Telekom startet Online-Plattform für 3D-Druck von individualisierten Handyschalen

Ein tiefschwarzes, dreidimensionales Sportreifen-Profil, darauf der ebenfalls dreidimensionale Schriftzug „Ich bremse auch für Smartphones“ – so oder ähnlich könnten schon bald personalisierte Smartphone-Hüllen aussehen, die Kunden ganz einfach und individuell auf der Online-Plattform „Fabplace“ der Deutschen Telekom gestalten. Unter dem Slogan „Fabplace – so einzigartig wie Du!“ beginnt heute die öffentliche Betatest-Phase des neuen Angebots für trendbewusste Accessoire-Liebhaber, Merchandising-Unternehmen und Lizenzgeber, Werbeagenturen und Vereine. mehr »

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Die Chance für Studentenbands: Für den Uni Band Battle auf MySpace bewerben und beim großen Abschlussevent als Vorband von Revolverheld spielen

München, den 04.05.2010 – Telefónica O2 Germany und der HTC Smart präsentieren den Uni Band Battle zusammen mit MySpace und bieten allen talentierten Studentenbands die Chance, endlich den Sprung vom Probekeller auf die große Bühne zu schaffen! MySpace sucht die beste Studentenband, die sich im User-Voting durchsetzen und als Gewinnerband aus dem Uni Band Battle hervorgehen wird. Ab sofort kann sich jede Band bewerben, in der mindestens ein Mitglied nachweislich Student ist. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist trifft Revolverheld am 25.05. als fachkompetente Jury die Vorauswahl und schlägt 10 Bands für das finale User-Voting auf MySpace vor. Am 11.06. steht dann fest, welche Band die meisten Votes von den MySpace-User erhalten hat und bei dem großen Abschlussevent als Vorband von Revolverheld auftreten wird.

Da fast jede Band in Deutschland ein MySpace-Profil hat, ist die Teilnahme an dem Uni Band Battle ganz einfach. Die Bands müssen nur ihren Bewerbungssong auf ihr Profil hochladen und sich damit auf www.myspace.com/unibandbattle bewerben. Alle Bands erscheinen in einer Teilnehmergalerie und stellen sich der Einschätzung durch Revolverheld, die die Finalisten auswählen werden. Die User sind dann aufgerufen, für ihre Lieblings-Uni-Band zu voten und können so einen HTC Smart oder Konzerttickets gewinnen. Das große Abschlusskonzert mit Revolverheld und der Gewinnerband des Uni Band Battles wird am 24.06. in der Universitätsstadt Würzburg statt. mehr »

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Stockholm (dpa) – Der schwedische Telekom-Ausrüster Ericsson hat sich mit dem südkoreanischen Elektronik-Konzern LG Electronics auf eine Zusammenarbeit geeinigt.

Ericsson bestätigte am Mittwoch in Stockholm die Übernahme aller Anteile seines kanadischen Konkurrenten Nortel am bisherigen Gemeinschaftsunternehmen LG-Nortel. Es heißt in Zukunft LG-Ericsson und operiert weiter als Ausrüster für Mobilfunksysteme vor allem auf dem südkoreanischen Markt.

Man wolle die eigene Position in dem asiatischen Land verbessern, erklärte ein Ericsson-Sprecher. Als Kaufpreis wurden 242 Millionen Dollar (185 Mio. Euro) genannt. LG-Ericsson beschäftigt 1300 Mitarbeiter und hat 2009 umgerechnet 500 Millionen Euro umgesetzt.

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Bonn (dpa) – Das neue Beethoven-Festspielhaus in Bonn sollte eine internationale Attraktion werden: Ein spektakuläres Konzerthaus am Rheinufer. Nach jahrelanger Planung steht der Prestigebau vor dem überraschenden Aus.

Noch vor dem ersten Spatenstich schmissen die Stadt sowie die drei Bonner Konzerne und bisherige Bauherren Telekom, Post und Postbank alles über den Haufen und entschieden, das Projekt «vorerst nicht weiter zu verfolgen».

Die Stadt verwies auf ihre klamme kommunale Haushaltslage. «Die wirtschaftliche Situation der Stadt Bonn verlangt derzeit andere Prioritäten», hieß es am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung von Stadt und Konzernen. Nach dem Finanzfiasko um den gestoppten Bau des internationalen Kongresszentrums (WCCB) bedeutet diese Entscheidung ein neuen schweren Imageschaden für die Stadt.

Mit dem vorläufigen Ende des Festspielhauses drohen die Stadtväter eine einmalige Chance zu verspielen: Telekom, Post und Postbank waren bereit, den gesamten Bau mit rund 75 Millionen Euro zu finanzieren. Der Bund hatte bereits 39 Millionen Euro für die Betreiberstiftung zugesagt. Als Geburtsstadt des Komponisten Ludwig van Beethoven (1770-1827) wollte die Stadt zum 250. Geburtstag des Komponisten im Jahr 2020 die Blicke der Welt auf sich ziehen und erstrangige Künstler an den Rhein holen.

Die frühere Post-Managerin Monika Wulf-Mathies, eine entschiedene Verfechterin des neuen Festspielhauses, hat als Vorsitzende des Vereins Festspielhaus-Freunde, gerade erst ein Büro eröffnet. Sie war geschockt: «Wir können nicht verstehen, dass die Stadt diese einmalige Chance nicht ergreift. Die Stadt hat nicht verstanden, dass es nicht um ein kommunales Projekt, sondern um eine nationale Sache geht. Das Festspielhaus hätte der Zukunft der Stadt ein neues Profil gegeben.» Der frühere Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel (CDU) bezeichnete den Schritt als «Blamage» und «katastrophal» für die Stadt. «Das ist ein rabenschwarzer Tag für Bonn.»

Dabei schien zunächst alles auf gutem Weg. Architekten von Weltruf rissen sich um den Auftrag. Zwei Entwürfe für spektakuläre Schmuckstücke blieben für die bereits aufgeschobene Endauswahl: der «Diamant» von Zaha Hadid (London) sowie die «Wellen» von Hermann & Valentiny (Luxemburg). Doch es kam immer mehr Widerstand. Von der Telekom wurden vorsichtig Bedenken wegen ungeklärter Finanzen signalisiert. In der Stadt wurde über den richtigen Standort diskutiert sowie darüber, ob für das neue Haus tatsächlich die 50 Jahre alte Beethovenhalle abgerissen werden sollte. Musikexperten waren sich einig, dass die unter Denkmalschutz stehende veraltete Halle nicht mehr als modernes Konzerthaus für Spitzenorchester dienen könne.

Mit der Wahl von Jürgen Nimptsch (SPD) zum neuen Oberbürgermeister im Herbst 2009 kam noch mehr Sand ins Getriebe. Er wollte zu dem Großprojekt plötzlich die Bürger befragen – die Entscheidung also verlagern. Bei den Unternehmen stieß dieser Vorstoß auf Unverständnis – «damit macht Nimptsch das ganze Projekt kaputt», hieß es hinter vorgehaltener Hand. Im Stadtrat war man sich uneins. Dann machten neue Schätzungen über die Baukosten die Runde, sie sollten nun bei angeblich rund 100 Millionen Euro liegen. Die zusätzlichen Kosten für die Stadt durch ein neues Festspielhaus sind auf mehrere Millionen Euro beziffert, ohne die eventuellen Abrisskosten für die alte Beethovenhalle.

Über der Stadt schwebt derzeit noch ein anderes Geldrisiko: das Millionengrab des WCCB. Hier saßen die Stadtoberen – damals noch unter Nimptsch-Vorgängerin Bärbel Dieckmann (SPD) – ausländischen Finanzbetrügern auf. Dies machte Nimptsch und den Stadtrat vorsichtig. Plötzlich wurde auch das Festspielhaus, von Dieckmann noch als «Jahrhundertprojekt» tituliert, mit anderen Augen betrachtet. Neue finanzielle Abenteuer waren nicht mehr angesagt.

Die Stadt stecke in der «schwierigsten Haushaltslage der letzten Jahrzehnte», erklärte Nimptsch nun. Mit Sparmaßnahmen werde Bürgern schon eine Menge zugemutet. «In dieser Situation ist es vermittelbar, ein wichtiges Kulturprojekt, das Festspielhaus in Beethovens Geburtsstadt, aufzuschieben, das dadurch nichts an seiner Bedeutung für die Beethovenstadt verloren hat.» Nun soll zunächst einmal ein neues Kultur-Gesamtkonzept für die Stadt entwickelt werden. Bei der Bundesregierung will die Stadt um «Verständnis» für ihre Position werben, damit sie die vom Bund bereits zugesagten 39 Millionen Euro nicht in den Wind schreiben muss.

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DALLAS (dpa-AFX) – Der US-Telekomkonzern AT&T <T.NYS> <SOBA.ETR> kommt im ersten Quartal trotz des Booms beim mobilen Internet nicht von der Stelle. Der Umsatz stagnierte im ersten Quartal – der Gewinn brach wegen einer Sonderbelastung um 20 Prozent ein. Das starke Wachstum im Mobilfunk wurde durch den Rückgang im Festnetzgeschäft aufgefressen. A&T-Chef Randall Stephenson gab sich dennoch optimistisch: “Wir hatten einen großartigen Start ins Jahr und der fundamentale Ausblick für unser Geschäft bleibt ziemlich positiv”, sagte er am Mittwoch in Dallas.

Dank der starken Nachfrage nach Smartphones konnte AT&T im ersten Quartal insgesamt 1,9 Millionen neue Mobilfunkkunden anziehen – ein Rekord in der Firmengeschichte. Mit 87 Millionen Mobilfunkkunden ist AT&T die Nummer Zwei auf dem US-Mobilfunkmarkt hinter Verizon Wireless. Bislang profitiert AT&T vor allem von seinem Exklusivvertrag für das iPhone. Das Monopol könnte allerdings wackeln: Berichten des “Wall Street Journal” zufolge arbeitet Apple schon an einem Modell für das Netz des Konkurrenten Verizon Wireless <VZ.NYS> <BAC.ETR>.

STARKES DATENWACHSTUM

Vor allem die Smartphone-Nutzer, die sich mit ihrem Handy viel im Internet bewegen, treiben die Umsätze. Bei AT&T legten die Datenumsätze auf Mobiltelefonen um rund ein Drittel zu. Das machte sich auch in den durchschnittlichen Umsätzen je Kunde bemerkbar, die bei den Vertragskunden auf knapp 62 Dollar stiegen.

Den Rückgang im Festnetzgeschäft konnte der Boom beim Mobilfunk allerdings nicht ausgleichen. Hier hakt es vor allem bei den Geschäftskunden. Im Privatkundengeschäft konnte AT&T dank einer wachsenden Zahl von schnellen Breitbandanschlüssen und der steigenden Nachfrage nach seinem Internetfernsehangebot die Umsätze fast stabil halten.

Konzernweit stagnierten die Erlöse im ersten Quartal bei 30,6 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn stieg dank etwas niedrigerer Ausgaben um knapp 5 Prozent auf 6 Milliarden Dollar. Unterm Strich verdiente AT&T allerdings wegen Sonderbelastungen von fast einer Milliarde nur noch 2,5 Milliarden Dollar – nach 3,1 Milliarden Dollar im Vorjahr. Im Zuge von Obamas Gesundheitsreform fielen steuerliche Vergünstigungen bei einer Tochter weg. Vor Sonderposten verdiente AT&T 3,5 Milliarden Dollar.

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DALLAS (dpa-AFX) – Der US-Telekomkonzern AT&T <T.NYS> <SOBA.ETR> kommt im ersten Quartal trotz des Booms beim mobilen Internet nicht von der Stelle. Der Umsatz stagnierte im ersten Quartal bei 30,6 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen mit Sitz in Dallas am Mittwoch mitteilte. Der operative Gewinn stieg dank etwas niedrigerer Ausgaben um knapp 5 Prozent auf 6 Milliarden Dollar.

Unterm Strich verdiente AT&T allerdings wegen einer Änderung in der Besteuerung bei einer Tochter nur noch 2,5 Milliarden Dollar – rund 20 Prozent weniger als im Vorjahr. Vor Sonderposten belief sich der Gewinn auf 3,5 Milliarden Dollar nach 3,1 Milliarden Dollar im Vorjahr.

A&T-Chef Randall Stephenson gab sich dennoch optimistisch: “Wir hatten einen großartigen Start ins Jahr und der fundamentale Ausblick für unser Geschäft bleibt ziemlich positiv.” AT&T konnte im ersten Quartal noch einmal 1,9 Millionen Mobilfunkkunden gewinnen. Der Telekomkonzern vermarktet das iPhone exklusiv und zieht so immer mehr Kunden an. Das Wachstum in Mobilfunk und mobilem Internet konnten den Einbruch im klassischen Sprachgeschäft aber nicht wett machen.

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DETROIT (dpa-AFX) – General Motors (GM) hat seine Schulden beim Steuerzahler komplett beglichen. “Wir zahlen zurück – voll, mit Zinsen, Jahre vor dem Termin”, schrieb Konzernchef Edward Whitacre am Mittwoch in einem Gastbeitrag für das “Wall Street Journal”. Damit flossen 5,8 Milliarden Dollar in die Kassen der USA und Kanadas. GM hatte bereits in den Monaten zuvor einen guten Teil seines insgesamt 8,4 Milliarden Dollar hohen Schuldenbergs abgetragen.

Whitacre wollte dies als Zeichen der Stärke verstanden wissen, schließlich sei der Autohersteller vor nicht einmal einem Jahr der Insolvenz entronnen. Der ehemalige Telekommunikationsmanager kann einige Erfolge vorweisen. Zuletzt stiegen die Verkaufszahlen und die Verluste schrumpften. Im Gesamtjahr will Whitacre sogar wieder Gewinn erwirtschaften.

Die Rückzahlung bereite auch den Weg für eine mögliche Reduzierung des Staatsanteils an GM, sagte er. Die USA und Kanada hatten den Autohersteller mit insgesamt rund 60 Milliarden Dollar vor dem Untergang gerettet – und dafür die Mehrheit übernommen. GM war von der Börse verschwunden. Über kurz oder lang soll der Konzern aber wieder in New York gelistet werden – das dürfte einer der größten Börsengänge der Geschichte werden.

Eigentlich hatte GM bis 2015 Zeit, das geliehene Geld zurückzugeben. Whitacre drückt jedoch seit geraumer Zeit auf die Tube. Er wechselte große Teile des Managements aus, trieb die Entwicklung neuer Modelle voran und machte radikal Verlustbringer wie die US-Marken Pontiac, Saturn oder Hummer dicht. “Wir haben noch viel Arbeit vor uns”, räumte er aber ein.

Nach jahrzehntelangem Job-Kahlschlag kamen seit Verlassen der Insolvenz wieder 7500 Menschen in Lohn und Brot, wie Whitacre schrieb. GM habe für 1,5 Milliarden Dollar 20 Werke auf Vordermann gebracht. Er kündigte Investitionen von 257 Millionen Dollar in zwei Fabriken im Bundesstaat Kansas an. Dort soll die nächste Generation des erfolgreichen Mittelklassewagens Chevy Malibu gebaut werden.

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BONN (dpa-AFX) – Die Deutsche Telekom<DTE.ETR> will ihre Aktien von der New Yorker Börse einziehen. Auf diese Weise soll die Finanzberichterstattung vereinfacht und Kosten gespart werden, teilte der Dax-Konzern <DAX.ETR> am Mittwochmorgen mit. Im Zuge des Delistings werde die Telekom auch nicht mehr an die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Comission (SEC) berichten. Entsprechende Anträge würden über die NYSE der Behörde eingereicht. Die Telekom rechnet bislang damit, dass der Rückzug dann am 21. Juni 2010 nach Handelsschluss in Kraft tritt.

Die Telekom will aber weiterhin so genannte American Depositary Shares (ADS) ausgeben. ADS sind eine Form von Zertifikat, das von US-Depotbanken ausgegeben wird und für eine bestimmte Anzahl Aktien eines ausländischen Unternehmens steht. Die Stammaktien der Deutschen Telekom werden in Deutschland weiterhin auf dem elektronischen Handelssystem Xetra sowie an der Frankfurter Börse und allen anderen regionalen deutschen Börsen gehandelt.

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Bonn (dpa) – Die Deutsche Telekom plant den Rückzug von der New Yorker Börse. Dazu sollen die Aktien von der Wall Street abgezogen, die Finanzberichterstattung vereinfacht und Kosten gespart werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Nach dem Abzug werde die Telekom nicht mehr an die US-Börsenaufsicht berichten müssen. Das Unternehmen rechnet damit, dass der Rückzug am 21. Juni 2010 nach Handelsschluss in Kraft treten kann.

Mit dem jetzt vom Vorstand beschlossen Plan befindet sich die Telekom nicht allein: Zuvor hatten sich bereits andere große deutsche DAX-Konzerne wie Eon, Bayer und Allianz von der New Yorker Börse verabschiedet. Das Engagement rechne sich für die Unternehmen nicht, die Kosten seien immens hoch, sagte ein Sprecher der Deutschen Schutzgemeinschaft in Düsseldorf. Ursprünglich sollte die Aktiennotierung den Konzernen helfen, auf dem US-Markt stärker Fuß zu fassen und Übernahmen zu erleichtern. Diese Hoffnung habe sich nicht erfüllt, betonte der DSW-Sprecher.

Die Telekom will aber weiterhin sogenannte American Depositary Shares (ADS) ausgeben. ADS sind eine Form von Zertifikat, das von US- Depotbanken ausgegeben wird und für eine bestimmte Anzahl Aktien eines ausländischen Unternehmens steht. Die Stammaktien der Deutschen Telekom werden in Deutschland weiterhin auf dem elektronischen Handelssystem Xetra sowie an der Frankfurter Börse und allen anderen regionalen deutschen Börsen gehandelt.

Unterdessen sprechen Telekom-Großeigentümer von einem massiven Risiko im US-Geschäft. So warnte die Deutsche-Bank-Tochter DWS vor finanziellen Gefahren für die Telekom in den USA. «Die Anteilseigner wollen das massive Investitionsrisiko in den USA nicht länger tragen», sagte DWS-Geschäftsführer Klaus Kaldemorgen dem «manager magazin». Mit rund 2,8 Prozent Anteilen zählt die Fondsgesellschaft zu den größten Telekom-Eignern.

Die US-Mobilfunktochter wird nach Ansicht Kaldemorgens in den kommenden Jahren «gewaltige Summen beanspruchen, obwohl die Renditen absehbar unter Druck geraten.» Vorstandschef René Obermann hatte unlängst angekündigt, auch künftig Milliardenbeträge in den USA investieren zu wollen. Zuletzt hatte T-Mobile USA mit Umsatz- und Gewinneinbußen zu kämpfen.

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Dallas (dpa) – Der US-Telekomkonzern AT&T kommt im ersten Quartal trotz des Booms beim mobilen Internet nicht von der Stelle. Der Umsatz stagnierte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 30,6 Milliarden Dollar – der Gewinn brach wegen einer Sonderbelastung um 20 Prozent ein.

Das starke Wachstum im Mobilfunk wurde durch den Rückgang im Festnetzgeschäft aufgefressen. A&T-Chef Randall Stephenson gab sich dennoch optimistisch: «Wir hatten einen großartigen Start ins Jahr und der fundamentale Ausblick für unser Geschäft bleibt ziemlich positiv», sagte er am Mittwoch.

Dank der starken Nachfrage nach Smartphones konnte AT&T im ersten Quartal insgesamt 1,9 Millionen neue Mobilfunkkunden anziehen – ein Rekord in der Firmengeschichte. Mit 87 Millionen Mobilfunkkunden ist AT&T die Nummer Zwei auf dem US-Mobilfunkmarkt hinter Verizon Wireless. Bislang profitiert AT&T vor allem von seinem Exklusivvertrag für das iPhone von Apple. Das Monopol könnte allerdings wackeln: Das «Wall Street Journal» berichtete, dass Apple schon an einem iPhone-Modell für das Netz des Konkurrenten Verizon Wireless arbeitet.

Vor allem die Smartphone-Nutzer, die sich mit ihrem Handy viel im Internet bewegen, treiben die Umsätze nach oben. Bei AT&T legten die Datenumsätze auf Mobiltelefonen im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund ein Drittel zu. Das machte sich auch in den durchschnittlichen Umsätzen je Kunde bemerkbar, die bei den Vertragskunden auf knapp 62 Dollar stiegen.

Den Rückgang im Festnetzgeschäft konnte der Boom beim Mobilfunk allerdings nicht ausgleichen. Hier hakt es vor allem bei den Geschäftskunden. Im Privatkundengeschäft konnte AT&T dank einer wachsenden Zahl von schnellen Breitbandanschlüssen und der steigenden Nachfrage nach seinem Internetfernsehangebot die Umsätze fast stabil halten.

Im ersten Quartal verdiente AT&T unterm Strich wegen Sonderbelastungen von fast einer Milliarde nur noch 2,5 Milliarden Dollar – nach 3,1 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal. Im Zuge der Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama – Unternehmen müssen sich jetzt an den Kosten für die Krankenversicherung ihrer Angestellten beteiligen – fielen steuerliche Vergünstigungen bei einer Tochter weg.

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