Strauchelnder Web-Dino Yahoo: Rettungsanker Alibaba?Die Beteiligung am chinesischen Börsenkandidaten Alibaba erweist sich einmal mehr als Glücksfall für Yahoo. Während die Geschäfte des US-Interneturgesteins trotz aller Bemühungen von Firmenchefin Marissa Mayer weiterhin nur schleppend vorankommen, boomt Alibaba mit seinen Online-Handelsplattformen. Yahoo gehört knapp ein Viertel des chinesischen Konzerns.

Alibaba konnte seinen Umsatz von Oktober bis Dezember um 66 Prozent auf annähernd 3,1 Milliarden Dollar (2,2 Mrd Euro) hochschrauben. Der Gewinn verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf unterm Strich knapp 1,4 Milliarden Dollar. Die Zahlen nannte Yahoo im Rahmen seiner eigenen Bilanzvorlage am Dienstag. Die Yahoo-Aktie stieg am Mittwoch im frühen New Yorker Handel um annähernd 8 Prozent. mehr »

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Hamburg (dpa) – Google will einem Medienbericht zufolge mit einem Milliarden-Kauf in das Geschäft mit Internet-Reisediensten einsteigen. Der Suchmaschinen-Spezialist erwäge dafür die Übernahme des Reise-Software-Herstellers ITA Software, berichtet die Finanzagentur Bloomberg am Mittwoch.

Das Unternehmen, das unter anderem auch für den Rivalen Microsoft Reiseprogramme liefert, könnte Google rund eine Milliarde Dollar wert sein. Bloomberg beruft sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen, die ungenannt bleiben wollten. Ob die Verhandlungen überhaupt erfolgreich zum Abschluss gebracht werden, bleibe aber abzuwarten.

«Googles Mission ist es, die Welt der Informationen zu organisieren», sagte Henry Harteveldt vom Marktforschungsunternehmen Forrester Research. «Und ITA macht das für den Reisemarkt». Die Software-Werkzeuge des Unternehmens könnte Google nutzen, um Fluginformationen, Reservierungs-Systeme und Ticket-Dienste in seine Suche zu integrieren. Allein in den USA soll der Online-Reisemarkt im vergangenen Jahr einen Umsatz von 88,4 Milliarden Dollar eingebracht haben, heißt es bei Bloomberg.

Microsoft konnte für seine neue Bing-Suche mit Reisediensten zuletzt gut punkten. Nach Angaben von ComScore legten Microsoft mit Partner Yahoo bei der Online-Suche zwischen Februar und März zusammen um 0,3 Prozentpunkte zu. Der große Kuchen entfällt aber weiterhin auf Google.

Trotz eines Rückgangs um 0,4 Prozentpunkte führt Google mit 65,5 Prozent der Suchanfragen nach wie vor unangefochten den Markt an. Dennoch will das Unternehmen mit neuen Übernahmen sein Geschäft ausbauen. Bei einer Kriegskasse, die derzeit mit 26,5 Milliarden Dollar gefüllt ist, dürfte das Unternehmen dafür gerüstet sein.

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SUNNYVALE (dpa-AFX) – Beim Internetdienst Yahoo <YHOO.NAS> <YHO.FSE> geht es weiter aufwärts. Das Geschäft zog zu Jahresbeginn wieder leicht an, der Gewinn ging dank der Suchmaschinen-Kooperation mit dem Software-Konzern Microsoft <MSF.FSE> <MSFT.NAS> und dem Verkauf des E-Mail-Anbieters Zimbra steil nach oben. Unter dem Strich verdiente Yahoo mit 312 Millionen Dollar mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.

“Wir hatten ein gutes Quartal” , resümierte Konzernchefin Carol Bartz am Dienstag im kalifornischen Sunnyvale. Der Marktanteil bei der Internet-Suche habe sich stabilisiert, die Anzeigen hätten 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugenommen. Werbung ist Yahoos wichtigste Einnahmequelle.

Der Umsatz stieg nach langer Durststrecke um 1 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar. Im laufenden zweiten Quartal soll er auf bis zu knapp 1,7 Milliarden Dollar klettern. Der operative Gewinn soll in etwa stabil bleiben. Nach anfänglicher Euphorie der Anleger drehte die Aktie nachbörslich leicht ins Minus. Bereits Erzrivale Google <GOOG.NAS> <GGQ1.ETR> hatte die Märkte mit seinen exzellenten Zahlen nicht begeistern können. Die Erwartungen liegen hoch.

Das war nicht immer so: In der Wirtschaftskrise hatten viele Unternehmen ihre Anzeigen zurückgefahren. Das schwächte die ohnehin schon angeschlagene Yahoo. Konzernchefin Bartz strich in ihrer Not rund 2000 Stellen und verbündete sich mit Microsoft. Yahoo nutzt nun dessen Suchmaschine Bing. Im Gegenzug vermarktet das Internet-Urgestein die Werbung.

Von den gemeinsamen Werbeeinnahmen bleiben nach früheren Angaben zunächst 88 Prozent bei Yahoo. Die Vereinbarung läuft zehn Jahre. Der Software-Konzern und der Portalbetreiber hatten sich im Juli 2009 auf die Kooperation geeinigt. Zuvor hatte Microsoft über viele Monate hinweg erfolglos versucht, Yahoo ganz zu schlucken. Das scheiterte am Widerstand des damaligen Managements um Firmengründer Jerry Yang.

Schon vor der Krise hatte Google dem Internet-Pionier Yahoo mit seiner Suchmaschine schwer zugesetzt. Der Konzern spielt mittlerweile in einer anderen Liga. Der Gewinn von knapp 2,0 Milliarden Dollar im ersten Quartal liegt höher als der gesamte Yahoo-Umsatz.

Zuletzt konnten Yahoo und die verbündete Microsoft im wichtigen Heimatmarkt aber wieder etwas Boden gutmachen. Von Februar auf März sank der Google-Anteil an den Suchanfragen nach Daten des Marktforschers Comscore von 65,5 auf 65,1 Prozent. Yahoo legte von 16,8 auf 16,9 Prozent zu und Microsoft von 11,5 auf 11,7 Prozent.

Wie Google drängt es Yahoo nun ins mobile Geschäft. Die populären Smartphones versprechen kräftige Werbeeinnahmen. Derzeit tobt ein Kampf um die Vormachtstellung. Erst jüngst hatte sich auch der Elektronikkonzern Apple <AAPL.NAS> <APC.ETR> eingemischt und eine eigene Werbeplattform angekündigt.

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Hamburg/Hannover (dpa/tmn) – Googeln hat es bis in den Duden geschafft. Kein Wunder, dass viele das Angebot aus dem kalifornischen Mountain View quasi als amtliche Internet-Suchmaschine betrachten und nutzen.

Wegen seiner unzähligen Zusatzdienste vom Webmailer bis hin zu Onlinekarten hat sich Google aber auch den Ruf eines Datenkraken erworben. Das kann ein Grund sein für Nutzer, sich nicht allein dem Marktführer zu verschreiben, sondern auch den leistungsfähigen Suchmaschinen der Konkurrenz eine Chance zu geben.

So propagiert es der Verein für freien Wissenszugang (Suma-eV) aus Hannover. Es sei wichtig, «mehrere, unabhängig voneinander arbeitende Suchmaschinen einzusetzen, um einen möglichst neutralen und umfassenden Überblick geeigneter Quellen zu erhalten», steht in einem Thesenpapier des Vereins. Dessen Schirmherr ist der MP3-Erfinder Prof. Karlheinz Brandenburg. Bei einem Quasi-Monopol wie es Google innehat, bestehe «auf Dauer die Gefahr, dass die Ergebnisse der Informationssuche von Einflüssen nicht allgemein erkennbarer Mechanismen der Betreiber geleitet werden.»

Laut dem Internet-Statistikdienst Hitslink liefen in diesem Jahr bisher knapp 86 Prozent aller Suchanfragen weltweit über Google. Platz zwei belegt weit abgeschlagen Yahoo mit knapp 6 Prozent. Microsofts Suche Bing belegt – noch nicht einmal ein Jahr alt – mit gut 3 Prozent bereits den dritten Rang. Vergleichsweise stark genutzt wird rund um den Globus auch noch die globale Suche von Ask.

Hindernisse türmen sich vor wechselfreudigen Surfern jedenfalls nicht auf – und Probieren kostet nichts. Jeder beliebige Suchdienst lässt sich bei Browsern wie Firefox oder Internet Explorer mühelos in die Suchleisten einbinden oder auch als Startseite festlegen.

Wer den großen Google-Konkurrenten erst einmal im Blindtest auf den Zahl fühlen will, kann das unter «blindsearch.fejus.com» tun. Die Suchergebnisse werden im gleichen Design in drei Spalten nebeneinander dargestellt. Erst wenn der Nutzer sein Votum abgegeben hat, in welcher Spalte die seiner Meinung nach besten Ergebnisse stehen, lüftet die Seite das Geheimnis und zeigt die Logos von Bing, Yahoo und Google an. Der Verein Suma zieht das Fazit, dass «The Big Three» qualitativ gleichwertig seien.

Am Tempo gibt es bei den großen Suchmaschinen nichts zu bemängeln. Alle drei spucken ihre Ergebnisse zügig aus. Google und Yahoo zeigen beim Tippen Suchvorschläge an und verfügen über einen Kinder- und Jugendschutzfilter. Letzterer lässt sich auch bei Bing einschalten.

Auf die Booleschen Operatoren («AND», «OR» etc.), die Suchbegriffe logisch verknüpfen, verstehen sich die meisten Suchmaschinen. Yahoo bietet zusätzlich die Suche mit hausgemachten Abkürzungen an: Mit «!flickr» plus Suchbegriff gelangt man direkt zu den Ergebnissen der beliebten Foto-Community. «!leo» plus Suchbegriff übersetzt deutsche Wörter ins Englische. Shortcuts für die fixe Suche nach Aktienkursen, Call-by-Call-Vorwahlen, dem Wetter oder eine Taschenrechnerfunktion finden sich unter «de.search.yahoo.com/info/shortcuts».

Vergleichbar ist das Funktionsangebot von Google, das unter «google.com/intl/de/help/features.html» aufgelistet ist. Das Unternehmen bietet auch die Volltextsuche in Büchern, eine Suche in wissenschaftlichen Veröffentlichungen oder die Recherche nach öffentlich verfügbarem Programmiercode an.

Bei den großen Maschinen lassen sich in der erweiterten Suche auch Parameter wie Sprachraum, Region, Dateityp, Position des Suchbegriffs auf der Seite, Zeitraum der letzten Aktualisierung und Nutzungsrechte einbeziehen. Ganz so weit ist die deutsche Suche von Ask, die sich noch im Betastudium befindet, noch nicht. Praktisch ist aber die Voransicht der Seiten in einem Pop-up-Fenster beim Mouseover über das Fernglas-Symbol vor den Suchbegriffen. Die globale Ask-Suche («ask.com») ist schon weiter und zeigt wie Google direkt auch Bilder zu den relevantesten Foto- und Video-Suchergebnissen an.

Unzählige kleinere und Spezial-Suchmaschinen bieten Einblicke in Ecken des Netzes, zu denen man mit den Großen eher nicht gelangt wäre. Nach wie vor gibt es auch Verzeichnisdienste, die Seiten in genau beschriebenen Kategorien auflisten. Dazu gehört «dmoz.org». Um mehrere Maschinen und Verzeichnisdienste gleichzeitig abzufragen, empfehlen sich Metasuchmaschinen. Eine der bekanntesten ist MetaGer, ein Projekt der Universität Hannover.

Eine weitere interessante Metasuchmaschine, deren Ergebnisse aber auf Nordamerika zugeschnitten sind, ist «clusty.com». Wie der Name andeutet, bündelt sie die Suchergebnisse zu logischen Clustern. Auch praktisch: Beim Klick auf die Lupensymbole hinter den Suchergebnissen öffnen sich beliebig viele Vorschauen direkt in der Webseite.

Ob das Googeln ohne Google irgendwann nichts besonderes mehr ist, hängt maßgeblich von den Surfern ab – davon ist man beim Verein für freien Wissenszugang überzeugt: Änderungen seien «weniger durch neue Technologien, sondern vor allen Dingen durch verändertes Nutzerverhalten aufgrund steigender Informationskompetenz zu erwarten.»

Verein für freien Wissenszugang: www.suma-ev.de

Suchmaschine BlindSearch: blindsearch.fejus.com

Internet-Verzeichnis Open Directory Project: www.dmoz.org

Metasuchmaschine MetaGer: meta.rrzn.uni-hannover.de/

Suchmaschine Clusty: www.clusty.com

Suchmaschine Ask: de.ask.com

Suchmaschine Google: www.google.de

Zusatzdienste von Google: www.google.com/intl/de/help/features.html

Suchmaschine Yahoo!: de.yahoo.com

Yahoo! Info Express: de.search.yahoo.com/info/shortcuts

Suchmaschine Bing: www.bing.com

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SUNNYVALE (dpa-AFX) – Beim Internet-Urgestein Yahoo <YHOO.NAS> <YHO.FSE> geht es weiter aufwärts. Das Geschäft zog zu Jahresbeginn wieder leicht an, der Gewinn ging nicht zuletzt dank der Suchmaschinen-Kooperation mit dem Software-Riesen Microsoft <MSF.FSE> <MSFT.NAS> steil nach oben. Unterm Strich verdiente Yahoo mit 312 Millionen Dollar mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.

“Wir hatten ein gutes Quartal” , resümierte Konzernchefin Carol Bartz am Dienstag im kalifornischen Sunnyvale. Der Marktanteil bei der Internet-Suche habe sich stabilisiert, die Anzeigen hätten 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugenommen. Der Umsatz stieg nach langer Durststrecke um 1 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar.

WERBUNG WICHTIGSTE EINNAHMEQUELLE

Werbung ist Yahoos wichtigste Einnahmequelle. In der Wirtschaftskrise hatten viele Unternehmen ihre Anzeigen zurückgefahren. Das schwächte die ohnehin schon angeschlagene Yahoo. Konzernchefin Bartz strich in ihrer Not rund 2000 Stellen und verbündete sich mit Microsoft. Yahoo nutzt nun dessen Suchmaschine Bing. Im Gegenzug vermarktet das Internet-Urgestein die Werbung.

Im laufenden zweiten Quartal soll der Umsatz weiter auf 1,6 bis knapp 1,7 Milliarden Dollar klettern. Der operative Gewinn soll in etwa stabil bleiben. Nach anfänglicher Euphorie der Anleger drehte die Aktie nachbörslich leicht ins Minus. Bereits Erzrivale Google <GOOG.NAS> <GGQ1.ETR> hatte die Märkte mit seinen exzellenten Zahlen nicht begeistern können. Die Erwartungen liegen hoch.

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(Neu: Aussagen des Finanzchefs zu nNvestitionen und Übernahmen)

MOUNTAIN VIEW (dpa-AFX) – Trotz aller Probleme mit der chinesischen Regierung, der Konkurrenz und den Behörden bleibt Google <GOOG.NAS> <GGQ1.ETR> eine Geldmaschine. “Google hat sich im ersten Quartal sehr gut geschlagen”, sagte Finanzchef Patrick Pichette am Donnerstag (Ortszeit). Der Internet-Riese mit Sitz im kalifornischen Mountain View verdiente unterm Strich knapp 2 Milliarden Dollar und damit 38 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die digitale Wirtschaft wachse schnell und deshalb bleibe Google optimistisch, sagte Pichette. Der Konzern verdient sein Geld hauptsächlich mit Werbung im Umfeld von Suchergebnissen. Wegen der schlechten Wirtschaftslage sparten sich viele Firmen längere Zeit die teuren Anzeigen. “Die Werbetreibenden kommen zurück”, sagte der Finanzchef. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 23 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar.

ANLEGER TROTZ MILLIARDENGEWINN UNZUFRIEDEN

Die Anleger zeigten sich ungeachtet der guten Zahlen unzufrieden: Nachbörslich sank die Aktie um 5 Prozent und zog auch die europäischen Technologiewerte am Freitag mit in die Tiefe. Es überwogen die Sorgen, dass Google sich mit neuen Projekten verzettelt. Zudem hatten einige Analysten ein noch besseres Abschneiden erwartet, nachdem das Technologie-Schwergewicht Intel <INL.FSE> <INTC.NAS> sich zu Wochenbeginn in Bestform präsentiert hatte.

Google ist breit aufgestellt und stößt in immer mehr Felder vor. Das führt unweigerlich zu Konflikten. Eines der größten Abenteuer ist das Mobilfunk-Geschäft. Der Konzern hat das Handy-Betriebssystem Android entwickelt und mit dem Nexus One auch ein eigenes Smartphone auf den Markt gebracht. Finanzchef Pichette versicherte, dass das Gerät profitabel sei. Die Stückzahlen liegen weit hinter denen der etablierten Konkurrenz.

Der Vorstoß auf den Handy-Markt hatte zum Krach mit dem iPhone- Hersteller Apple <AAPL.NAS> <APC.ETR> geführt, ehedem ein guter Partner. “Wir hatten eine starke Verbindung zu Apple und wir hoffen, dies in der Zukunft fortsetzen zu können”, sagte Entwicklungschef Jeff Huber. Er reagierte damit auf Spekulationen, Apple könne Google als Suchmaschine von seinem iPhone verbannen und zu Microsofts Bing wechseln.

GOOGLE VERLIERT SUCHMASCHINEN-MARKTANTEILE

Bei der Internet-Suche hatten Microsoft <MSF.FSE> <MSFT.NAS> und Partner Yahoo <YHOO.NAS> <YHO.FSE> im März auf dem US-Markt etwas aufgeholt. Nach Daten des Marktforschers Comscore fiel der Google-Anteil im Vergleich zum Vormonat von 65,5 auf 65,1 Prozent. Zudem machen Google die Sozialen Netzwerke wie Facebook zu schaffen, die massenhaft Zulauf haben.

Spannend bleibt die Situation in China. Google wollte nicht länger die von der Regierung auferlegte Zensur mitmachen und verlegte seine Suchmaschine ins freiere Hongkong. Das führte zu erheblichen Beeinträchtigungen. “Wir glauben, wir haben die richtige Entscheidung getroffen”, sagte Finanzchef Pichette. Das Geschäft in China sei ohnehin vergleichsweise klein gewesen. Es handele sich zudem nicht um einen kompletten Rückzug aus dem Riesenreich, stellte er klar: Die Entwickler und die Vertriebler blieben in China.

MEHR NEUE JOBS UND WEITERE ÜBERNAHMEN GEPLANT

Ungemach droht Google auch aus den Industriestaaten: Datenschützer in Deutschland attackieren das Projekt “Street View”, mit dem Google ganze Städte abfotografiert. Und die US-Wettbewerbsbehörden beäugen die Übernahme des Handy-Werbespezialisten AdMob kritisch. Finanzchef Pichette rechnet dennoch mit der Freigabe.

Trotz aller Widerstände will Google bei der Entwicklung neuer Produkte nicht locker lassen. Der Finanzchef kündigte kräftige Investitionen an und will dafür die Mannschaft weiter aufstocken. Auch Übernahmen stehen auf der Agenda. Allein im ersten Quartal wuchs die Zahl der Mitarbeiter um 800 auf rund 20.600. Leisten kann sich Google seinen Wagemut jedenfalls: Die Kasse ist mit 26,5 Milliarden Dollar prall gefüllt.

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MOUNTAIN VIEW (dpa-AFX) – Trotz aller Probleme mit der chinesischen Regierung, der Konkurrenz und Behörden bleibt Google <GOOG.NAS> <GGQ1.ETR> eine Geldmaschine. “Google hat sich im ersten Quartal sehr gut geschlagen”, resümierte Finanzchef Patrick Pichette am Donnerstag. Der Internet-Riese mit Sitz im kalifornischen Mountain View verdiente unterm Strich knapp 2 Milliarden Dollar und damit 38 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die digitale Wirtschaft wachse schnell und deshalb bleibe Google optimistisch, sagte Pichette. Der Konzern verdient sein Geld hauptsächlich mit Werbung im Umfeld von Suchergebnissen. In der schlechten Wirtschaftslage sparten sich viele Firmen die teuren Anzeigen. “Die Werbetreibenden kommen zurück”, sagte der Finanzchef. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 23 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar.

ANLEGER UNZUFRIEDEN

Die Anleger zeigten sich ungeachtet der guten Zahlen unzufrieden: Nachbörslich sank die Aktie um schließlich 5 Prozent. Es überwogen die Sorgen, dass Google sich mit neuen Projekten verzettelt. Zudem hatten einige Analysten insgeheim auf ein noch besseres Abschneiden gewettet, nachdem das Technologie-Schwergewicht Intel sich zu Wochenbeginn in Bestform präsentiert hatte.

Google ist breit aufgestellt und stößt in immer mehr Felder vor. Das führt unweigerlich zu Konflikten. Eines der größten Abenteuer ist das Mobilfunk-Geschäft. Der Konzern hat das Handy-Betriebssystem Android entwickelt und mit dem Nexus One auch ein eigenes Smartphone auf den Markt gebracht. Finanzchef Pichette versicherte, dass das Gerät profitabel sei. Die Stückzahlen liegen weit hinter denen der etablierten Konkurrenz.

ÄRGER MIT APPLE

Der Vorstoß auf den Handy-Markt hatte zum Krach mit dem iPhone-Hersteller Apple <AAPL.NAS> <APC.ETR> geführt, ehedem ein guter Partner. “Wir hatten eine starke Verbindung zu Apple und wir hoffen, dies in der Zukunft fortsetzen zu können”, sagte Entwicklungschef Jeff Huber und reagierte damit auf Spekulationen, Apple könne Google als Suchmaschine von seinem iPhone verbannen und zu Microsofts Bing wechseln.

Bei der Internet-Suche hatten Microsoft und Partner Yahoo im März auf dem US-Markt etwas aufgeholt. Nach Daten des Marktforschers Comscore fiel der Google-Anteil im Vergleich zum Vormonat von 65,1 auf 65,5 Prozent. Zudem machen Google die Sozialen Netzwerke wie Facebook zu schaffen, die massenhaft Zulauf haben.

SITUATION IN CHINA BLEIBT SPANNEND

Spannend bleibt auch die Situation in China. Google wollte nicht länger die von der Regierung auferlegte Zensur mitmachen und verlegte seine Suchmaschine ins freiere Hongkong. Das führte zu erheblichen Beeinträchtigungen. “Wir glauben, wir haben die richtige Entscheidung getroffen”, sagte Finanzchef Pichette. Es handele sich aber nicht um einen kompletten Rückzug aus dem Riesenreich, stellte er klar: Die Entwickler und die Vertriebler blieben in China.

Ungemach droht Google auch aus den Industriestaaten: Datenschützer in Deutschland attackieren das Projekt “Street View”, mit dem Google ganze Städte abfotografiert. Die US-Wettbewerbsbehörden beäugen die Übernahme des Handy-Werbespezialisten AdMob kritisch. Finanzchef Pichette rechnet dennoch mit der Freigabe. Trotz aller Widerstände will Google bei der Entwicklung neuer Produkte nicht locker lassen. Der Finanzchef kündigte kräftige Investitionen an und will dafür die Mannschaft weiter aufstocken. Alleine im ersten Quartal wuchs die Zahl der Mitarbeiter um 800 auf rund 20 600. Leisten kann sich Google seinen Wagemut jedenfalls: Die Kasse ist mit 26,5 Milliarden Dollar gefüllt.

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Frankfurt (dpa/tmn) – Hobbyfotografen hatten es noch nie so leicht wie heute, ihre Bilder der Öffentlichkeit zu präsentieren – dank Foto-Communitys im Internet. Was aber nicht jeder Nutzer weiß: Nicht alles, das man knipsen kann, darf man auch veröffentlichen.

Foto-Communitys haben immer noch ein enormes Wachstum, sagt Werner Lüttgens von der Zeitschrift «Colorfoto». Gabriela Ürlings vom Portal fotocommunity.de ist sich sicher: Nicht zuletzt die Suche nach Anerkennung ist es, die den Web-Gemeinschaften so großen Zulauf beschert. Hobbyfotografen wollen Lob, Kritik und Diskussionen – und bekommen das auch. Denn die meisten Portale sind mehr soziale Netzwerke als Fotoalben im Netz.

Schöne, unkomplizierte Web-Foto-Welt – doch die Chance, ohne Mühe Bilder einzustellen, lässt leicht vergessen, dass das Ganze auch an Rechte und Pflichten geknüpft ist. Die meisten Communitys weisen im Kleingedruckten zwar auf sie hin. Aber wer liest das schon gern?

«Allgemein ist zu beachten, dass man nur Fotos veröffentlichen darf, die man selber gemacht oder bei denen der Fotograf zugestimmt hat», sagt Thomas Lapp, Anwalt für IT-Recht aus Frankfurt. Heikel wird es, wenn Menschen erkennbar sind. «In einem solchen Fall darf das Bild in der Regel nur veröffentlicht werden, wenn die Personen dem zustimmen.»

Problematisch wird es auch dann, wenn man etwas fotografiert, das dem Urheberrecht unterliegt. «Auch wenn ich in einem modernen Museum fotografieren darf, darf ich die Bilder nicht veröffentlichen und schon gar nicht Geld damit verdienen», warnt Werner Lüttgens.

Bei einigen Kunstwerken und Wahrzeichen gilt besondere Vorsicht. So dürfen vom Pariser Eiffelturm keine Nacht-Aufnahmen veröffentlicht werden: Das Urheberrecht auf das illuminierte Bauwerk liegt beim Lichtkünstler Pierre Bideau. «Wir haben beim Copyright-Inhaber bewirkt, dass der beleuchtete Eiffelturm in unserer Community gezeigt werden darf, allerdings mit Urheberrechtsvermerk», erklärt Ürlings.

Sogar Schnappschüsse von Tieren im Zoo darf man nicht gedankenlos veröffentlichen. «Die Tierparks haben das Hausrecht und dürfen daher entscheiden, ob im Zoo aufgenommene Bilder veröffentlicht werden dürfen», sagt Ürlings. Manche Parks sähen das streng. Problematisch seien auch Collagen mit Werbebildern oder nachgestellte Filmplakate.

Es empfiehlt sich aber, auch an die eigenen Interessen zu denken. Lapp rät Hobbyfotografen daher, vor dem Hochladen von Bildern auf ein Portal die AGBs zu lesen. «Man sollte sich genau erkundigen, welche Rechte man mit dem Einstellen in eine Community an deren Betreiber abtritt.» Hinzu kommt: «Fotos, die mit einer Suchmaschine gefunden werden können, bleiben für immer im World Wide Web. Man sollte sich daher genau überlegen, ob man mit den Fotos, die man ins Netz stellt auch noch in zehn Jahren in Verbindung gebracht werden möchte.»

Fotoportal Flickr: www.flickr.com

Fotoportal Picasa: www.picasaweb.com

Geotagging-Dienst Panoramio: www.panoramio.com

Foto-Community von «View»: view.stern.de

Foto-Community von «Colorfoto»: www.colorfoto.de (Anmeldung oben rechts)

Wichtige Portale

Zu den größten Foto-Portalen zählt nach wie vor flickr.com. Es gehört Yahoo, mehrere Milliarden Bilder sind darauf gespeichert. Google kontert mit Webalben auf picasaweb.com und bietet zudem mit panoramio.com einen Geotagging-Dienst an, der an Google Maps angeschlossen ist. Per Geotagging lässt sich auf Karten markieren, wo ein Foto geschossen wurde. Das Magazin «View» unterhält ebenfalls eine Foto-Community. Und auf dem Portal von «Colorfoto» haben sich mittlerweile immerhin gut 65 000 Bilder angesammelt.

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New York (dpa) – Die werbefreie Zeit beim beliebten Kurznachrichtendienst Twitter ist vorbei. Firmen können künftig auf sogenannten «Promoted Tweets» ihre Anzeigen schalten.

Ähnlich wie bei Google und Co. erscheint bei der Suche nach bestimmten Themen die passende Werbung. Zu den ersten Unternehmen, die ihre Produkte auf diese Art vermarkten, gehören die Kaffeehauskette Starbucks, der größte US-Elektronikhändler Best Buy und die Fluggesellschaft Virgin America.

«Die Idee von ‘Promoted Tweets’ ist es, die Kommunikation auszuweiten, die Firmen ohnehin mit ihren Kunden auf Twitter haben», sagte der fürs Tagesgeschäft zuständige Twitter-Manager Dick Costolo am Dienstag der «New York Times». Über Twitter können Kurznachrichten in SMS-Länge verschickt werden. Starbucks etwa informiert hier über seine Aktionsangebote. Auch viele Prominente lassen die Internet- Gemeinde über Twitter wissen, was sie gerade tun oder denken.

Twitter existiert seit vier Jahren und hat nach Schätzungen von Marktforschern mittlerweile mehr als 22 Millionen Nutzer, Tendenz steigend. Bislang finanziert sich das Unternehmen vor allem durch Lizenzgebühren von Google, Microsoft oder Yahoo, wenn diese Nachrichtenströme übernehmen. Immer wieder passiert es, dass wichtige Ereignisse zuerst bei Twitter auftauchen, weil gerade ein Nutzer mit seinem Handy am Ort des Geschehens ist.

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Darmstadt (dpa/tmn) – Unter den kostenlosen E-Mail-Diensten ist das Spam-Aufkommen bei Yahoo am niedrigsten. Dicht dahinter rangieren laut einem Test die Angebote von Microsoft und Google, teilt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) mit.

Experten der Einrichtung hatten im Lauf dieses Februars die fünf hierzulande beliebtesten Gratis-Dienste analysiert. Dafür hatten sechs Tester jeweils bei allen Anbietern ein Konto eingerichtet.

Das Resultat: Nutzer des Dienstes von Yahoo erhielten im Untersuchungszeitraum gerade 8 unverlangte Werbebotschaften. Bei Hotmail – dem Angebot von Microsoft – waren es 13, bei Google Mail 18. Dagegen waren es bei Web.de immerhin 57 und bei GMX stolze 116. Werbe-Mails der Anbieter selbst sind mit eingerechnet. Zieht man sie ab, ändert sich an Reihenfolge und Tendenz allerdings nichts.

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