
Auf der technischen Seite hat dieses Computer-Case-Design nichts Überraschendes zu bieten (als Materialen wurden Holz und per Hand zugeschnittene Acryl-Platten verwendet). Aber Freunde der klassischen Moderne dürften sich das schon für den Schreibtisch wünschen, denken wir uns.
Ach, ja, und dazu natürlich noch noch das Yves-Saint-Laurent-Kleid von 1965 …. (Ihr wisst, welches ich meine? Ja? Das Mondrian Day Dress!) Perfekt!

Das wird alle selbsternannten Apple-Jünger mit einem Hang für Geek-Chic in Aufruhr versetzen. Keyboard-Tasten von Laptops des Computerpioniers aus Cupertino werden nicht einfach herzlos den IT-Müllhalden überlassen, sondern mit Liebe fürs Detail zu neuer Daseinsberechtigung geführt.
Im Etsy-Shop Creative Dexterity dürfen die ausgedienten Tasten weiterleben, funktionslos aber schmuckvoll – als Ring, Halskette, Krawattennadel oder sogar als Manschettenknopf. Eingefasst in Silber mehr »

Manchmal machen kleine Unterschiede eine riesige Wirkung. Der Haltewulst an Kameras beispielsweise ist genau so eine wichtige Kleinigkeit, auf die man nicht mehr verzichten möchte. Und deswegen finde ich auch das Red Pop Projekt ziemlich genial. Denn Apples mehr »
Ob Regen oder Sonnenschein, mit Ralph Lauren ist man gewappnet. Der umtriebige New Yorker Modezar hat einen Rucksack entworfen, der nicht nur wasserdicht ist, sondern auch noch Sonnenenergie tanken kann. Der RLX Solar Panel Backpack soll unter entsprechender Sonneneinwirkung Mobilgeräte wie etwa das Apple iPhone über ein integriertes Solar-Panel innerhalb von zwei bis drei Stunden aufladen können (mit 3,45 Watt).
Zudem ist das gute Stück nicht nur eindeutig hightekkig schick, sondern auch teuer. Aber wem wasserfeste, solargepowerte Ralph-Lauren-Bewegungsfreiheit auf dem nächsten Camping-Trip oder im Großstadt-Dschungel 795 Dollar wert sind, der kann sich damit eindecken, in Schwarz oder Orange.
[Ralph Lauren][via CrunchGear]

Wie viele Bausteine braucht man für die “Große Mauer” aus Lego? Stolze 270.000! Und alle ganz in weiß. Ausgedacht hat sich das gigantische Lego-Bauwerk Lene Rønsholt Wille. Der Designerin aus Dänemark gelang es in immerhin sechs Wochen, die unzähligen Einzelteile zu einem großen Ganzen zusammenzufügen, das sie selbst allerdings “Metaphorical Horizons” nennt. mehr »

Den Ansatz finde ich mehr als löblich: Natürlichen Sound erzeugen, so richtig mit Mitten (das ist das zwischen Höhen und Bässen), die ja mittlerweile fast schon ausradiert scheinen. Zumindest im Segmet der bezahlbaren Lautsprecher, die Audiophilie für Großverdiener hat garantiert eine reiche Auswahl derartiger Lautsprecher zu bieten. mehr »

Perfekt zwischen Nierentisch und Blumenampel passt Jeffrey Stephensons retrotastisches Computergehäuse mit dem Titel “Mid-Century Madness”. Er liess sich nach eigener Beschreibung dazu von dänischem Mobiliar aus den swinging Sixties inspirieren. mehr »

Das eisgekühlte Sommergetränk hinunterkippen. Dann das Glas hinter sich ins Gras schmeißen – und liegen lassen. Bedenkenlos. Der Umwelt zuliebe! Schließlich sind die Jelloware-Gläser aus der Design-Werksatt der New Yorker Agentur The Way We See The World nicht nur biologisch abbaubar und komplett kompostierbar, sondern auch noch Dünger für die Pflanzen. mehr »

Auf den ersten Blick sind Mammalampas Lampen eine ganz schön haarige Angelegenheit. Doch der Schein trügt. Was sich da als beleuchtete Zweitfrisur mit außergewöhnlichem Flechtwerk präsentiert, ist nicht etwa eine zum Lampenschirm umfunktionierte Echthaarperücke oder ein erleuchtendes Naturhaarimitat. Sondern nur – Papier. Kunstvoll drapiert und zu Zöpfen geflochten. mehr »

Der angehende Industrie-Designer Richard Wilson von der University of Leeds hat die Braun Aromaster KF20 etwas angespitzt und ihr damit einen rundum retrocoolen, spacigen Touch verpasst. Der zeitlose Kaffeebrüher, der seit den 70ern lange Jahre mit seinem unauffälligen Design punkten konnte, ist damit augenscheinlich in Sci-Fi-Regionen angekommen. Gelungen!

Feinster italienischer Kaffee aus harschem Beton. Gegensätze sind immer fruchtbar. Wie auch das Werk des israelischen Nachwuchs-Designers Schmuel Linkski zeigt, der kurzerhand die zarten Metall-Elemente einer Espresso-Maschine in ein schlichtes Gehäuse einbetonierte.
Raue Naturschönheit mit dem Schriftzug des Kaffeespezialisten Lavazza verfeinert, wenn das mal nicht ein massives Kaffee-Erlebnis bescheren kann. Wobei hier weniger die Versandkosten gemeint sind, die das urtümliche Kaffeegerät verursachen könnte.
Wenn die Frucht nicht nur in den Fruchsaftkarton kommt, sondern auch noch außen ran, dann ist Naoto Fukasawa am Werk. Der renommierte japanische Produktdesigner und Kunstprof, der bereits zahlreiche Auszeichnungen einheimsen konnte und der etwa mit einem Muji-CD-Spieler und -Mobiltelefonen im Museum of Modern Art in New York Einzug gehalten hat, wollte der Getränkebox das gleich Touch & Feel verleihen, das der Frucht zu eigen ist. Sehr gelungen!