Netzwerk in das Mail-Postfach und bediente sich an den Adressbüchern der Nutzer, damit bei «Buzz» gleich etwas los war. Die Crux: Alle Welt konnte damit die Kontakte der Nutzer sehen. Nach Protesten ruderte Google zurück. Man habe den Dienst mit den eigenen Mitarbeitern getestet, sagt der Datenschutz-Beauftragte Peter Fleischer. Bedenken wegen ihrer Privatsphäre hatten die Googler nicht – aber diese seien eben Technik-affiner als der Rest der Welt.

ERST MACHEN, DANN FRAGEN

Google fotografiert für die Straßenansicht «Street View» ganze Städte – wer damit nicht einverstanden ist und das Bild von seinem Haus löschen lassen will, muss selbst aktiv werden. «Bei uns riefen viele verzweifelte Leute an, die von Google auf ein noch in der Entwicklung befindliches Online-Tool für den Widerspruch verwiesen wurden», sagt Marit Hansen vom Landesdatenschutzzentrum Schleswig- Holstein in Kiel.

Erst machen, dann fragen: So hemdsärmelig geht das Unternehmen häufiger vor, etwa beim Einscannen von urheberrechtlich geschützten Büchern oder auch bei «Buzz». Manch einer fühlt sich davon überrollt.

DIE VERKLEMMTEN DEUTSCHEN

Was ist geheim, was ist öffentlich? Die Antwort darauf fällt höchst unterschiedlich aus – je nach Herkunft. In Skandinavien weiß jeder, was der Nachbar verdient; US-Behörden veröffentlichen fast alle Verwaltungsakten sowie Namen und Adressen von Sexualstraftätern. «Deutsche sorgen dagegen sich zutiefst um ihre Privatsphäre», meint der Medienforscher Jeff Jarvis. «Das ist kulturell verankert.» Die Hüllen ließen die Deutschen nur in der Sauna fallen.

Wenn Google ganze Straßenzüge ablichtet und in dem Dienst «Street View» veröffentlicht, stört das in anderen Ländern kaum jemanden – dagegen sorgt das in Deutschland für großes Unbehagen. Jarvis sieht hier allerdings den US-Konzern im Recht: «Die Straße ist ein öffentlicher Ort, also darf Google dort Fotos machen.» Übrigens vermessen auch Microsoft und der Kartenanbieter Navteq mit Kameraautos die Welt.

GESCHÄFTSMODELL: DATEN SAMMELN

Die Daten der Nutzer sind ein wertvoller Schatz. Je besser Google die Vorlieben der Surfer kennt, desto gezielter lässt sich Werbung schalten, desto höher fällt der Umsatz aus. Das Unternehmen betont zudem stets, mit den – freilich anonymisierten Informationen – seine Dienste zu verbessern.

Obwohl Google beteuert, sorgsam mit Nutzerdaten umzugehen und diese keinesfalls zu einem Profil zu verknüpfen, sehen Datenschützer die große Konzentration von persönlichen Informationen in einer Hand skeptisch. «Die Daten sind der Kontrolle der Nutzer und deutscher Behörden entzogen», sagt Marit Hansen. Immerhin: Sie erkennt in letzter Zeit einige «positive Impulse» für mehr Datenschutz, etwa den Dienst «Dashboard», der zumindest Teile der von einem Nutzer gespeicherten Daten übersichtlich zusammenfasst. Allerdings zeigten die jüngsten Hacker-Attacken auf Google-Server, bei denen die Angreifer laut «New York Times» auch den Passwort-Tresor im Visier hatten, dass Risiken bleiben.

IMMER AUF DIE GROSSEN?

Das Internet revolutioniert, wie wir arbeiten, kommunizieren und uns vergnügen – und Google ist der größte Aufrührer. Wer Unbehagen gegenüber der digitalen Welt empfindet, wird auch den Konzern aus dem Silicon Valley skeptisch sehen. Der Internet-Vordenker Jarvis meint auch: «Googles Geschäftsmodell schadet den deutschen Medien – sie suchen nach einem Gegner, dem sie die Schuld dafür geben können.»

PUNKTEN AUF GOOGLES KOSTEN

Politiker und Datenschützer klagen über Google, doch die deutschen Nutzer kümmert es kaum: Die Suchmaschine des Konzerns beantwortet 90 Prozent aller Suchanfragen. «Die Diskussion läuft auf einer anderen Ebene», sagt Googles Datenschutz-Beauftrager Peter Fleischer. Einmal habe er etwa das Gespräch mit einem Datenschützer gesucht, der das Unternehmen dauernd in Interviews kritisierte. Der habe aber nicht mit dem Amerikaner reden wollen. «Er nutzte Google einfach als Begriff, um eine Debatte in Politik und Medien anzustoßen.»

Manch Datenschützer und Politiker kritisiert das Unternehmen also, um sich zu profilieren, vermutet Veit Siegenheim: «Es ist populär auf Google zu schießen, weil außer dem Unternehmen keiner widerspricht.»

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